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#53 RE: Newsletter HWG
  Absender: JAN-CUX, 05.02.2016 10:24 Diesen Beitrag zitieren



Cuxhavener Elbfähre verkürzt Schwertransport
Hamburger Stau-Chaos bringt neue Logistiklösung für Transportprojekt nach Rendsburg
Cuxhaven, 5. Februar 2016 – Ein Schwerlast-Lkw mit einem Gesamtgewicht von 78 Tonnen ist nicht alltäglich auf der Fährverbindung über die Elbe. Aufgrund zahlreicher Baustellen rund um die Hansestadt Hamburg musste ein Landtransport nach Rendsburg (Schleswig-Holstein) kurzerhand auf den Wasserweg
verlegt werden. Mit der Fähre des Cuxhavener Unternehmens Elb-Link wurde die Ladung dann von Cuxhaven nach Brunsbüttel gebracht. Damit wurden nicht nur Zeit, sondern auch 250 Kilometer Straßentransport gespart.
Die im Sommer 2015 eröffnete Fährverbindung zwischen Cuxhaven und Brunsbüttel bietet neben 600 Passagieren auch Platz für 160 Pkw beziehungsweise 52 Pkw und 16 Lastzüge. Zurzeit sind zwei sogenannte
Doppelendfähren – „Grete“ und „ nne-Marie“ – zwischen beiden Städten im Einsatz. Roland Schneider, Leiter Business Development bei Cuxport „Für den Schwertransport haben wir auf die aktuelle
Verkehrssituation in Hamburg reagiert und die effizienteste Logistiklösung gefunden. Dies war nur durch das perfekte Zusammenspiel der Hafenunternehmen in Cuxhaven möglich “
Der Transport, der über die Landroute zwei Nächte gedauert hätte, konnte nunmehr in einer Nacht unter Umgehung der kaum kalkulierbaren Hamburger Baustellen abgewickelt werden. Auch der zweite Transport,
den die Cuxhavener Unternehmen Cuxport GmbH, die Rhenus Offshore Logistics GmbH & Co. KG und die KOG Transport GmbH & Co. KG koordinierten, wurde über diese effiziente Fährverbindung abgewickelt. Der
Lkw mit einer Riesen-Kabeltrommel hat eine Gesamtlänge von 24,60 Metern und eine Breite von 4,05 Metern. Mit der neuen Fähre der Reederei Elb-Link konnten die Schwerlasttransporte in knapp 80 Minuten von Cuxhaven nach Brunsbüttel gebracht werden, von wo aus in derselben Nacht der Straßentransport
nach Rendsburg fortgesetzt werden konnte.


Das Foto ist Copright geschützt: Cuxport GmBH


#52 RE: Newsletter HWG
  Absender: JAN-CUX, 21.12.2015 07:48 Diesen Beitrag zitieren

Ein ganz besonderes Jahr für Cuxhaven

Jahresrückblick 2015 von Oberbürgermeister Dr. Getsch

Rückblickend auf 2015 kann man ohne Übertreibung sagen, dass dieses Jahr für die Stadt Cuxhaven wirklich ein ganz besonderes Jahr war. Ein Jahr mit vielen herausragenden Ereignissen, die die Stadt nachhaltig positiv verändern werden. Zahlreiche Projekte, an denen viele Akteure über viele Jahre gearbeitet haben, konnten in 2015 erfolgreich realisiert, andere begonnen werden. Dies betrifft sowohl die touristischen Bereiche als auch die städtische und wirtschaftliche Entwicklung Cuxhavens.

Ansiedlung von Siemens Wind Power

Mit der Anfang August 2015 getroffenen Entscheidung der Siemens AG, in Cuxhaven eine Produktionsstätte für Multi-Megawatt Offshore-Turbinen zu errichten und damit bis zu 1.000 Arbeitsplätze zu schaffen, wird die Offshore Basis Cuxhaven zum führenden norddeutschen Standort für die Energiewende.

Das seit über 10 Jahren verfolgte Ziel, die Stadt Cuxhaven und die Region zu einem norddeutschen Zentrum der maritimen Wertschöpfungskette der Offshore Windenergie zu entwickeln, ist mit der Ansiedlung des Weltmarktführers für Offshore-Turbinen erreicht.

Vorangegangen war seit 2008 ein sehr intensives Auswahlverfahren, in dem Siemens europaweit Häfen auf ihre Eignung als Produktions- und Installationsstandort untersucht hat. Hierbei ist die Offshore-Tauglichkeit von Häfen eine wesentliche Voraussetzung für die Verschiffung von großen Windkraftanlagen und deren Aufstellung auf See.

Die Produktion, der Aufbau und die Bereiche Service und Wartung der Offshore-Windparks und der Konverter-Plattformen bieten für mehrere Dekaden eine sehr differenzierte Wertschöpfungskette. Auch für die vielfältigen logistischen Herausforderungen der Offshore-Industrie hat sich Cuxhaven mit einem umfassenden Angebot für die Windenergiebranche sehr gut positioniert.

Ziel der Stadt Cuxhaven ist es, sowohl die ansässigen Unternehmen in die Wertschöpfungskette der Turbinenproduktion von Siemens Wind Power mit einzubeziehen, als auch neue Zulieferer anzusiedeln. Über die direkten positiven Effekte hinaus, die durch die hohe Zahl an neuen Arbeitsplätzen und Investitionen entstehen, wird eine Belebung des Immobilienmarktes, des Einzelhandels und eine Stabilisierung der Bevölkerungsentwicklung erwartet.

Wiederaufnahme Elbe-Fährverbindung Cuxhaven-Brunsbüttel

Ein langersehnter Traum für die Einwohner Cuxhavens und Brunsbüttel konnte mit der Wiederaufnahme der Elbe-Fährverbindung Cuxhaven-Brunsbüttel Ende August ebenfalls realisiert werden. Die in Cuxhaven ansässige Elb-Link GmbH verbindet seitdem mit zwei modernen und leistungsfähigen Fähren die Bundesländer Niedersachsen und Schleswig-Holstein im Zweistundenrhythmus. Die neue Fährverbindung kann erheblich zur Entlastung der Verkehrssituation rund um Hamburg beitragen und ist für die Tourismusregionen Cuxhaven/Cuxland bzw. Dithmarschen ein sehr interessantes saisonales Highlight.

UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer-Besucherzentrum

Im Oktober wurde das neue UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer-Besucherzentrum Cuxhaven offiziell eröffnet. Hier können sich Besucher in informativen Ausstellungen mit dem einzigartigen Naturraum Wattenmeer vertraut machen. Dank einer 90-prozentigen Förderung ist es der Stadt Cuxhaven gelungen trotz knapper Kassen dieses Leuchtturm-Projekt umzusetzen. Die umfangreiche Dauerausstellung zum Thema Wattenmeer bietet großen und kleinen Besuchern auf drei Etagen Wissenswertes sowohl zum Weltnaturerbe als auch den benachbarten Küstenheiden. Für das direkte Erleben der einzigartigen Natur bietet das Wattenmeer-Besucherzentrum auch Führungen in die verschiedenen Lebensräume vor der Haustür an.

Thalassozentrum ahoi! in Cuxhaven

Pünktlich zur Eröffnung des neugestalteten Thalassozentrums ist auch die neue Strandpromenade mit barrierefreien Zugängen zum Strand fertig gestellt worden. Entstanden ist eine vier Kilometer lange Flaniermeile mit farbigem Asphaltbelag, wellenförmigen Aufweitungen und großzügigen Strandzugängen. Von der Kugelbake, Cuxhavens hölzernem Seezeichen, führt der barrierefreie Weg bis zum Ortsende von Duhnen. Im dort direkt am Strand gelegenen lichtdurchfluteten Thalasso-Badehaus können die Besucher die unterschiedlichsten Anwendungen und Therapie Angebote verbunden mit der Heilkraft des Meeres jetzt noch intensiver erleben.

LIPROMAR GmbH startet Produktionslinie für Fischproteine in Lebensmittelqualität

Die LIPROMAR GmbH, eine 100-prozentige Tochter von Bioceval, öffnete im Januar 2015 nach sieben Monaten Bauzeit die Tore ihrer neuen Produktionsanlage in Cuxhaven und startete eine neue Produktionslinie für Fischproteine in Lebensmittelqualität.

Lediglich 50 Prozent des Fisches aus Fang oder Aquakultur erreichen den Teller des Verbrauchers. Bei Lachs oder Thunfisch sind es nur die Filetstücke. Nebenprodukte wie Köpfe, Trimmings und Mittelgräten sind wegen ihrer Zusammensetzung aber genauso wertvoll für die Lebensmittelindustrie und sollten genutzt werden, statt im Abfall zu landen. Bislang wurden aus diesen zwar bereits sortenreine Fischöle für die menschliche Ernährung extrahiert, jetzt werden in der neuen Produktionsanlage zusätzlich aber auch Fischproteine gewonnen. Diese funktionellen Proteine dienen als natürliche Aromastoffe oder als Emulgator, um Fett und Wasser dauerhaft zu binden.

Ausblick 2016

Gestärkt durch dieses überaus erfolgreiche 2015 blicken wir zuversichtlich in das neue Jahr. Im Vordergrund werden hier die erfolgreiche Umsetzung des Siemens Projektes und die Ansiedlung weiterer Unternehmen stehen. Auch der sich ausgezeichnet entwickelnde Hafen wird hierdurch weitere Impulse erfahren, dem seitens der Landesregierung und NPorts durch die geplanten Baumaßnahmen zur Kapazitätserweiterung am Europakai (Liegeplatz 4) wie auch den Komplettierungsmaßnahmen am Offshore Terminal II Rechnung getragen wird.




HWG-Wirtschaftstreff in Cuxhaven

Ankündigung des Cuxhavener Appell 2.0 trifft auf große Zustimmung


Am 4. Dezember 2015 fand in den Hapag-Hallen am Steubenhöft der diesjährige Wirtschaftstreff der Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cux-haven (HWG) statt. Vor 153 geladenen Gästen aus der Hafenwirtschaft und Offshore-Branche stellte der Siemens-Projektleiter Dr. Thorsten Granzow das geplante Produktionswerk für Offshore-Windkraftturbinen vor, das bis 2017 in Cuxhaven entstehen soll. Dr. Hans-Joachim Stietzel, Leiter der Agentur für Wirtschaftsförderung Cuxhaven und Vorstandmitglied der HWG, präsentierte einen Ausblick auf die regionalwirtschaftlichen Auswirkungen der Ansiedlung auf den Standort Cuxhaven.

In seiner Begrüßungsrede kündigte zudem der SPD-Landtagsabgeordnete Uwe Santjer eine neue Initiative unter dem Arbeitstitel „Cuxhavener Appell 2.0“ an. Der stärkere Ausbau der Offshore-Windenergie solle in den nächsten Jahren weiter vorbereitet werden, besonders im Hinblick auf die anstehende Überarbeitung des Erneuerbare Energien Gesetzes in 2016. Dies würden insbesondere auch die Landesregierung und Wirtschaftsminister Lies unterstützen, so Santjer.

Dass Siemens ebenfalls auf die langfristige Entwicklung der Offshore-Industrie in Deutschland setzt, zeigte auch Dr. Granzow in seinem Vortrag. Er erklärte, dass die neue Produktionsstätte nicht nur für die neue Turbinengeneration der 7 Megawatt-Klasse, sondern auch für die Folgegenerationen und produkte ausgelegt sei. „Der Aufbau der Offshore-Windindustrie in Deutschland hat Fahrt aufgenommen – das zeigen die bereits realisierten Projekte und in Betrieb genommenen Windparks in der Nord- und Ostsee und im Atlantik. Nun gilt es, dieses Tempo beizubehalten und den Umstieg auf Erneuerbare Energien voranzubringen“, sagte er.

Im Anschluss verdeutlichte Dr. Stietzel anhand eines Ausblicks, welche positiven Auswirkungen und Entwicklungen die Siemens-Ansiedlung auf die Region, die Hafenwirtschaft und die Bevölkerung haben wird. „Die Produktion der Offshore-Windenergie-Turbinen von Siemens wird in Cuxhaven weitere Ansiedlungen, Investitionen und Jobs mit sich bringen – darauf freuen wir uns und leisten im Moment bereits alles, um diese Entwicklungen vorzubereiten und zu begleiten. Die regionalökonomischen Effekte für Cuxhaven und die Region beinhalten nicht nur neue Arbeitsplätze sondern auch die Verbesserung der Infrastruktur und des Standortimages, eine Erhöhung der Kaufkraftsumme, eine Belebung des Wohnungsmarktes und positive Auswirkungen im Wissens- und Technologiebereich“, sagte Dr. Stietzel.

Hans-Peter Zint, Vorstandsvorsitzender der HWG und Geschäftsführer der Cuxport GmbH, zeigte sich zufrieden mit der Veranstaltung: „Die Ansiedlung von Siemens wurde in enger Zusammenarbeit von öffentlicher Hand, Politik und Wirtschaft mit hohem langfristigem Engagement vorbereitet. Dieser große Erfolg birgt enormes Potenzial, nicht nur für regionale Unternehmen sondern auch für Cuxhaven als Offshore-Basishafen. Daher ist es uns wichtig, sowohl der heimischen Wirtschaft als auch der Offshore-Branche dieses bedeutende Projekt näherzubringen.“




Cuxhavener besuchen Universität Hull

Delegation bringt deutsche und britische Windenergie- und Hafenwirtschaftsentwickler zusammen

Als Teil einer niedersächsischen Delegation unter der Leitung von Daniela Behrens, Staatssekretärin im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, reiste der HWG-Vorstandsvorsitzende Hans-Peter Zint im November nach Hull. Dort nahm er an Präsentationen und Gesprächen zur Rolle der Offshore-Windenergie für die britische Energieversorgung sowie zur Bedeutung der Häfen für die Abwicklung von Offshore-Windkraftprojekten und deren Effekte für die regionale Wirtschaft teil. Anlass des Besuches war, dass die Stadt Hull ebenso wie Cuxhaven Standort eines Werkes von Siemens für Produkte der Offshore-Windenergie wird. Darüber hinaus ist die Humber-Region, zu der neben Hull auch die Städte Grimsby und Immingham gehören, schon heute durch einen fünf mal wöchentlich verkehrenden Frachtfährdienst der DFDS A/S mit Cuxhaven verbunden.

Die Veranstaltung am Logistikinstitut der Universität Hull bot entsprechend die Gelegenheit zum breiten fachlichen Networking mit Vertretern der maritimen Wirtschaft, der Offshore-Industrie, Forschung und Lehre und politischen Repräsentanten. Neben Hans-Peter Zint nahm auch HWG-Mitglied Dirk Leibfried, Stellvertretender Niederlassungsleiter Cuxhaven der Niedersachsen Ports, an der Reise teil.

Organisiert wurde die Veranstaltung von Mark O’Reilly, Vorsitzender der Team Humber Marine Alliance, einem Verbund von mehr als 200 Unternehmen der maritimen und Offshore-Sektoren in der Humber-Region, benannt nach dem gleichnamigen Fluss, der bei Hull in die Nordsee mündet.

„Die Entwicklung der Offshore-Windenergie ist ein grenzübergreifendes Projekt Europas mit der Nordsee im Zentrum. Die Regionen Humber und auch Cuxhaven haben hier eine ähnliche wirtschaftliche Geschichte. Nachdem sie jahrzehntelang unter dem Rückgang der Fischerei-Industrie gelitten hatten, bringt die Offshore-Windenergie jetzt neue Chancen für eine nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung und Erholung der Standorte“, so Zint.

In Hull hatte Siemens bereits im März 2014 den Bau einer Offshore-Produktionsstätte für Rotorblätter und Turbinen bekannt gegeben. Am Green Port Hull soll auch ein neues Logistik- und Service-Zentrum entstehen. Der Hafen wird voraussichtlich 2016 in Betrieb gehen. Der Produktionsstart für die Rotorblattfertigung ist für Sommer 2016 geplant. Wie auch in Cuxhaven bedeutet diese Siemens-Ansiedlung für Hull rund 1.000 neue Arbeitsplätze.




Neuer Vorstandsvorsitzender der Niedersächsischen Hafenvertretung gewählt

Niedersächsische Hafenvertretung, Seaports of Niedersachsen und Arbeitsgemeinschaft Niedersächsische Seehäfen haben Gremien neu besetzt


Karsten Dirks, Geschäftsführer der EVAG Emder Verkehrs und Automotive Gesellschaft mbH, wurde auf der Mit-gliederversammlung der Nieder-sächsischen Hafenvertretung e.V. (NHV) für die kommenden zwei Jahre als neuer Vorstands-vorsitzender gewählt. Er löst damit Dr. Andreas Schmidt, Rhenus Midgard GmbH & Co. KG, ab, der auch zukünftig im Vorstand vertreten bleibt. Weiterhin wurden Uwe Jacob, Niedersächsiches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, John Niemann, Wilhelmshavener Hafen-wirtschaftsvereinigung e. V., und Hans-Peter Zint, Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven e. V., in ihren Ämtern im Vorstand bestätigt.

Zusätzlich übernimmt Dirks den Aufsichtsratsvorsitz der Hafenmarketinggesellschaft Seaports of Niedersachsen GmbH. Der NHV entsendet außerdem erneut Jan Müller, J. Müller AG, für den Seehafen Brake und Herwig Friedrichs, Stadtwerke Leer, für die kommunalen Seehäfen Leer, Oldenburg und Papenburg in das Aufsichtsgremium der Seaports of Niedersachsen GmbH.

Als Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Niedersächsische Seehäfen wurde Dr. Schmidt ebenfalls von Dirks abgelöst. Die AG ist der politische Arm der niedersächsischen Seehäfen. Sie vertritt auf der gemeinsamen Plattform der niedersächsischen Küsten-Industrie- und Handelskammern (IHKs) in Emden, Oldenburg und Stade die politischen Interessen der niedersächsischen Seehafenwirtschaft gegenüber Land, Bund und EU.




Eine Hafentour für die nächste Generation

NPorts organisiert Schüler-Besuch des Hafens Cuxhaven

Maritime und hafenaffine Berufe sind in Cuxhaven besonders gefragt. Da liegt es nicht fern, dass auch die Schüler des Lichtenberg-Gymnasiums Cuxhaven sich diesen potenziellen Arbeitsplatz einmal genauer ansehen wollten. Im November empfing daher der Hafenbetreiber NPorts durch seine örtliche Niederlassung einen Besuch der neunten Klassen des Gymnasiums, bei dem der Hafen Cuxhaven sowie unterschiedliche Berufsbilder vorgestellt wurden.

„Die gute Ausbildung junger Menschen hat bei NPorts einen hohen Stellenwert, daher freuen wir uns über das Interesse“, erklärt Dirk Leibfried, stellvertretender Niederlassungsleiter bei NPorts in Cuxhaven.

Im Rahmen der Berufsvorbereitung gab Ausbildungsleiter Günther Herbertz nach einer kurzen Einführung einen Überblick über die Berufsbilder, in denen die Niederlassung Cuxhaven ausbildet.

Der 18-jährige Tom Spregnether, selbst Azubi bei NPorts, erklärte den Schülern die Tätigkeiten und den Alltag im Hafen. Er beantwortete auch Fragen zu seinem Ausbildungsberuf des Elektronikers für Energie und Gebäudetechnik, so zum Beispiel zu den Voraussetzungen und besonderen Fähigkeiten, die man für den Beruf mitbringen sollte.

Knut Kokkelink, leitender Ingenieur in Cuxhaven, betreut die großen Hafenbauprojekte und konnte den Besuchern die Ausgaben aus dem Bereich Ingenieurbau näher bringen, wie etwa die Herausforderungen des Baus mehrerer Hektar Hafenfläche und zahlreicher Meter Kaikante ins Wasser hinein oder die Planung und Ausrüstung technischer Anlagen.

Abgerundet wurde der Schülerbesuch mit einem Vortrag zur Hafengeschichte, einem Besuch der Seeschleuse und der Werkstatt sowie einer anschließenden Hafenrundfahrt.


Großer Auftrag für AMBAU

Das HWG-Mitglied AMBAU hat vor kurzem einen Auftrag vom führenden Hersteller von Windenergieanlagen Senvion erhalten.

Im Auftrag von Senvion GmbH übernimmt die AMBAU GmbH die Herstellung von 18 Offshore-Türmen für die Windenergieanlagen vom Typ 6.2M126.

Die Turmsegmente sind 43m lang und sind das Ergebnis eines integrierten Designs von Turm, Transition Piece und Monopile-Gründung von Senvion und AMBAU. Die verbleibende erforderliche Turmlänge wird über ein kombiniertes Turm-Transition Piece („Long-TP“) erreicht.

Die gesamte Stahlstruktur hat durchgehend, von der Gondel bis in den Meeresboden, einen Durchmesser von 5,5 Metern. Hierfür verarbeitet die Firma etwa 10.500 Tonnen Stahl.

Zusätzlich zu den Turmsegmenten wird AMBAU auch die Transition Pieces und Monopiles für das Projekt Nordergründe bauen und somit erstmals den kompletten Stahlbau unterhalb der Gondel für einen Windpark liefern.

Der Windpark Nordergründe mit einer geplanten Leistung von 110 Megawatt entsteht in Wassertiefen bis zehn Meter innerhalb der 12-Seemeilen-Zone der deutschen Nordsee und liegt ungefähr 15 Kilometer nordöstlich der Insel Wangerooge.



Die HWG stellt sich vor: Mützelfeldtwerft GmbH & Co. KG


Steckbrief

Unternehmensname: Mützelfeldtwerft GmbH & Co. KG

Gründungsjahr: 1895

Branche: Schiffswerft (Reparatur, Neubau, Umbau, Service für die Offshore-Industrie)

Standorte: Cuxhaven

Portfolio: Die Mützelfeldtwerft ist mit einem 135 m langen Schwimmdock mit über 7.000 t Hubfähigkeit, diversen Pier- und Mobilkränen bis zu 8 t Tragfähigkeit, einem Schwimmkran mit bis zu 100 t Hubfähigkeit, rund 400 m Kaifläche und 3.000 m² Hallenfläche ausgestattet. Alle erforderlichen Gewerke für den Neubau- und Reparaturbetrieb sind direkt vor Ort auf dem Werftgelände vorhanden. Wir bieten 24/7 Service und Technik.



Interview mit Thorsten Rönner, Geschäftsführer

Frage 1 – Mit welchen Eigenschaften würden Sie Ihr Unternehmen charakterisieren?

Die MFW ist ein Unternehmen mit langer Tradition in Cuxhaven. Die tiefe Verwurzelung des Unternehmens in der Stadt und mit den Mitarbeitern ist überall zu spüren. In der Schiffsreparatur tätig zeichnet sich unser Unternehmen ebenfalls durch eine hohe Flexibilität & Einsatzbereitschaft unserer Mitarbeiter aus.

Frage 2 – Warum sind Sie Mitglied in der HWG?

Eine gute Vernetzung und enge Partnerschaft mit den Unternehmen am Standort Cuxhaven ist für uns wichtig. Hierdurch können sich die ansässigen Unternehmen gegenseitig unterstützen und voneinander profitieren.

Frage 3 – Was wünschen Sie sich ganz persönlich für Ihr Unternehmen?

Eine Erweiterung der Dockkapazität, um noch mehr Kunden am Standort Cuxhaven bedienen zu können.



Weitere Informationen zum Unternehmen erhalten Sie unter: www.muetzelfeldtwerft-nord-gmbh.de

Diese Nachricht wurde Ihnen von der Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven e. V. zugesendet.

Impressum
Ausgabe 11 / 2015, 16.12.2015

Redaktion: Gwendolyn Dünner, Kevin Hohmann - Medienbüro am Reichstag GmbH
Copyright der Bilder: Stadt Cuxhaven, Medienbüro am Reichstag GmbH, Team Humber Marine Alliance, Emder Verkehrs und Automotive Gesellschaft mbH, NPorts, Mützelfeldtwerft GmbH & Co. KG

Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven e.V., Hamburg-Amerika-Str. 5, 27472 Cuxhaven
Telefon: +49 4721 666406, Fax: +49 4721 52629
E-Mail: info@hafenwirtschaftsgemeinschaft.de

Vorsitzender: Hans-Peter Zint
Registergericht: Amtsgericht Cuxhaven – Registernummer: VR 496


#51 RE: Newsletter HWG
  Absender: JAN-CUX, 09.11.2015 15:23 Diesen Beitrag zitieren

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Update Cuxhaven: Ausgabe 10/2015

Update

Wenn Sie Probleme bei der Darstellung des Newsletters haben, können Sie sich hier einen PDF-Version herunterladen: http://www.port-of-cuxhaven.de/index.php...newsletter.html

Fischwirtschaft Cuxhaven: Auf der Suche nach neuen Wegen und Märkten

Interview mit Bodo von Holten, Vorsitzender der Fischwirtschaftlichen Vereinigung Cuxhaven e.V.

Herr von Holten, die neue Fischereisaison hat im September begonnen. Wie geht es der Fischereibranche in Cuxhaven?

Leider nicht so gut. Die Frischfischanlandungen in Cuxhaven gehen weiterhin zurück und verlagern sich zunehmend nach Dänemark und in die Niederlande. Der Grund ist ganz einfach: die Anzahl der Tage, die Fischer auf dem Meer zum Fischfang verbringen dürfen, sind begrenzt und eine Fahrt bis nach Cuxhaven zur Ablieferung des Fangs kostet wertvolle Seetage. Für die Fischer ist es effizienter, ihre Ware in Häfen abzuliefern, die den Fanggebieten am nächsten sind. Dort werden die Fische dann direkt verarbeitet und per Lkw oder Flugzeug weitertransportiert. Für die Fischer rentiert sich die Fahrt nach Cuxhaven einfach nicht mehr. Diese Problematik spiegelt sich deutschlandweit wieder: Der Hauptumschlagsplatz für Frischfisch in Deutschland – früher war es die Nordregion mit Hamburg, Bremen und Cuxhaven – ist heute der Flughafen in Frankfurt am Main.

Auf der anderen Seite gibt es natürlich auch Fischereiboote, auf denen der Fisch direkt nach dem Fang auf See tiefgefroren wird. Diese Schiffe bringen ihre Ware weiterhin direkt nach Cuxhaven, wo der Fisch in den Tiefkühllagern aufbewahrt wird, bevor es zur Verarbeitung – zum Beispiel zu den allseits bekannten Fischstäbchen – weiter geht. Deshalb rentieren sich auch Erneuerungen wie die neue Kälteanlage im Tiefkühlhaus III, die im Oktober übergeben wurde. Bei diesen Erneuerungen geht es insbesondere um die Steigerung der Energieeffizienz der Anlagen.

Auf der Nationalen Maritimen Konferenz im Oktober hatte Kanzlerin Merkel viele Versprechungen für die Maritime Branche im Gepäck. So sollen deutsche Seeleute mehr Unterstützung erfahren. Welche Auswirkungen hat dies auf die Fischwirtschaft?

Die Steuererleichterung für die Anstellung deutscher Seeleute wird nur für die internationale Schifffahrt gelten – nicht aber für die Küstenschifffahrt und Küstenfischerei. Das hat Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Ende Oktober auf einer Veranstaltung des nautischen Vereins in Cuxhaven klar gestellt. Obwohl wir uns von der Nationalen Maritimen Konferenz ebenfalls Verbesserungen und Vorteile erhofft hatten, wurde die Fischwirtschaft sehr enttäuscht.

In Cuxhaven gibt es zum einen große, auch international agierende Fischfang- und Fischverarbeitungsunternehmen, zum anderen kleine, regionale Betriebe. Die großen in Cuxhaven niedergelassenen Unternehmen stehen in einem harten Wettbewerb – mit ihren internationalen Schwesterbetrieben (Benchmarking) ebenso wie mit der internationalen Konkurrenz. Beide profitieren unter anderem von niedrigeren Steuern und Lohnkosten in den anderen Ländern. Wir haben in den vergangenen Jahren eine starke Abwanderung dieser großen Unternehmen in Cuxhaven verzeichnet. Weiter steigende Steuern und Kosten, zum Beispiel für Energie und Abwasser, setzen die verbleibenden Unternehmen zusätzlich unter Druck.

Positiver sieht die Situation bei Kleinbetrieben aus, die ihren lokal gefangenen Fisch in der Region verarbeiten, vermarkten und verkaufen. Vor allem durch den Tourismus werden diese Unternehmen unterstützt. Viele betreiben kleine Bistros oder Restaurants direkt am Hafen und veranschaulichen Touristen auf diese Weise den traditionellen Alltag der Fischereibranche.

Cuxhaven ist durch den Offshore-Ausbau in aller Munde, ist aber auch Deutschlands zweitgrößter Fischereihafen. Wie sieht die Zukunft dieses Wirtschaftsbereichs für den Standort aus?

Langfristig gesehen werden sich eher die kleineren Betriebe in Cuxhaven halten können, da sie ihren vor Ort gefangenen Fisch regional gut vermarkten können. Sie werden somit vom internationalen Wettbewerb nicht so schwer beeinträchtigt wie die international agierenden Unternehmen. In der Fischverarbeitung ist es ähnlich: Von ehemals sieben Fischmehlwerken in Norddeutschland ist mittlerweile nur noch eines übrig. Jährlich werden in Cuxhaven über 100.000 Tonnen Fisch verarbeitet – ein Großteil kommt heutzutage jedoch aus Aquakultur statt aus der Fischerei.

Um rentabel zu bleiben, bemüht sich die Fischwirtschaft, neue Wege zu finden: Zum einen wurden die Fanggebiete der Fischerei ausgeweitet und erstrecken sich nun über die deutsche Küste hinaus bis nach Polen. Zum anderen versuchen die Fischverarbeitungsbetriebe neue Nischenmärkte zu erschließen. So hat die Lipromar GmbH Anfang des Jahres beispielsweise eine neue Produktionsanlage für Fischöle und funktionelle Fischproteine in Lebensmittelqualität in Betrieb genommen. Hier werden Fisch-Nebenprodukte aufgrund ihrer wertvollen Inhaltsstoffe wie den Omega-3-Fettsäuren zu sortenreinen Fischölen und funktionelle Fischproteine zu Pulvern verarbeitet, die als Nahrungsergänzungsmittel verwendet werden (Anm. d. Red.: Nachzulesen im HWG-Newsletter 01/2015).

Als neuen Nischenmarkt entwickelt das Unternehmen nun Fischöle mit verschiedenen Aromen, die im Bereich „Health & Wellness“ zum Beispiel in der Gourmetküche wie auch in Sportlernahrungsmitteln Verwendung finden. Diese Produktion gibt es derzeit nur in Cuxhaven. Natürlich braucht es Zeit, um neue Märkte, Kunden und Produkte zu erschließen. Im Fall der Fischöle läuft diese Markterschließung gut. Das Unternehmen bewirbt als Mitglied der Fischwirtschaftlichen Vereinigung das Produkt zurzeit auf vielen internationalen Messen. Im Oktober war Lipromar auf der Anuga in Köln, demnächst geht es zur Fish International in Bremen und zur Internorga in Hamburg.

Die Fischwirtschaft sucht sich also trotz vieler Hindernisse und Rückschläge immer neue Wege, sich zu entwickeln und über Wasser zu halten.



9. Nationale Maritime Konferenz in Bremerhaven

Bekenntnis der Bundesregierung zu den deutschen Seehäfen

Am 21. Oktober ging die 9. Nationale Maritime Konferenz in Bremerhaven zu Ende, auf der sich drei Tage lang rund 800 Vertreter aus der Maritimen Wirtschaft sowie der Politik trafen und zur Situation der maritimen Branche austauschten.

Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach sich für die deutschen Reedereien und Werften wie auch die gesamte Maritime Wirtschaft aus. Unter anderem machte sie Zusicherungen für mehr Geld zur Förderung technischer Neuentwicklungen im Schiffbau. Der Förderbetrag solle von bisher 10 auf 25 Millionen Euro erhöht werden. Außerdem betonte Merkel die Schlüsselrolle der Hinterlandanbindungen der deutschen Seehäfen. Der Erhalt und Ausbau dieser Infrastrukturen würden im neuen Bundesverkehrswegeplan sowie im neuen Nationalen Hafenkonzept berücksichtigt, welche zurzeit im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur weiterentwickelt werden.

Auch die Entlastung des Lohnsteuereinbehalts für deutsche Seeleute war ein weit diskutiertes Thema – hier versprach die Kanzlerin auch kurzfristig eine Lösung zu finden und den Lohnsteuereinbehalt auf deutschflaggigen Schiffen von derzeit 40 Prozent auf 100 Prozent zu erhöhen. In vielen anderen Ländern der EU ist diese Regelung bereits effektiv, sodass deutsche Seeleute im internationalen Wettbewerb um Arbeitsplätze unter Druck stehen.

Zur Elbe- und Weservertiefung äußerten sich Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel: Die nötigen Planungsergänzungsverfahren seien bald abgeschlossen und die Mittel stünden bereit.

Hans-Peter Zint, Vorstandsvorsitzender der Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven, nahm persönlich an der Konferenz teil und berichtet: „Unsere Bemühungen, den deutschen Häfen sowie der Situation der deutschen Flagge bei der Bundesregierung Gehör zu verschaffen, waren erfolgreich. Im Nachgang müssen den zustimmenden Worten der Regierung jedoch auch Taten folgen – der Bundesverkehrswegeplan und das Nationale Hafenkonzept sind dafür wichtige und nötige Schritte.“

Anlässlich der Konferenz hatten der niedersächsische Wirtschaftsminister Olaf Lies und Dr. Andreas Schmidt, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Niedersächsische Seehäfen, wiederholt ihre Forderungen unterstrichen: „Unsere Seehäfen sind logistische Drehscheiben. Niedersachsen ist das logistische Herz Europas. Dafür brauchen wir eine leistungsfähige Infrastruktur.“ Der Erhalt und Ausbau der seewärtigen Zufahrten und Hinterlandanbindungen der norddeutschen Häfen müsse im neuen Bundesverkehrswegeplan absolute Priorität haben, damit die niedersächsischen Seehäfen auch künftig ihren Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung Deutschlands leisten können.



Marokkanische Delegation besichtigt Cuxhaven

HWG-Mitglieder Cuxport und Bremer Reederei präsentierten die Hafenanlagen

28 Marketing- und Betriebsvertreter des größten marokkanischen Hafenbetreibers Mars Maroc sowie der ESSEC Business School in Paris und des Institut Superieur d’Economie Maritime in Saint Nazaire, Frankreich, besichtigten Anfang Oktober den Hafen von Cuxhaven im Rahmen der 8. Shortsea-Euro-Conference, die in Bremen stattfand. Auf der von Navigate Events veranstalteten Tagung hielten Kapitän Arne Ehlers, Geschäftsführer der Bremer Reederei, und Oliver Fuhljahn, Leiter Automobile Logistics bei Cuxport, Vorträge zu den Umschlagsmöglichkeiten in Cuxhaven.

Wegen einer sehr kurzfristigen Absage für eine Hafenführung durch die Bremischen Häfen sprach das Institut für Seeverkehr und Logistik (ISL) die beiden Vertreter Cuxhavens an, um den Teilnehmern der Delegation ein Alternativprogramm zu bieten. So wurde die marokkanische Delegation kurzerhand nach Cuxhaven gelotst, um die Hafenanlagen und Terminals dort zu besichtigen.

„Besonders das Mehrzweckterminal und das Offshore-Terminal haben große Beachtung gefunden. Es war eine tolle Aktion, die von den Gästen sehr interessiert begleitet und positiv entgegengenommen wurde. Wir haben bereits Anfragen für weitere Besuche von Gruppen im Bereich Umschlag für 2016 erhalten“, erzählte Oliver Fuhljahn. Die Leitung der Delegation sprach den Cuxhavenern außerdem eine Gegeneinladung aus.

Auch das ISL zeigte sich noch am gleichen Abend sehr zufrieden. Die angebotene Kostenpauschale für Cuxport und für die Bremer Reederei wurde dem Förderverein der Seemannsmission Cuxhaven gespendet.



Neue Kälteanlage im Tiefkühlhaus III ist fertiggestellt

NPorts übergibt modernisierte Anlage an die Cuxhavener Kühlhaus GmbH

Bereits im Oktober 2014 hatte Niedersachsen Ports mit der Modernisierung des Kühlhauses III an der Neufelder Straße begonnen. Ende Juli diesen Jahres waren diese abgeschlossen worden und die neue Kälteanlage war zunächst im Probebetrieb gelaufen. Nun ist die Anlage offiziell dem Betreiber, der Cuxhavener Kühlhaus GmbH, übergeben worden.

Mit einer Investition von insgesamt 1,6 Millionen Euro wurde eine neue Kälteanlage installiert, die dem neuesten Stand der Technik entspricht und zudem rund ein Drittel weniger Strom verbraucht als das Vorgängermodell. Außerdem ist sie ab sofort in einem separaten Maschinenhaus außerhalb des Kühlhauses III untergebracht. Zuvor befand sich die mittlerweile über 40 Jahre alte Kälteanlage in einem ungünstig geschnittenen Maschinenraum im Obergeschoss des Gebäudes.

„Mit dieser Maßnahme stärken und sichern wir den Fischereistandort Cuxhaven für die nächsten Jahrzehnte“, erklärt Holger Banik, Geschäftsführer der Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG und der JadeWeserPort Realisierungs GmbH & Co. KG. Neben den Investitionen von NPorts wurde das Erneuerungsprojekt durch den Europäischen Fischereifonds gefördert. Das Tiefkühlhaus III nutzen auch Schiffe der Deutschen Fischfang Union (DFFU), die ihren tiefgefrorenen Fisch – 800 Tonnen pro Anlandung – dort zwischenlagern, bevor er palettiert und weiterverpackt wird.



NPorts und Deichverband Cuxhaven einig bei Hochwasserschutz

Neue Deichlinie für 30 Millionen Euro fertiggestellt

Die neue, rund 700 Meter lange Deichlinie, die auf Betreiben des Deichverbandes Cuxhaven in den letzten Jahren ausgebaut wurde, soll die Anwohner künftig noch besser vor Hochwassern und Sturmfluten schützen. Das HWG-Mitglied Niedersachsen Ports (NPorts) ist hier in Zukunft weiterhin für die Sicherung zuständig. Insgesamt fünf Deichtore entlang der Deichlinie werden von NPorts gewartet, betrieben und bei nahenden Sturmfluten geschlossen. NPorts übernimmt diese Aufgaben für den Deichverband Cuxhaven und kann damit die Arbeitsplätze zur Verwaltung der Deichtore am Standort sichern. Diese wären mit der Übergabe des Aufgabenbereichs an den Deichverband weggefallen. „Die Vereinbarung bringt für alle Beteiligten Vorteile. Die neue Hauptdeichlinie erhöht die Sicherheit gegen Sturmfluten für die Cuxhavener Bevölkerung und für die Hafenbetriebe. Gleichzeitig können wir mit geringerem Aufwand eine höhere Deichsicherheit bei Sturmfluten herstellen“, erklärt Holger Banik, Geschäftsführer der Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG. Die anfallenden Kosten von rund 120.000 Euro für Rufbereitschaft und Wartung übernimmt zu großen Teilen NPorts.

Zwischen 2007 und 2014 ist in Cuxhaven die neue Deichlinie entstanden. Das Ergebnis der jahrelangen Anstrengungen des Deichverbandes ist, dass die Deichlinie nun nahezu gradlinig vom Außenhaupt der Seeschleuse bis zum Landesschutzdeich an der Straße „Am Alten Hafen“ verläuft. Eigentlich liegt die Verantwortung für Wartung und Sicherung der neuen Deichline beim Deichverband Cuxhaven. Doch NPorts verfügt vor Ort über die nötige fachliche Kompetenz und so wurde eine gemeinsame Lösung anstrebt. „Wir haben ein erfahrenes und eingespieltes Sturmflut-Team, das schon seit Jahren die Aufgaben für den Hochwasserschutz im Hafen zuverlässig erfüllt. Wir freuen uns, auch künftig diese Verantwortung zu übernehmen“, so Banik weiter.



Die HWG stellt sich vor: IHK Stade

Steckbrief

Unternehmensname: Industrie- und Handelskammer Stade für den Elbe-Weser Raum

Gründungsjahr: 1866

Branche: Körperschaft öffentlichen Rechts

Standorte: Stade, Cuxhaven, Verden

Portfolio: Vertretung des Gesamtinteresses, Beratung, Hoheitliche Aufgaben



Interview mit IHK Geschäftsführer Jochen Werwath

Frage 1 – Mit welchen Eigenschaften würden Sie Ihr Unternehmen charakterisieren?

Wir erledigen unsere hoheitlichen Aufgaben kundenorientiert, beraten unsere Mitglieder mit hoher Kompetenz und vertreten das Gesamtinteresse unserer Region ausgewogen und abgestimmt.

Frage 2 – Warum sind Sie Mitglied in der HWG?

Weil uns am Standort Cuxhaven besonders die Entwicklung der Hafenwirtschaft am Herzen liegt. Sie ist Motor für Arbeitsplätze und eine wirtschaftliche Stabilität.

Frage 3 – Was wünschen Sie sich ganz persönlich für Ihr Unternehmen?

Dass es gelingt, die Stadt Cuxhaven zu entschulden, die Siemens Ansiedlung ein voller Erfolg wird und die Betriebe in der Region hier weiterhin gute Rahmenbedingungen vorfinden.


#50 RE: Newsletter HWG
  Absender: JAN-CUX, 06.05.2015 09:50 Diesen Beitrag zitieren

Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven präsentiert sich auf der transport logistic in München

Cuxhaven, 4. Mai 2015 – Die Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven (HWG) präsentiert sich auf der diesjährigen Fachmesse transport logistic in München vom 5. bis 8. Mai 2015 am Gemeinschaftsstand der Seaports of Niedersachsen. Auf dem wichtigsten Event der Logistikbranche stellt Cuxhaven sein Portfolio an Umschlags- und Logistikdienstleistungen vor.

Hans-Peter Zint, Vorsitzender der HWG: „Auf der transport logistic haben wir alle zwei Jahre die Chance, die idealen geografischen und ausrüstungstechnischen Voraussetzungen des Hafens Cuxhaven und der dort angesiedelten Unternehmen einem breiten Publikum zu präsentieren. Innerhalb des Netzwerks der Niedersächsischen Häfen bietet Cuxhaven eine einzigartige Infrastruktur sowie die besten Verbindungen zu internationalen Seehäfen und ins Hinterland.“

Den Seaports-Messestand in Halle B4, Standnummer 313/414 werden auch der niedersächsische Wirtschaftsminister Olaf Lies sowie eine Delegation von Abgeordneten des Unterausschusses Häfen und Schifffahrt im Niedersächsischen Landtag besuchen. Daneben findet auch der Niedersachsenabend statt, eine gemeinsame Networking-Veranstaltung des niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, der Seaports of Niedersachsen, des Container Terminals Wilhelmshaven JadeWeserPort-Marketing, der Niedersachsen Ports und des Logistikportals Niedersachsen.

Die transport logistic findet im Zweijahres-Rhythmus in München statt und gilt als größte Messe für Logistik, Mobilität, IT und Supply Chain Management. Es werden mehr als 2.000 Aussteller aus 62 Ländern erwartet. Allein aus der maritimen Wirtschaftsbranche werden sich rund 170 Unternehmen mit ihren Dienstleistungen präsentieren.


Über die HWG
Die Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven e.V. ist ein Zusammenschluss Cuxhavener Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen mit dem Ziel, den Hafenstandort an der Mündung der Elbe zu vermarkten und weiterentwickeln. Zudem setzt sich die HWG für die Positionierung Cuxhavens als bedeutendsten Hafenstandort für die Offshore-Windenergie in Deutschland ein.


#49 RE: Newsletter HWG
  Absender: JAN-CUX, 29.04.2015 21:01 Diesen Beitrag zitieren

Rettungseinsatz im Mittelmeer: HWG-Mitglied Bremer Reederei berichtet

Interview mit Arne Ehlers, Geschäftsführender Gesellschafter der Bremer Reederei E & B GmbH

Herr Ehlers, die Bremer Reederei ist selbst mit sieben Schiffen im Fahrgebiet Nordafrika im Einsatz. Wie häufig kommt es vor, dass Ihre Schiffe Flüchtlinge aufnehmen?

Die Flüchtlingsproblematik vor Nordafrika, namentlich von Libyen in Richtung Italien, besteht ja schon eine ganze Weile. Es scheint aber in der Tat aktuell einen erheblichen Anstieg zu geben. Je näher man der libyschen Küste kommt, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit, dass man auf Flüchtlingsboote trifft. Bisher haben wir uns einmal an einer Suchaktion beteiligt und am 20. April 2015 90 Flüchtlinge an Bord genommen.

Von wem erhalten Sie den Auftrag für die Einsätze und was passiert bei einer Rettung?

Bisher sind wir von der italienischen Küstenwache bei Suchaktionen und Aufnahme von Flüchtlingen um Mithilfe gebeten worden. Der gesamte Einsatz wird eng mit der italienischen Küstenwache abgestimmt und sie übermittelt die Koordinaten, wo zum Beispiel von Flugzeugen zur Seeraumüberwachung Schiffe oder Boote mit Flüchtlingen gesichtet wurden. Dann weicht das Handelsschiff von seiner geplanten Route ab und begibt sich zu der angegebenen Position. Hier nähert man sich vorsichtig und je nach Wetterverhältnissen dem Flüchtlingsschiff. Es kann passieren, dass das Flüchtlingsschiff dann versucht zu fliehen, da die Flüchtlinge ja nicht in italienisches Gewahrsam genommen werden wollen. In so einem Fall darf man nur in der Nähe des Flüchtlingsschiffes bleiben, um Hilfe anzubieten. Die Übernahme der Flüchtlinge darf aus juristischen Gründen nicht erzwungen werden. Erst wenn sie entschieden haben, die Hilfe anzunehmen und freiwillig an Bord kommen wollen, dürfen die Flüchtlinge an Bord genommen werden. Dort werden die Flüchtlinge bestmöglich versorgt. Die italienische Küstenwache gibt dann weitere Anweisungen und beordert das Schiff zur Übergabe der Flüchtlinge zum Beispiel zu einem Treffpunkt auf See, wo italienische Küstenwach- oder Marineeinheiten die Flüchtlinge aufnehmen.

Welche Risiken gibt es bei solchen Einsätzen und was könnte Ihrer Meinung nach getan werden, um die Situation speziell für die Reeder zu verbessern?

Die Risiken für den Kapitän und die Besatzung sind nicht zu unterschätzen. Wenn ein Schiff mit 12 - 15 Mann Besatzung 90 Flüchtlinge an Bord nimmt, kann man sich viele Szenarien vorstellen. Aus Sicherheitsgründen und auch zur genauen Aufnahme der geretteten Flüchtlinge wird jede Rettung von der italienischen Küstenwache genau dokumentiert. Trotzdem bleibt jede Rettung auch versorgungs- und wettertechnisch ein heikles und zeitintensives Manöver. Wir sind daher unseren Kapitänen und deren Besatzungen für die geleistete Arbeit unter diesen Bedingungen sehr dankbar.

In erster Linie geht es darum, Menschenleben zu retten – dies ist seit alters her für Seeleute jeder Nation und jeden Glaubens eine heilige Pflicht. Problematisch wird die Situation natürlich, wenn es sich nicht mehr um vereinzelt in Seenot geratene Schiffe handelt, die Hilfe benötigen, sondern wenn von kriminellen Schleusern Boote in großer Stückzahl eingesetzt werden, die schon vor Antritt der Überfahrt seeuntauglich sind, und so Notfälle wissentlich provoziert werden. Hier ist die Handelsschifffahrt überfordert, was ja auch die gewaltigen Zahlen der Flüchtlinge an Bord der Schiffe belegt. Natürlich ist jedes Schiff mit Proviant für einen gewissen Zeitraum ausgerüstet und dies reicht bei einer Rettung zumindest für eine erste Notversorgung. Es gibt aber bereits Überlegungen, die Schiffe vorsorglich mit ausreichend Decken, abgepackten Keksen und Wasserflaschen auszustatten, doch diese müssten wir selbst finanzieren. Natürlich werden wir uns zur Unterstützung auch an Hilfsorganisationen wenden, dennoch sind die Mittel begrenzt.

Helfen müssen alle Schiffe im Seegebiet, aber die Hauptlast müssen Küstenwache und Marine welcher Länder auch immer übernehmen. Bei wiederholten langwierigen Such- und Rettungsaktionen muss auch über eine Kostenbeteiligung zugunsten der Handelsschifffahrt nachgedacht werden.


NPorts baut neuen Anleger für Autoumschlag in Cuxhaven

Neuer Dalbenliegeplatz im Amerikahafen soll schon dieses Jahr in Betrieb gehen

Das HWG-Mitglied Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG (NPorts) stärkt die Autoumschlagskapazitäten in Cuxhaven und baut einen neuen Anleger. Im Amerikahafen entsteht der neue, aus einer 155 Meter langen Steganlage und fünf Pollerblöcken bestehende Dalbenliegeplatz, an dem bereits 2015 die ersten Schiffe mit bis zu 160 Metern Länge und 25 Metern Breite abgefertigt werden können. „Wir haben den Automobilumschlag für unsere Häfen als Wachstumsfeld identifiziert. Wir stärken mit dieser Maßnahme unsere Position im Wettbewerb: Nach Bremerhaven und Zeebrügge werden in den niedersächsischen Häfen am meisten Autos in Europa umgeschlagen“, bestätigt Holger Banik, Geschäftsführer der Niedersachsen Ports.

Die bisher vorhandene Anlage ließ aufgrund des Zustands, der Ausmaße und Wassertiefe keine Abfertigung größerer Schiffe zu. Deshalb werden die vorhandene RoRo-Brücke „Brücke 3“ und der RoRo-Ponton nun teilweise umgebaut und anschließend an den neuen Liegeplatz versetzt. Außerdem erfolgt eine Hafensohlenvertiefung auf -10,00 m NN. Eine neu-errichtete Anbindung an die vorhandene „Brücke 3“ ermöglicht den Umschlag von Fahrzeugen über die Heckklappe von Schiffen. Zum Be- und Entladen der Schiffe wird eine Auflagemöglichkeit für eine Quarter-Rampe gebaut. Insgesamt investiert NPorts rund drei Millionen Euro aus Landesmitteln sowie Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung in den neuen Dalbenliegeplatz. Als bauausführende Firma wurde Bilfinger Offshore and Marine Systems GmbH aus Hamburg beauftragt.

Anlässlich des ersten Rammschlages für den neuen Dalbenliegeplatz sagte Daniela Behrens, Staatssekretärin im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr: „Niedersachsen richtet seine Hafenpolitik neu aus. Kern dabei ist die Stärkung des ‚Hafens Niedersachsen‘ mit seinen einzelnen Standorten. Unsere Hafenstandorte an der Küste und im Binnenland sind wichtiger Teil unseres Infrastrukturnetzes, Logistikdrehscheibe und bedeutender Unternehmensstandort. Daher werden die jeweiligen Schwerpunkte, die unsere Häfen für ihre Dienste schon heute herausgebildet haben, gezielt weiterentwickelt. Mit dem neuen Dalbenliegeplatz werden mehr Kapazitäten für den Automobilumschlag in Cuxhaven geschaffen. So wird der Standort Cuxhaven gesichert und gestärkt.“


AMBAU erhält Großauftrag für das Projekt Nordsee One

Die in Hamburg ansässige Nordsee One GmbH hat die AMBAU-Werke in Cuxhaven und Bremen mit dem Design und Bau von 54 Monopiles und Transition pieces beauftragt, die ab Juni 2015 gebaut werden.

Das „Detailed Design“ der Gründungsstrukturen startete das HWG-Mitglied AMBAU bereits im Oktober 2014, die Zertifizierung steht unmittelbar bevor. Die 54 Stahlfundamente bringen es auf eine Gesamtmasse von circa 50.000 Tonnen. Für die verschraubten Monopiles und Transition pieces wurde gemeinsam mit den Ingenieuren von RWE Innogy im AMBAU-Werk in Bremen ein innovatives Abdichtungssystem entwickelt und erfolgreich getestet.

„Es ist eine herausfordernde und technisch anspruchsvolle Aufgabe für AMBAU, neben der Herstellung auch ein optimiertes und zertifizierbares Design für die Fundamente zu liefern“, beschreibt Rainer Wirth, Technischer Leiter bei AMBAU, den Engineering-Prozess.

Ihren Einsatz finden die Gründungsstrukturen im Projekt Nordsee One rund 40 Kilometer vor der Nordseeinsel Juist. Dort werden die 54 Windräder nach Inbetriebnahme 1,2 Milliarden Kilowatt Strom erzeugen und können so etwa 400.000 Haushalte mit sauberem Strom versorgen.

Die Nordsee One GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Northland Power Inc. aus Kanada und der RWE Innogy GmbH aus Hamburg.


Die HWG stellt sich vor: Unternehmensportrait Kutterfisch-Zentrale

Steckbrief

Unternehmensname: Kutterfisch-Zentrale GmbH

Gründungsjahr: 1964

Branche: Fischindustrie

Standorte: Cuxhaven

Portfolio: Fischfang, -verarbeitung, -großhandel



Interview mit Horst Huthsfeldt, Geschäftsführer:
Neben Herrn Huthsfeld sind die weiteren Geschäftsführer: Kai-Arne Schmidt, Jörg Petersen und Michael Seidel.

Frage 1 – Mit welchen Eigenschaften würden Sie Ihr Unternehmen charakterisieren?

Das 1964 gegründete Unternehmen steht heute in der Fischerei für Nachhaltigkeit, Transparenz und Verantwortlichkeit. Im Jahr 2008 wurde Kutterfisch europaweit als erste Fischerei für Seelachs nach MSC zertifiziert, 2011 folgte das MSC-Zertifikat für Dorsch aus der östlichen Ostsee und im April 2015 wurde die Fischerei auf Heringe in der Ostsee zertifiziert. Auf freiwilliger Basis sind unsere Schiffe mit Kameras zur Fangüberwachung ausgerüstet.

Frage 2 – Warum sind Sie Mitglied in der HWG?

Cuxhaven braucht eine starke Hafenvertretung, die Fischwirtschaft ist in der „Fischwirtschaftlichen Vereinigung“ organisiert. Die HWG ist im Augenblick sehr stark in Richtung allgemeiner Hafenumschlag und Offshore orientiert. Bessere Zusammenarbeit und gemeinsame Präsenz wären für die Zukunft erstrebenswert.

Frage 3 – Was wünschen Sie sich ganz persönlich für Ihr Unternehmen?

Dass es uns auch in Zukunft gelingt, Ökologie und Ökonomie in Einklang zu bringen und den Verbraucher täglich von der hohen Fisch-Qualität zu überzeugen, als wichtigen Bestandteil einer gesunden und ausgewogenen Ernährung.



Weitere Informationen zum Unternehmen erhalten Sie unter: www.kutterfisch.de


#48 RE: Newsletter HWG
  Absender: JAN-CUX, 14.04.2015 22:05 Diesen Beitrag zitieren

„Tag der Logistik“ in Cuxhaven: HWG zeigt Logistik als Branche mit Zukunft

Cuxhaven, 14. April 2015 – Zum wiederholten Male präsentieren verschiedene Mitglieder der Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven Schülern aus der Region ihre Unternehmen und Berufe rund um die Themen Hafen, Logistik, Offshore und Spedition. Der „Tag der Logistik“ wird nun bereits zum achten Mal von der Bundesvereinigung Logistik (BVL) veranstaltet.

In diesem Jahr nehmen die HWG-Mitglieder Cuxport GmbH und DFDS Seaways, Otto Wulf GmbH & Co. KG sowie die Spedition Lühmann GmbH & Co. KG mit Veranstaltungen an der Aktion teil. Außerdem gibt es in Cuxhaven Führungen und Vorträge der KVG Stade GmbH und der Staatlichen Seefahrtsschule Cuxhaven. Die Koordination übernimmt, wie bereits in den vergangenen Jahren, das HWG-Mitglied Agentur für Wirtschaftsförderung Cuxhaven.

In Kooperation mit regionalen Haupt- und Realschulen werden 76 Schüler und begleitende Lehrer mit einem Bus zu den einzelnen Unternehmensniederlassungen gefahren. In Vorträgen und Standortführungen erhalten die Jugendlichen konkrete Informationen über die Aufgabenfelder der Hafenumschlags-, Speditions- und kaufmännischen Berufe.

Peter Zint, Vorsitzender der Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven: „Die Verfügbarkeit von Nachwuchskräften ist und bleibt eine zentrale Frage und Aufgabenstellung für die Hafenwirtschaft und Logistikbranche. Vor diesem Hintergrund begrüße ich das Engagement der HWG-Mitglieder in Cuxhaven, diesem Negativtrend entgegen zu wirken und den Nachwuchskräften von Morgen die Vielfalt an spannenden Karrieremöglichkeiten in der Logistik und Hafenwirtschaft am Standort Cuxhaven vorzustellen.“

Das diesjährige Motto „Logistik – Du brauchst sie doch auch“ hat das Ziel, die Wahrnehmung der Logistik in der Öffentlichkeit zu stärken und aufzuzeigen, was Logistik für jeden Menschen leistet. Der „Tag der Logistik“ findet jährlich am dritten Donnerstag im April statt. Insgesamt gibt es über 400 Veranstaltungen in Deutschland sowie 17 weiteren Nationen, darunter Litauen, Ungarn, China, Finnland, Türkei, Griechenland, USA und Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Über die HWG
Die Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven e.V. ist ein Zusammenschluss Cuxhavener Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen mit dem Ziel, den Hafenstandort an der Mündung der Elbe zu vermarkten und weiterentwickeln. Zudem setzt sich die HWG für die Positionierung Cuxhavens als bedeutendsten Hafenstandort für die Offshore-Windenergie in Deutschland ein.


#47 RE: Newsletter HWG
  Absender: JAN-CUX, 26.03.2015 07:58 Diesen Beitrag zitieren

Update Cuxhaven: Ausgabe 03/2015

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„Die Kooperation zwischen HWG und UVC ist ein Erfolgsprojekt“

Interview mit Markus Heinig, Geschäftsführer des UnternehmensVerband Cuxhaven Elbe-Weser-Dreieck e. V.

Herr Heinig, wie würden Sie die Aufgaben des UnternehmensVerbandes Cuxhaven beschreiben?

Der UVC gehört zu den ersten deutschen Arbeitgeberverbänden der Nachkriegszeit. Bereits seit 1946 setzt sich unser Verband für die Interessen der Unternehmen aller Wirtschaftszweige im nordwestlichen Teil des Elbe-Weser-Dreiecks ein. Der UVC ist eine Vereinigung zur Wahrung und Förderung der Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen. Zur Verwirklichung des Verbandszwecks richtet unser Verband seine Tätigkeit insbesondere auf die Vertretung der Interessen der Wirtschaft in der Öffentlichkeit und gegenüber Institutionen aus.

Zudem werden unsere Mitglieder als Arbeitgeber auf dem Gebiet des Arbeits- und Sozialrechts beraten und gerichtlich und außergerichtlich vertreten. Die rechtliche Vertretung erfolgt durch zwei arbeitsrechtlich spezialisierte Volljuristen. Der eine Volljurist ist unser Syndikus Jan Mittelstedt, der andere bin ich. Außerdem setzen wir uns auch durch Kooperationen mit anderen niedersächsischen Arbeitgeberverbänden und überregionalen Institutionen und Mitgliedschaften in Dachverbänden auf Landes- und auf Bundesebene für unsere Region ein.

Derzeit hat der UVC etwa 150 Mitgliedsunternehmen aus nahezu allen Wirtschaftszweigen, die in unserer Region anzutreffen sind. Unsere Mitglieder sind aktuell in 15 Fachgruppen eingeteilt, die die verschiedenen im UVC vertretenen Branchen widerspiegeln. Zu den Fachgruppen gehören beispielsweise die Bereiche „Hafenwirtschaft“, „Fischwirtschaft“, „Metallindustrie“, „Neue Energien“ und das „Hotel- und Gaststättengewerbe“. Unser Verband ist stolz darauf, dass er von Anfang an praktisch alle Wirtschaftszweige unserer Region einbinden und so als ihr Sprecher auftreten konnte. Diese Aufgabe wird auch in der Zukunft unverändert wichtig bleiben.

Welche Veranstaltungen plant der UVC für dieses Jahr?

Neben der Zusammenarbeit mit den genannten Verbänden und Institutionen richtet der UVC für seine Mitglieder regelmäßig u. a. Personalleiterkreise, arbeitsrechtliche Fortbildungsveranstaltungen und Unternehmerstammtische aus.

Kürzlich haben wir beispielsweise einen Filmabend bei unserem Mitgliedsunternehmen, dem „Bali“-Kino ausgerichtet, bei dem u. a. Filme der Cuxhavener Wirtschaftsförderung über die Cuxhavener Fischwirtschaft und den „Offshore and Maritime Industrie Park Cuxhaven“ gezeigt wurden. Der Filmabend fand reges Interesse – wir hatten 61 Teilnehmer. Derartige Veranstaltungen dienen der Informationsgewinnung, dem Informationsaustausch, der Gedankenanregung und nicht zuletzt auch der Netzwerkbildung und Netzwerkförderung.

Zusätzlich gibt es auch unser UVC-Wirtschaftsgespräch mit OB Dr. Getsch und Landrat Bielefeld sowie unsere traditionelle jährliche Vortragsveranstaltung, die regelmäßig im Herbst stattfindet und zu der wir hochgestellte Persönlichkeiten aus Wirtschaft oder Politik als Gastreferenten einladen.

Wie schätzen Sie die Unternehmensentwicklung in Cuxhaven ein und welche Rolle spielen dabei die HWG und der UVC?

Die maritime Wirtschaft gehört zu den wichtigsten Wirtschaftsfaktoren Cuxhavens. Allein in der Fischwirtschaft beschäftigen mehr als 40 Unternehmen etwa 1.600 Mitarbeiter. Cuxhaven ist der größte Fischereistandort in Niedersachsen und liefert seine Fischprodukte in alle Teile Deutschlands und auch europaweit – z. B. an Großhandel, Einkaufsmärkte und Fischfachgeschäfte – aus. Zudem sind natürlich frischer Fisch und Meeresfrüchte bei unseren Touristen – mit über 3 Mio. Übernachtungen sind wir das meistbesuchte Nordseeheilbad Deutschlands – begehrt und beliebt. Ferner verfügt Cuxhaven mit seiner strategisch guten Lage über eine europaweit einmalige Hafeninfrastruktur, die u. a. für Umschlags-, Logistik- und Transportaufgaben sowie für Unternehmen aus der Offshore Industrie ideale Bedingungen stellt.

Während die Ansiedlung neuer Unternehmen in den letzten Jahren – beispielsweise wegen der ungeklärten EEG-Umlage der Offshore-Windindustrie – ausgebremst war, gibt es Hoffnung auf neue Ansiedlungen dank neuer Projekte. Die Windenergie-Industrie birgt für die Region ein gewaltiges wirtschaftliches Potenzial, denn neben möglichen Firmenniederlassungen bringen neue Arbeitsplätze auch viele junge Menschen zur Ausbildung nach Cuxhaven.

Die Zusammenarbeit und Kooperation mit der HWG sind für den UVC sehr wichtig. Die HWG und ihr kompetenter und engagierter Vorstand setzen sich tatkräftig und mit großem Einsatz für die Entwicklung der hiesigen maritimen Wirtschaft ein und leisten hierdurch einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen in Stadt und Region. Mit diesen Zielen identifiziert sich auch der UVC.

Des Weiteren begrüßt und unterstützt der UVC den stetigen Einsatz der HWG, für unsere hiesige maritime Wirtschaft bestmögliche Standortbedingungen zu schaffen um hierdurch weiteres Wirtschaftswachstum zu generieren und zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen. So befürwortet auch der UVC zum weiteren Ausbau unseres Standortes die Fertigstellung von Liegeplatz 4 und ferner die sukzessive Optimierung der Verkehrsinfrastruktur des Cuxlandes, damit der Wirtschaftsverkehr kraftvoll und ungebremst durch unsere regionalen Verkehrsadern fließen kann.

Die Kooperation zwischen HWG und UVC ist ein Erfolgsprojekt. Auch künftig werden wir uns gewinnbringend zusammen mit anderen lokalen Wirtschaftsverbänden, Wirtschaftsinstitutionen und berufsständigen Körperschaften (z. B. der IHK) für das Wohlergehen der hiesigen Wirtschaft einsetzen.

Neuer Liniendienst verbindet Cuxhaven mit Norwegen

HWG-Mitglied Cuxport übernimmt Umschlag und Vermarktung der Linie

Die norwegische Reederei Nor Lines bietet ab 1. April 2015 einen wöchentlichen RoRo-Liniendienst zwischen Norwegen und Cuxhaven an. Bedient wird die Relation von zwei neuen, mit Flüssiggas (LNG) betriebenen Schiffen: der MV „Kvitbjørn“ und MV „Kvitnos“. Cuxhaven ist damit der erste deutsche Seehafen, den regelmäßig LNG-betriebene Frachtschiffe anlaufen. Die Fähren können neben rollender Ladung auch Container und Stückgut aufnehmen.

In Cuxhaven übernimmt die Cuxport GmbH den Umschlag der Fracht. Das HWG-Mitglied ist auch als Klarierungs- und Buchungsagent für die Linie tätig und verantwortet das Marketing für Nor Lines in Deutschland.

Michael de Reese, Geschäftsführer von Cuxport, über die Bedeutung der Verbindung für die Wirtschaft: „Der neue Liniendienst bietet den Kunden beste Möglichkeiten, den skandinavischen und deutschen Markt zu beliefern. Dabei werden auch viele kleinere Häfen in Norwegen angesteuert und damit Nischenmärkte im Norden des Landes bedient, die per Lkw aufgrund der Straßenanbindung schlecht zu erreichen sind.“

Die Linie mit den hochmodernen LNG-Fähren wird wöchentlich zwischen Cuxhaven und einer Vielzahl norwegischer Häfen – vom Oslo-Fjord über die Westküste bis nach Hammerfest in Nordnorwegen – verkehren. Durch ihren LNG-Antrieb sind die eingesetzten Schiffe besonders umweltschonend. Die Emissionswerte sind bei Flüssiggas im Vergleich zu anderen fossilen Brennstoffen sehr niedrig. So verbrauchen die LNG-Frachter beispielsweise 65 Prozent weniger Energie als Lkw-Transporte.

Neben dem Umweltaspekt bieten die Schiffsneubauten auch beste Bedingungen für unterschiedlichste Gutarten. Die rund 120 Meter langen und 21 Meter breiten Fähren verfügen über eine Ladekapazität von 122 TEU, rund 1.000 Lademeter und besitzen einen 80 Tonnen hebenden Bordkran. Sie sind darüber hinaus mit Seitenpforten für Stückgüter ausgestattet und können auch gekühlte Ladung aufnehmen. Für den neuen Liniendienst werden von der Reederei eigene palettenbreite 45-Fuß-Container sowie 40-Fuß-Rolltrailer zur Verfügung gestellt.

ITB 2015: Cuxhaven präsentiert neue Strandpromenade

Das HWG-Mitglied Nordseeheilbad Cuxhaven GmbH zeigt auf Pressekonferenz den erneuerten Weg nach Thalasso

Auf einer Pressekonferenz berichtete das Nordseeheilbad Cuxhaven am 05.03.2015 über die Fertigstellung der 4 km langen Strandpromenade, die Cuxhaven mit dem Thalasso-Zentrum für Heilbadkunde verbindet. Von 2011 bis 2014 wurden hier die Wege komplett erneuert und nachhaltig gestaltet. Das Zentrum selbst befindet sich zurzeit noch teilweise im Umbau. Auch geplant ist eine Brückenverbindung vom Zentrum an den Strand.

Weiterhin berichtete Erwin Krewenka, Geschäftsführer der Nordseeheilbad Cuxhaven GmbH, von der positiven Entwicklung des Wrack- und Fischereimuseums „Windstärke 10“. Außerdem startet Ende März eine neue Webseite für den Gesundheitstourismus: verein.cuxlandvital.de .

Cuxhaven präsentierte sich 2007 zum ersten Mal auf der ITB, der Leitmesse der weltweiten Reisebranche. Wie Krewenka jedoch betonte, sei die positive Akzeptanz und das Interesse der Journalisten jedoch weiterhin ein Grund, jährlich den Tourismusstandort Cuxhaven auf der Messe einem breiten Publikum näher zu bringen.

Cuxhaven ist etablierte Offshore-Basis

Erfolgreiche Präsentation auf der EWEA Offshore in Kopenhagen

Vom 10.-12. März 2015 präsentierte sich die HWG am Stand der Niedersächsischen Seehäfen auf der EWEA Offshore 2015, der internationalen Leitmesse für die Offshore-Windenergiebranche, in Kopenhagen. Am gemeinsamen Stand der Hafenmarketinggesellschaft Seaports of Niedersachsen GmbH und dem Hafeninfrastrukturunternehmen Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG stellte der Standort Cuxhaven seine Vorteile und Dienstleistungen als Offshore-Basishafen vor.

Zusätzlich gab es eigene Workshops und Präsentationen: Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies hielt am 10. März eine moderierte Veranstaltung mit dem Titel „Niedersachsen – your location on the German coast“, die die Standortvorteile der niedersächsischen Seehäfen, die Vielfalt der Windenergieforschung und die Produkte und Dienstleistungen der heimischen Offshore-Industrie vorstellte. Außerdem führte Lies während eines Messerundgangs diverse Gespräche mit deutschen und international agierenden Unternehmen zu den Perspektiven der Offshore-Industrie dank des neuen Erneuerbare-Energien-Gesetzes.

Dr. Hans-Joachim Stietzel, Leiter der Agentur für Wirtschaftsförderung Cuxhaven, präsentierte in seinem Vortrag „Cuxhaven – from the Offshore Base out into the North Sea“ die Vorteile der Offshore Basis Cuxhaven. In den Gesprächen der HWG-Mitglieder und Wirtschaftsförderer mit Produzenten und Dienstleistern wurde herausgestellt, dass sich Cuxhaven als Offshore-Basis und als Standort für die Produktion, Installation sowie Service und Wartung von Offshore-Anlagen international gut etabliert hat.

Schiffbewegungen für unterwegs

NPorts-App mit aktuellen Informationen und Schiffslisten steht jetzt zum Download bereit

Die Schiffslisten der niedersächsischen Häfen sind ein hilfreiches Tool, auf das bisher über die Internetseite des Hafenunternehmens Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG (NPorts) zugegriffen werden konnte. Nun stehen diese und weitere Informationen in Form einer mobilen App zur Verfügung, in der man alle aktuellen Neuigkeiten zu den Schiffbewegungen in den fünf niedersächsischen Seehäfen Brake, Cuxhaven, Emden, Stade und Wilhelmshaven abrufen kann.

Die Daten zu avisierten, angekommenen und abgefahrenen Schiffen der jeweiligen Häfen werden alle vier Stunden automatisch aktualisiert und können nach Ankunftszeit, Kai, Schiffsname oder Rufzeichen sortiert werden. Zusätzlich werden zu jedem Schiff detaillierte Informationen wie Terminal, Ankunft oder Starthafen geboten. Die Suchfunktion macht es Nutzern einfach, gesuchte Schiffe zu finden.

Die kostenlose App – genannt „NPorts Schiffslisten“ – gibt es für mobile Endgeräte mit Betriebssystemen von Apple, Android und Windows.


Cuxport schließt Vertrag mit Siemens

Logistikdienstleistungen für Siemens Offshore-Konverterplattformen laufen künftig über Cuxhaven

Ab Mai übernimmt Cuxport die Logistikdienstleistungen für den Servicebetrieb von BorWin 2, HelWin 1, HelWin 2 und SylWin 1, den Siemens Offshore-Konverterplattformen in der Nordsee. Im Vertrag enthalten sind die Annahme, Einlagerung und Kommissionierung von verschiedensten Waren wie Ersatzteilen oder Verbrauchsmaterialien und Proviant, das Packen und Entpacken von Containern, Be- und Entladung der von Siemens bereitgestellten Schiffe, das Schwerguthandling sowie Vor- und Nachlauftransporte. Außerdem wird Cuxport die Schiffsdeklarierung der Plattformversorger übernehmen, die Cuxhaven nun monatlich anlaufen werden.

„Wir haben bereits die Aufbauphase der Konverterplattformen von Siemens in der Nordsee begleitet und über Cuxhaven als Basishafen abgewickelt. Von dieser Kooperation profitieren beide Seiten“, so Michael de Reese, Geschäftsführer von Cuxport.

Die Konverterplattformen BorWin 2 und HelWin 1 bündeln seit einigen Wochen den von Offshore-Windparks rund um Borkum und Helgoland erzeugten Wechselstrom, wandeln ihn in Gleichstrom um und übertragen ihn per Seekabel ans Land. Die Plattformen HelWin 2 und SylWin 1 werden demnächst in Betrieb gehen.


Die HWG stellt sich vor: Unternehmensportrait SPEDITION LÜHMANN GmbH & Co. KG

Steckbrief

Unternehmensname: SPEDITION LÜHMANN GmbH & Co. KG

Gründungsjahr: 1926

Branche: Kraftwagenspedition

Standorte: Cuxhaven, Bremerhaven

Portfolio: Logistik rund um den Fisch, Lagerei (2.500 qm für Tiefkühl-, Kühl-, Trockenwaren), Seehafenspedition, temperaturgeführte Lebensmittellogistik



Interview mit Jens Lühmann, Geschäftsführer:

Frage 1 – Mit welchen Eigenschaften würden Sie Ihr Unternehmen charakterisieren?

Logistik rund um den Fisch, temperaturgeführte Lebensmittel Logistik aller Art.

Frage 2 – Warum sind Sie Mitglied in der HWG?

Da wir bundesweit und in Österreich tätig sind und immer wieder an die Küste zurück wollen und müssen, können wir kostengünstige Dienste in der Zuführung für den Cuxhavener Seehafen („Hinterlandanbindung“) anbieten. Eine Mitgliedschaft in der HWG ist für uns von besonderem Interesse, da das Potenzial und die Möglichkeiten, die Cuxhaven bietet, so über die Region hinaus bekannt gemacht werden.

Frage 3 – Was wünschen Sie sich ganz persönlich für Ihr Unternehmen?

Weitere Entwicklung am Standort und dass wir im Bereich Offshore noch weitere Dienste anbieten können – zum einen durch unsere Standortlage, zum anderen weil wir sieben Tage die Woche für unsere Kunden im Einsatz sind.


#46 RE: Newsletter HWG
  Absender: JAN-CUX, 26.03.2015 07:54 Diesen Beitrag zitieren

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#45 RE: Newsletter HWG
  Absender: JAN-CUX, 03.03.2015 20:11 Diesen Beitrag zitieren

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Update Cuxhaven: Ausgabe 02/15

„Maritime Wirtschaft ist einer der wichtigsten Leitmärkte für Niedersachsen“

Interview mit Olaf Lies, Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr

Herr Lies, die Bilanz der Niedersächsischen Seehäfen für 2014 zeigt einen klaren Aufwärtstrend. Welche Prognose haben Sie für die kommenden
Jahre?

Die Maritime Wirtschaft ist einer der wichtigsten Leitmärkte für Niedersachsen. Dreh- und Angelpunkt sind dabei die niedersächsischen See- und
Binnenhäfen. Sie bilden die gesamte Vielfalt und Bandbreite des Hafenstandortes Niedersachsen ab und nehmen für den Logistikstandort Deutschland
eine Schlüsselrolle ein. Unser Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der niedersächsischen Häfen zu sichern, auszubauen und zu stärken. Dabei
stehen wir in einem engen Dialog und Austausch mit der Hafenwirtschaft und erarbeiten derzeit ein Perspektivpapier.

Es geht darum, die Häfen Niedersachsens zukunftsfest zu machen und die richtigen Investitionen zu tätigen. Die landeseigene
Infrastrukturgesellschaft NPorts plant allein im Jahr 2015 rund 80 Millionen Euro in den Ausbau und den Erhalt der niedersächsischen Seehäfen zu
investieren. Dabei setzt NPorts gemeinsam mit dem Land Schwerpunkte in den Bereichen Energie/Energiewirtschaft, Automobilindustrie, Agrarwirtschaft
und Containerumschlag.

Um neue Kapazitäten für den Autoumschlag zu schaffen, werden 2015 z.B. der Dalbenliegeplatz im Amerikahafen in Cuxhaven ausgebaut sowie der
Dalbenliegeplatz an der Emspier in Emden fertiggestellt. Planungen für den Großschiffsliegeplatz Emden werden fertiggestellt und damit Emdens
Stellung, als zweitgrößter Automobilumschlagplatz in Deutschland, weiter gefestigt. In Brake, einer Hochburg für den Umschlag von Agrargütern,
wird in 2015 der Südpier saniert und ein zweiter Großschiffsliegeplatz ausgebaut. In Cuxhaven gehen die Planungen zum Liegeplatz 4 mit Nachdruck
weiter und wir wollen ihn zügig realisieren.

In der langfristigen Seeverkehrsprognose bis 2030 wird für alle norddeutschen Seehäfen ein durchschnittliches Wachstum von drei Prozent pro Jahr
erwartet. Allein der Containerumschlag aller deutschen Seehäfen wird sich insgesamt mehr als verdoppeln (+4,3% p.a.), wobei das Wachstum zum
überwiegenden Teil in den beiden bestehenden Containerhäfen Hamburg und Bremerhaven sowie im neuen Tiefwasserhafen Jade-Weser-Port in Wilhelmshaven
stattfinden wird.

Wie würden Sie die zukünftigen Entwicklungschancen für Cuxhaven beurteilen?

Das Land hat den Hafen Cuxhaven in den letzten Jahren zum führenden Offshore-Basishafen an der deutschen Nordseeküste ausgebaut. Die vorhandenen
Liegeplätze werden bereits intensiv für die Ausrüstung von Offshore-Windparks genutzt. Leider haben politische Entscheidungen in Berlin die
hervorragende Perspektive gebremst. Mit dem neuen EEG und der Verlängerung des Stauchungsmodells sind wir aber wieder auf Kurs. Eine Erweiterung des
Ausbauzustandes der bereits verfügbaren Liegeplätze erfordert weitere konkrete Ansiedlungsinteressenten, um die Hafeninfrastruktur
nachfrageorientiert zu erweitern. Die Landesregierung wird auch weiterhin, auf Basis einer konkreten Standortentscheidung, den bedarfsgerechten Ausbau
des Offshore-Terminals nachfrageorientiert und im notwendigen Zeitrahmen vorantreiben. Es gibt nicht viele Hafenstandorte in Europa, die so gute
Bedingungen für die Ansiedlung von Unternehmen und für Umschlags- und Logistikprozesse der Offshore-Branche bieten. Zum Ausbau weiterer Flächen
sind die Planungen für das Neubauprojekt Liegeplatz 4 durch ein Notifizierungsverfahren angestoßen. Demzufolge bin ich sehr optimistisch, dass sich
Cuxhaven zu einem noch leistungsfähigeren Hafen entwickelt und eine starke Säule der maritimen Wirtschaft in Niedersachsen bleibt.

Im Zusammenhang mit der Veröffentlichung der Bilanzen wurde auch das „Hafen+“-Programm vorgestellt, welches ökologische, ökonomische und
soziale Aktivitäten der Hafengesellschaften und Hafenwirtschaft umschließt. Inwieweit nimmt Niedersachsen mit der Einführung eines solchen
Programms eine Vorreiterposition ein?

Die niedersächsischen Häfen entwickeln in ihrem jeweiligen Umfeld vielfältige und innovative Lösungen für eine nachhaltige Logistik. Diesen
Mehrwert, der über die klassischen Leistungen eines Hafens für den Umschlag von Gütern und Rohstoffen hinausgeht, haben wir unter dem neuen Label
„Hafen+“ zusammengefasst. Besonders ist, dass wir mit „Hafen+“ das Thema Nachhaltigkeit umfassend betrachten. Wir bieten keine Insellösungen
sondern haben die Aktivitäten der Hafengesellschaften und der Hafenwirtschaft gebündelt dargestellt. Weiterhin werden wir zukünftig neben den
klassischen ökologischen und ökonomischen auch die sozialen Aspekte berücksichtigen, Umwelt und Mensch in den Fokus rücken. Vor dem Hintergrund
des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels sind diese Maßnahmen von enormer Bedeutung.

Niedersächsische Häfen verzeichnen positives Wachstum

Land investiert in Hafeninfrastrukturausbau

Am 16. Februar wurden in Oldenburg auf einer Pressekonferenz der Niedersachsen Ports, Seaports of Niedersachsen und des niedersächsischen
Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr die Gesamtumschlagszahlen der niedersächsischen Seehäfen für 2014 bekanntgegeben. Das
Gesamtumschlagsvolumen 2014 beträgt 46,4 Millionen Tonnen und bedeutet somit ein Wachstum von 1 Prozent gegenüber dem Vorjahr (46 Millionen Tonnen
in 2013). Entsprechend stieg der seeseitige Massengutumschlag um 1 Prozent auf etwa 39,3 Millionen Tonnen, gegenüber 38,76 Millionen Tonnen im
Vorjahr. Im Umschlag von Stückgütern im Seeverkehr wurde ein leichtes Minus von 2 Prozent verzeichnet – von 7,23 Millionen Tonnen in 2013 auf 7,05
Millionen Tonnen in 2014, was jedoch auf den rückläufigen Containerumschlag zurückzuführen ist. Im Neufahrzeugumschlag über die Seehäfen in
Niedersachsen wurde eine Steigerung von 7 Prozent erreicht: 2014 wurden 1.702.706 Fahrzeuge seeseitig verschifft, während es 2013 noch 1.597.948
Fahrzeuge waren.

Inke Onnen-Lübben, Geschäftsführerin der Hafenmarketinggesellschaft Seaports of Niedersachsen GmbH: „Wir sind mit dem Umschlagsergebnis im
Seeverkehr unserer neun niedersächsischen Seehäfen durchaus zufrieden. In wertschöpfungsintensiven Geschäftsfeldern wie Umschlag und Lagerung von
massenhaften Stückgütern, Agrargütern und von Projektladungen, etwa aus dem Bereich Windenergie, aber auch beim Automobilumschlag, sehen wir in
mehreren Standorten sehr gute Entwicklungen.“

Auch Cuxhaven trug maßgeblich zu diesem positiven Ergebnis bei: Der Gesamtumschlag im Seeverkehr steigerte sich um 2 Prozent, von 2,65 Millionen
Tonnen 2013 auf rund 2,7 Millionen Tonnen in 2014. Im Einzelnen ist dies auf den Stückgutumschlag sowie den seeseitigen Umschlag von Neufahrzeugen
zurückzuführen. Der Stückgutumschlag, zu dem auch Projektladungen wie Komponenten für die Offshore-Windenergieindustrie zählen, wuchs im
vergangenen Jahr um 14 Prozent auf 983.592 Tonnen; 2013 waren es 865.952 Tonnen. Zusätzlich wurden 2014 392.389 Fahrzeuge über Cuxhaven
umgeschlagen, im Vergleich zu 367.090 Fahrzeugen in 2013.

Das positive Wachstum geht Hand in Hand mit Infrastrukturerneuerungen im Hafen von Cuxhaven. So ist für 2015 mit dem Bau eines Dalbenliegeplatzes im
Amerikahafen die Erneuerung und Erweiterung eines bestehenden Liegeplatzes für den Autoumschlag vorgesehen. Außerdem schreiten im Hafen die
Planungen für das dringend benötigte Neubauprojekt Liegeplatz 4 voran, mit dem die ausgelasteten Kapazitäten zum Hafenumschlag erweitert werden
sollen. Wirtschaftsminister Olaf Lies sagte diesbezüglich eine Investition von 35 Millionen Euro für die Realisierung des Liegeplatzes zu.

Insgesamt plant das Land in diesem Jahr eine Investition von rund 80 Millionen Euro in den Ausbau und den Erhalt der niedersächsischen Häfen, wie
Lies auf der gemeinsamen Pressekonferenz in Oldenburg bekanntgab.

Nautischer Verein Cuxhaven bemüht sich um Zukunft der deutschen Seeschifffahrt

Politiker, Verbände und Unternehmen zu Gast bei Podiumsdiskussion

Die Podiumsdiskussion des Nautischen Vereins Cuxhaven e.V. (NVC) am 16. Februar mit dem Thema „Situation der Deutschen Seeschifffahrt,
Beschäftigung Deutscher Seeleute“ traf auf reges Interesse. Zu den geladenen Gästen im Captain Ahab’s Club zählten unter anderen der
Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium Enak Ferlemann, die Bundestagsabgeordnete Dr. Valerie Wilms (B90/Die Grünen), der
Sprecher des Verbandes Deutscher Reeder Dr. Ottmar Gast, der Vorsitzende des Verbandes Deutscher Kapitäne und Schiffsoffiziere Professor Kapitän Dr.
Christoph Wand und der Vertreter der Gewerkschaft ver.di Peter Geitmann.

Sie diskutierten die Problematik des Arbeitsplätzemangels in der deutschen Seeschifffahrt. Der Vorsitzende des NVC Kapitän Ralf Gütlein adressierte
die Frage, wieso es in den Nachbarländern Niederlande und Dänemark möglich sei, eigene Schiffe mit eigenem Personal zu besetzen, während in
Deutschland auf deutschen Schiffen kaum noch deutsches Personal zu finden sei und abgehende Seefahrtschüler keine Gelegenheit mehr hätten, die im
Ausbildungsweg vorgeschriebenen Patente auszufahren. Mehrere anwesende Absolventen der Seefahrtschule Elsfleth und Cuxhaven schilderten in der
Fragerunde sehr anschaulich die aktuell düstere Situation für den seemännischen Nachwuchs.

Auch das „Maritime Bündnis“, eine gemeinsame Aktion der Bundesregierung, der Wirtschaft-, Verkehrs- und Kultusminister der norddeutschen
Küstenländer, des Verbandes Deutscher Reeder (VDR) und der Gewerkschaft ver.di zur Förderung der maritimen Wirtschaft und der deutschen
Seeschifffahrt, sei mittlerweile zu einem Sanierungsfall geworden.

Während die Lösungsvorschläge der Podiumsdiskussion wenig erfolgsversprechend ausfielen, wurde der Abend doch hoffnungsvoll abgeschlossen, indem
auf die nationale maritime Konferenz in Bremerhaven im Oktober 2015 verwiesen wurde, auf der diese Thematik neben anderen wichtigen Themen
angesprochen wird.

Die HWG stellt sich vor: Unternehmensportrait Sartori & Berger GmbH & Co. KG

Steckbrief

Unternehmensname: SARTORI & BERGER GmbH & Co. KG

Gründungsjahr: 1858

Branche: Maritime Dienstleistung

Standorte: Cuxhaven, Kiel, Brunsbüttel, Hamburg, Stade, Bremerhaven, Wilhelmshaven, Lübeck, Rostock, Sassnitz

Portfolio: Port Agency, Kiel Canal Agency, Ferry Services, Terminal Operation, Stevedoring, Cruise Agency, Shore Excursion, Ground Handling, Offshore,
Customs, Shipbroker,
P&I

Interview mit Jens B. Knudsen, CEO:

Frage 1 – Mit welchen Eigenschaften würden Sie Ihr Unternehmen charakterisieren?

Weltoffen, verlässlich, hoch qualifiziert, kundenfreundlich, beweglich
Frage 2 – Warum sind Sie Mitglied in der HWG?

Die HWG stärkt den Standort Cuxhaven, indem sie sich für gemeinsame Ziele von Seehäfen, maritimen Dienstleistern und Produktionsbetrieben einsetzt.
Sie ist zudem eine gute Informationsquelle. Gemeinsam sind wir stark!

Frage 3 – Was wünschen Sie sich ganz persönlich für Ihr Unternehmen?

Ich wünsche mir, dass junge Menschen, die sich für unser Unternehmen interessieren, weiterhin mit Begeisterung die Chancen und Herausforderungen
ergreifen, die sich ihnen bieten.

Weitere Informationen zum Unternehmen erhalten Sie unter: www.sartori-berger.de


#44 RE: Newsletter HWG
  Absender: JAN-CUX, 26.01.2015 20:43 Diesen Beitrag zitieren

HWG-Mitglied Bremer Reederei stellt die „MS BREMER FORTUNA“ in Dienst
9.000 Tonnen Kranschiff fährt unter deutscher Flagge
 
Bremen/Cuxhaven, 26. Januar 2015 - Die Flotte des HWG-Mitglieds Bremer Reederei E & B GmbH (BREB) wird mit dem Neubau „MS BREMER FORTUNA“ erweitert. Der von der Reederei Rörd Braren in China, als Neubau von der chinesischen Werft Zhejiang Zhenyu Shipbuilding Co. Ltd., erworbene 9.000-Tonner absolvierte im vergangenen Jahr seine Jungfernreise von China über Südkorea, Sri Lanka, Saudi Arabien, Ägypten, der Türkei und Italien nach Europa beladen mit Stückgütern und Containern.
 
Die 1951 gegründete Bremer Reederei E & B GmbH, mit den Standorten Cuxhaven und Bremen, setzt unter Leitung von Kapitän Arne Ehlers aktuell neun Schiffe in der Größenordnung von 4.000 bis 9.000 Tonnen ein. Alle Schiffe der Flotte haben das Grundkonzept gemeinsam: moderne, umweltfreundliche Kranschiffe für die europäische Stückgut- und Projektladungsfahrt.
 
Kapitän Arne Ehlers, Geschäftsführer Bremer Reederei E & B GmbH: „Die ‚MS BREMER FORTUNA‘ wird von unserer Dependance in Cuxhaven operativ gesteuert. Das Kranschiff wird in der kontraktbasierten Linienfahrt aus der Nord- und Ostsee sowie aus der Adria nach Algerien eingesetzt werden und für unterschiedliche namhafte Kunden diverse Güter transportieren.“
 
Es handelt sich bei der „MS BREMER FORTUNA“ um einen bereits erprobten Schiffstyp, der sich in der internationalen Stückgutfahrt einen Namen gemacht hat. In den von BREB hauptsächlich betriebenen Nordafrika-Fahrten kommen verschiedene massenhafte Stückgüter wie zum Beispiel Schnittholz, Zellstoff, Stahlprodukte, Papier, Zement, Anlagenteile und Baumaterialien aller Art zur Verschiffung. Die „MS BREMER FORTUNA“ bietet sich mit ihrem Laderaumkonzept für Komplett- und Kombinationsladungen an. Entscheidend für dieses besondere Fahrtgebiet sind leistungsstarke Bordkräne, die in den nordafrikanischen Häfen für schnelle Entladung sorgen. Für die Positionierungsreisen zurück zum Nordkontinent können Anlagenteile der Windenergiebranche zum Beispiel aus Italien oder Spanien nach Nordeuropa transportiert werden. Bereits Ende November wurde die „MS BREMER FORTUNA“ von Niedersachsen voll beladen nach Oran und Bejaia in Algerien expediert.
 
Auch in anderer Hinsicht werden mit der „MS BREMER FORTUNA“ neue Wege beschritten. Sie ist das erste Schiff unter deutscher Flagge, das von der japanischen Klassifikationsgesellschaft ClassNK (Nippon Kajii Kyokai) betreut wird.
 
Bei ihrem gemeinschaftlichem Einsatz der Schiffe setzen die Reederei Rörd Braren als
Eigner und Bereederungsgesellschaft und die Bremer Reederei E & B als kommerzieller Betreiber auf die deutsche Flagge und deutsche Seeleute. „Jahrelange Erfahrungen  zeigen, dass Schiffe mit deutscher Besatzung sowohl im technischen Pflegezustand, Stichwort Schiffswert, sowie auf der Ladungs- und Kundenseite besser abschneiden und damit wirtschaftlicher sind. Für den deutschen Schifffahrts- und Logistikstandort ist seemännisches Know-how unabdingbar, an Bord der Schiffe als auch in den vielen Landbetrieben“, erklärt Kapitän Arne Ehlers. Insgesamt führen bei den Reedereien Braren und BREB mehr als 50 Prozent der Flotte die deutsche Flagge.
             
Über die HWG
Die Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven e.V. ist ein Zusammenschluss Cuxhavener Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen mit dem Ziel, den Hafenstandort an der Mündung der Elbe zu vermarkten und weiterentwickeln. Zudem setzt sich die HWG für die Positionierung Cuxh


#43 RE: Newsletter HWG
  Absender: JAN-CUX, 18.12.2014 20:51 Diesen Beitrag zitieren

Update Cuxhaven: Ausgabe 12/2014

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
 
das Jahr neigt sich langsam zum Ende und die Adventszeit ist traditionell der Zeitpunkt, an dem man auf das Jahr zurückblickt: Was haben wir bisher geschafft, was wollen wir noch erreichen? Auch in diesem Jahr können wir eine positive Bilanz ziehen: Es geht weiter aufwärts mit dem Standort Cuxhaven.
 
Wie es sich für einen Mehrzweckhafen gehört, haben verschiedene Ladungsarten zu dem Erfolg beigetragen. So konnten im Bereich der Fährverkehre die Frachtvolumina konsolidiert werden, beim Automobilhandling rechnen wir mit einem moderaten Wachstum in der Größenordnung von fünf Prozent. Da die beteiligten Terminals nahe dem Kapazitätslimit operieren, wird hier signifikantes zukünftiges Wachstum erst nach der Realisierung der geplanten Erweiterung der Umschlag-kapazitäten möglich sein. Eine weitere wesentliche Rolle spielt auch der Massengutumschlag, der mit der Versorgung der Offshore-Wind Baustellen, aber auch der Materialbeschaffung für die Renovierung der Flächen des Flughafens Nordholz, gut beschäftigt war.
 
Ganz entscheidend für Cuxhaven war aber in 2014 auch die Offshore-Windenergie. Nachdem sich unser Standort in der Vergangenheit bereits einen Namen als Produktionshafen für Fundamente und Turmsegmente gemacht hatte, konnte sich Cuxhaven in diesem Jahr in Deutschland und Europa erfolgreich als Installations- und Servicehafen für Offshore-Wind Projekte etablieren. Hier möchte ich die herausragenden Projekte Amrumbank West und Meerwind Süd/Ost nennen, die über Cuxhaven realisiert wurden. Zum Beispiel wurden für den Windpark Amrumbank West Fundamentstrukturen für 80 Windenergieanlagen in Cuxhaven umgeschlagen, zwischengelagert sowie über das neue Offshore-Terminal verschifft. Es war eine starke Leistung, die die Mitglieder der Hafenwirtschaftsgemeinschaft hier gemeinsam vollbracht haben.
 
Seit diesem Jahr übernimmt Cuxhaven ebenfalls eine Schlüsselrolle in der Ver- und Entsorgung der sogenannten Hochspannungsgleichstrom-Übertragungs-Plattformen (HGÜ) von Siemens, die den von den Windturbinen erzeugten Wechselstrom für eine verlustarme Übertragung ans Festland in Gleichstrom umwandeln. Cuxhaven bietet für Aufträge dieser Art exzellente Voraussetzungen, auch aufgrund der geografischen Lage des Standorts. Die Plattformen in der Nordsee sind ohne eine längere Revierfahrt einfach und schnell zu erreichen. Der direkte Zugang an unsere Kajen sowie die Möglichkeit, die Schiffe umgehend nach dem Anlegen bearbeiten zu können, sind ebenfalls ideale Bedingungen. Hinzu kommt ein breit aufgestelltes maritimes Cluster, welches von Agentur- und Zolldienstleistungen über den Ladungsumschlag bis hin zu Sicherheitstrainings ein umfassendes Dienstleistungsangebot rund um die Offshore-Windenergie kompetent und effizient abdeckt.
 
Während wir aber noch mit der Abarbeitung der aktuellen Projekte beschäftigt waren und sind, herrschte bei den Investoren von Offshore-Windparks in den letzten zwei Jahren eine tiefe Verunsicherung bezüglich der zukünftigen politischen Rahmenbedingungen. Und hier meine ich insbesondere die hochgekochte  Diskussion über Strompreisbremsen, Einspeisevergütungen, Netzanschlüsse und so weiter. In der Folge wurden keine neuen Projekte freigegeben und das Ergebnis hiervon konnte  und kann man immer noch in schlecht ausgelasteten Produktionsstätten und Offshore-Terminals an der deutschen Nordseeküste besichtigen.
 
Für die nächsten zwei bis drei Jahre hat die Bundesregierung mit der Novellierung des EEG (Erneuerbare Energien Gesetz) vorübergehend die lang geforderten, sicheren Rahmenbedingungen für den Ausbau von Offshore-Windparks geschaffen. Vorübergehend – denn für Offshore-Windparks wird ab 2019 voraussichtlich eine Ausschreibungspflicht eingeführt, deren Struktur und Mechanismus völlig ungeklärt sind und für die es noch viel Diskussionsbedarf gibt. Dies wird möglicherweise zu einer erneuten Zurückhaltung bei den Investoren führen, mit entsprechend fehlenden Projekten und Aufträgen für Produzenten und Häfen.
 
Gleichfalls negative Auswirkungen wird die 40-Prozent-Reduzierung des Ausbauziels der Offshore Windenergie bis zum Jahr 2030 zeigen. Namhafte Forschungsinstitute belegen mit Studien, dass der angestrebte 80-Prozent-Anteil von erneuerbarer Stromerzeugung für 2050 nur mit einem hohen Anteil an steter Regelmäßigkeit und damit grundlastfähigem Offshore-Windstrom zu schaffen ist. Auch lässt sich das mögliche Kostensenkungspotenzial nur mit einer verlässlichen und gehaltvollen Projektpipeline erreichen. Und es gibt weitere gute Gründe für einen starken Ausbau der Offshore-Windenergie. Die hohe Zuverlässigkeit der Stromerzeugung wegen des vergleichsweise stark und konstant blasenden Winds auf See, die Reduzierung der Abhängigkeit von importierten Brennstoffen und nicht zuletzt die Sicherung der Technologieführerschaft und damit von tausenden, qualifizierten Arbeitsplätzen. Mit der jetzt in Deutschland verabschiedeten Reduzierung des Ausbauziels 2030 um 40 Prozent wird diese junge Industrie stattdessen erheblich geschwächt.
 
Wir in Cuxhaven merken das direkt: in den Produktionsbetrieben, im Seehafen, bei den maritimen Dienstleistern, aber nachgelagert auch in der Gastronomie und dem Einzelhandel. Entsprechend erwarten und fordern wir gemeinsam mit anderen Verbänden von der Bundesregierung zumindest die Rückkehr zu dem alten Ausbauziel von 25 GW in 2030.
 
Im nun fast abgelaufenen Jahr hat die Offshore-Windindustrie große Fortschritte gemacht und ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt. Hierzu hat auch das Netzwerk der HWG einen wichtigen Beitrag geleistet. Investoren in die Offshore-Windenergie wissen heute, dass sie in Cuxhaven leistungsfähige Partner, und dank der Unterstützung der Niedersächsischen Landesregierung auch eine exzellente Infrastruktur für ihre Projekte vorfinden.
 
Und genau dort wollen wir auch im kommenden Jahr weitermachen. Mit der Absichtserklärung zum Bau des Liegeplatzes 4 der Umschlagsanlage Europakai konnte im Februar der Grundstein für weiteres Wachstum und Arbeitsplätze am Standort gelegt werden. Die Gespräche zum Bau des dringend benötigten zusätzlichen Mehrzweck-Liegeplatzes werden auch in den nächsten Monaten fortgesetzt.
 
Cuxhaven muss seine Potenziale ausschöpfen und dafür wird sich die Hafenwirtschaftsgemeinschaft auch im kommenden Jahr einsetzen. Lassen Sie uns die positive Entwicklung der vergangenen Jahre gemeinsam fortführen und zukunftsorientiert gestalten.
 
Ich wünsche uns allen für das neue Jahr viel Erfolg und Tatkraft.
 
Ihr
 
Hans-Peter Zint
 
 
 
Cuxhaven stärkt multimodale Anbindung
 
Zwei gute Nachrichten gab es in diesem Herbst bezüglich der Anbindung Cuxhavens an das Bahnnetz. Mit der Fertigstellung eines 1.000 Meter langen Ausweichgleises in Nordholz durch die DB Netz AG kann auf der weitgehend eingleisigen Strecke zwischen Cuxhaven und Bremerhaven von nun an auch tagsüber ein Güterzug pro Stunde die Strecke befahren. Dadurch hat sich die Kapazität für den Güterverkehr nahezu verdoppelt.
 
Darüber hinaus beendete Niedersachsen Ports Anfang Dezember den Ausbau an Gleis 71 im Bereich des ehemaligen Fischversandbahnhofes. Innerhalb kurzer Bauzeit wurden etwa 280 Meter Gleis erweitert, so dass ab sofort Züge mit einer Nutzlänge von bis zu 700 Metern gebildet werden können.
 
Mit diesem Prellbockgleis stehen im Bahnhof Cuxhaven damit Gleise für drei Ganzzüge zur Verfügung. Bisher wurde das Gleis als Rangier-, Zugbildungs- und Abstellgleis genutzt. Schwellen und Oberbaubefestigungen im östlichen Abschnitt waren jedoch dringend sanierungsbedürftig – um die Sicherheit des Eisenbahnverkehrs zu gewährleisten wurden hier 220 Meter erneuert.
 
„Mit dem Ausbau des bestehenden Gleises 71 ist nunmehr auch hier die Aufstellung von Ganzzügen im Hafen möglich“, erläutert Holger Banik, Hafen-Chef von Niedersachsen Ports. Für die kommenden Jahre wird eine Zunahme des Zugverkehrs erwartet, weshalb auch bereits andere Gleis- und Streckenabschnitte in und um Cuxhaven erneuert wurden (zu lesen im HWG-Newsletter 11/2014).
 
Cuxhaven ist verkehrsgünstig im Kreuzungsbereich des Nord- und Ostsee-Seeverkehrs gelegen und ein bedeutender Logistikknotenpunkt für den RoRo-Verkehr sowie den Umschlag von Stückgütern, Stahlprodukten, Projektladungen und Pkw. Besonders in Hinsicht auf die Errichtung und Versorgung der Windparks vor der Küste konnte sich Cuxhaven seit 2007 als Offshore-Basis etablieren und sich somit ein zukunftsorientiertes Marktsegment sichern.
 
 
Helgolandschiff fährt mit LNG
 
Neue Fähre befördert Personen und Fracht umweltschonend
 
Der Fährbetrieb zwischen Cuxhaven und Helgoland erhält im kom-menden Jahr umweltschonende Verstärkung in Form einer neuen Fähre der Reederei Cassen Eils. Dieses 83 Meter lange und 12,6 Meter breite Schiff, dessen schwimmfähiger Rumpf momentan von Stettin zur Fassmer-Werft in Werne geschleppt wird, kann nicht nur 1060 Fahrgäste transportieren, sondern bietet zusätzlich Platz für Fracht: Zehn Zehn-Fuß-Container oder zwei Zwanzig-Fuß-Container und sechs Zehn-Fuß-Container sowie Stückfracht können befördert werden. Zum Beladen hat das Helgolandschiff einen eigenen Kran, der mit einer Reichweite von 12,5 Metern bis zu 10 Tonnen heben kann.
 
Gefördert wird das über 30 Millionen Euro teure Projekt auch durch EU-Mittel des TEN-T-Programms der Europäischen Kommission zum Bau und Ausbau von Verkehrsinfrastruktur in der Europäischen Union. Insgesamt 4,175 Millionen Euro beträgt die Investition für die Pilotentwicklung eines LNG-Antriebssystems durch Bomin Linde. Dazu unterzeichneten das LNG-Unternehmen Bomin Linde und die Muttergesellschaft AG EMS am 8. Dezember einen Liefervertrag. Die Einsparungen von Marinediesel betragen bei dem Neubau pro Jahr rund 1,2 Millionen Liter. Zusammen mit Reduzierungen im Stickoxid- und CO2-Ausstoß kann sich der Umstieg auf den alternativen Treibstoff doppelt auszahlen, da die Kosten für LNG rund ein Viertel niedriger sind.
 
Bis zur Fertigstellung des Schiffes will der Hafenbetreiber Niedersachsen Ports die Hafenordnung anpassen, damit die Rahmenbedingungen für die Belieferung und Betankung von LNG-Schiffen sichergestellt ist.
Ab Juli 2015 ist die Helgolandfähre täglich zwischen Cuxhaven und Helgoland im Einsatz. Samstags beginnt die Reise an den St. Pauli Landungsbrücken in Hamburg, die Rückfahrt erfolgt dann von Cuxhaven mit dem Zug.
 
 
 
Ein Großprojekt für Cuxhaven
 
Offshore-Windpark Meerwind Süd/Ost fertiggestellt: Abfertigung lief über Cuxhaven
 
Anfang Oktober wurde bei einem großen Festakt in Bremerhaven die Fertigstellung (Fundamente, Turbinen und Netzanbindung) des neuen Windparks „Meerwind Süd/Ost“ durch die Betreiberfirma WindMW gefeiert. Die Gründungselemente der 80 Wind-energieanlagen waren von der Firma AMBAU zum großen Teil in Cuxhaven produziert und über den Offshore-Basishafen verladen worden.
 
Der 1,2 Milliarden Euro teure Windpark befindet sich 15 Seemeilen vor Helgoland. Es ist das erste große Offshore-Projekt, das allein durch private Mittel finanziert wurde. WindMW-Geschäftsführer Jens Assheuer nannte beim Eröffnungsfestakt auch den Hafenstandort Cuxhaven mit seinen Liegeplätzen am tiefen Wasser und dem ortsansässigen Hersteller AMBAU als wichtigen Faktor für den Erfolg des Meerwind-Projekts.
 
Auch die Granitsteine für den Kolkschutz der Anlagen kamen aus Cuxhaven: Die Hälfte – insgesamt 250.000 Tonnen – wurden in Cuxhaven umgeschlagen. Die andere Hälfte lieferte das HWG-Mitglied MIBAU direkt aus einem Steinbruch in Norwegen. Der Kolkschutz verhindert das Freispülen der Monopiles durch Strömungen auf dem Meeresgrund.
 
„Insgesamt wurden neben den Granitsteinen rund 85.000 Tonnen Stahl über Cuxhaven umgeschlagen. Die Realisierung des Projekts war eine große Leistung für den Standort, bei der wir unser logistisches Know-how und unser gut funktionierendes Netzwerk von ortsansässigen Unternehmen unter Beweis stellen konnten“, resümiert Hans-Peter Zint, Vorsitzender der Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven.
 
Für die touristische Nutzung des Windparks ist in Cuxhaven ebenfalls gesorgt: Seit Sommer 2014 bietet die Förderreederei Seetouristik Fahrten zum Windpark mit dem Katamaran Halunder Jet von Cuxhaven und Helgoland aus an.
 
 
 
Die HWG stellt sich vor: Unternehmensportrait Michael Habben truck & trailer
 

 
 
Steckbrief
 
Unternehmensname:        Michael Habben truck & trailer
 
Gründungsjahr:                  1995
 
Branche:                               Nutzfahrzeuge, Instandsetzung, Wartung, Service, Vertrieb
               
Standorte:                            Cuxhaven
 
Portfolio:                               11.000m² Betriebsgelände, 1200m² überdachte Zwischenlagerfläche, 980m² Werkstatt und Prüfanlage, eingezäuntes Betriebsgelände, Freiflächen überwacht und gesichert.
 
 
Kurz & Knapp
 
Interview mit: Inhaber Michael Habben
 
Frage 1 – Mit welchen Eigenschaften würden Sie Ihr Unternehmen charakterisieren?
Markt- und kundenorientiert, vorausschauend, flexibel, servicebereit, innovativ.
 
Frage 2 – Warum sind Sie Mitglied in der HWG?
Die HWG deckt ein breites Spektrum an Information und Verknüpfung in der Gemeinschaft ab. Sie vertritt das Hafengewerbe in Wirtschaft und Politik – sowohl national als auch international. So sorgt die HWG dafür, dass Cuxhaven als Hafenstandort auf die Landkarte kommt, und somit seine Türen für jegliche Gewerbe nach Außen öffnet.
 
Frage 3 – Was wünschen Sie sich ganz persönlich für Ihr Unternehmen?
Gleichbleibend gute Auslastung bei Dienstleistungen und Service, Gleichgewichtung in Logistik und Handel zu fairen Preisen, schnellere Verkehrsanbindung an die Hafenmetropole Hamburg.

Weitere Informationen zum Unternehmen erhalten Sie unter: www.michael-habben.de


#42 RE: Newsletter HWG
  Absender: JAN-CUX, 04.11.2014 16:59 Diesen Beitrag zitieren

Update Cuxhaven: Ausgabe 10/2014

Wenn Sie Probleme bei der Darstellung des Newsletters haben, können Sie sich hier einen PDF-Version herunterladen: http://www.port-of-cuxhaven.de/index.php...newsletter.html

 Mensch-über-Bord-Training im Hafenbecken
 
Interview mit Rolf Fremgen, Leiter des Sea Survival Center Cuxhaven und Teilhaber des Offshore Safety TrainingscenterCuxhaven (O.S.T. Cuxhaven GmbH & Co.KG)
 
Herr Fremgen, Sie leiten seit 2004 das SeaSurvival Center Cuxhaven (SSCC). Wieso ist das Absolvieren eines Sicherheitstrainings so wichtig? Welche Kurse bieten Sie an?
 
Grundsätzlich gilt – egal ob On- oder Offshore: Wer eine Windanlage betritt, hat ein spezielles Sicherheitstraining zu absolvieren. Das gilt für jeden, vom Ingenieur bis zum Wartungspersonal. Die Sicherheitskurse für On- und Offshore Personal sind meist durch die Berufsgenossenschaft vorgegeben und umschließen Grundkurse, die fünf Tage dauern, Kurse von drei Tagen Dauer und eintägige Refresherkurse, die jährlich absolviert werden müssen. Alle Ausbildungsmodule können natürlich auch einzeln gebucht werden.
 
Die Teilnehmerzahl ist auf zwölf Personen begrenzt und es gibt einen Ausbilder für jeweils zwei Teilnehmer, damit die sichere Vermittlung des Unterrichtstoffes gewährleistet wird. Das Sicherheitstraining ist wichtig, da Windkraftanlagen spezielle Bedingungen mit sich bringen. Die Sicherheit und Rettung auf einer Anlage beinhaltet zum Beispiel das Klettern am Turm, das Überleben auf hoher See oder gar die Rettung aus einem ins Meer gestürzten Helikopter, die Brandbekämpfung und das seemännische Übersteigen vom Schiff zur Anlage aber auch von Schiff zu Schiff. All das kann bei uns gelernt und in der Praxis geübt werden.
 
Meine Ausbildung und Erfahrungen in der Sicherheit und Rettung und der Wunsch, meinen Ruhestand sinnvoll zu nutzen, brachten mich nach 35 Jahren Dienstzeit bei der Bundeswehr zur Gründung des SSCC. Zusammen mit meinem zwölfköpfigen Team bieten wir Kurse im Überleben auf See, Helicopter-Escape-Training, Schiffssicherheit, Steigen und Retten (für On- und Offshore Windanlagen) sowie Versetztraining (z.B. das Übersteigen vom Boot zur Windanlage) an. Die speziellen Kurse für On- und Offshore Windanlagen werden auch in Verbindung mit dem Offshore Safety Trainingscenter Cuxhaven durchgeführt, an dem ich ebenfalls Teilhaber bin.
 
Wieso bietet sich Cuxhaven als Standort für ein solches Trainingscenter an?
 
Wer von Offshore spricht, muss auch „Offshore“, also an die Küste, gehen. Cuxhaven bietet durch seine geografische Lage an der Elbemündung und als Offshore-Basishafen den idealen Platz für ein Sicherheits-Trainingscenter. Reale Bedingungen spielen im Training eine große Rolle, und so führen wir zum Beispiel auch Mensch-über-Bord-Training im Hafenbecken durch, aber auch Versetztraining an der Bake „Golf“, die wir mit der Genehmigung des Wasser- und Schifffahrtamts Cuxhaven nutzen dürfen. Natürlich profitieren auch die in Cuxhaven ansässigen Unternehmen von der Ausbildungsstätte. Wir sind sehr flexibel und können auch für kurzfristig gebuchte Kurse Termine finden – das zeichnet uns aus und ist ein Alleinstellungsmerkmal.
 
Die angebotenen STCW (Standards of Training, CertificationandWatchkeeping) Refresherkurse für Schiffsbesatzungen führen wir in Zusammenarbeit mit dem Cuxhavener Kapitän und Manager des IMCS (Independent Marine Consultants andSurveyors), Burkhard Rasch, durch. Diese haben eine Dauer von vier Tagen und ähnliche Lehrinhalte wie die bereits genannten Kurse. 2013 hatten wir nationale und internationale Schiffsbesatzungsmitglieder in Cuxhaven zur Schulung.
 
Welche aktuellen Entwicklungen und neuen Projekte gibt es? 
 
Für das Offshore Safety Trainingscenter Cuxhaven (O.S.T.) wurde im Oktober 2013 ein Übungsturm für die praktischen Übungen, beispielsweise dem Steigen und Retten, fertiggestellt. Zurzeit befindet sich eine neue Wasserübungshalle im Bau, die voraussichtlich ab März 2015 sowohl für das SSCC als auch für das O.S.T. zur Verfügung steht. Ganz neu ist auch die Schulung in der Nutzung von Notatemgeräten (HEED = Helicopter Emergency Egress Devices), die in Verbindung mit dem Helicopter-Escape-Training ab Dezember 2014 ins Programm mitaufgenommen wird.
 
Trotz „Flaute“ in der Windenergie gibt es weiterhin eine Konstanz in den Lehrgängen. Gegenüber dem Vorjahr haben wir sogar einen leichten Anstieg, also fünf bis sechs Lehrgänge mehr als 2013, verzeichnen können. Denn auch wenn die Windanlagen fertig gestellt sind, müssen diese weiter gewartet und in Stand gehalten werden. Das Konzept des Sicherheits-Trainingscenters in Cuxhaven ist also durchaus nachhaltig und wird auch in Zukunft erhalten bleiben.
 
 
Während des Schiffsevakuierungs-Trainings bilden die zwölf Teilnehmer zwei Gruppen, um im Zusammenhalt die Auskühlung zu vermeiden. Das Training findet im Fährhafen statt, im Hintergrund ist rechts der Übungsturm zu sehen.
 
Turmriesen für Offshore-Windkraftanlagen kommen aus Cuxhaven
 
Das HWG-Mitglied AMBAU GmbH erfüllte in den letzten drei Monaten am Standort Cuxhaven zwei Spezialaufträge für den Bau von drei Türmen für Offshore Windanlagen – zwei 120 Meter hohe Türme für Siemens Wind Power GmbH und einen 106 Meter hohen Prototyp-Turm für MITSUBISHI Heavy Industries Europe, Ltd.
 
Die zehn Turmsegmente für die beiden Siemens Wind Power Anlagen, produziert von AMBAU im Werk Cuxhaven, wurden im Hafen aufs Schiff verladen und zum JadeWeserPort transportiert. Von dort aus werden die jeweils 200 Tonnen schweren Segmente und weitere Komponenten der Anlage zum Forschungspark Anzetel bei Wehlens, Wilhelmshaven, gebracht, in dem Offshore-Turbinen an Land getestet werden können.
 
Bei den Turbinen handelt es sich um die innovative Siemens 6.0-Megawatt-Windenergieanlage mit Direktantrieb. Zur Errichtung der außergewöhnlich hohen Anlagen  wirdeiner der fünf größten Krane Europas eingesetzt.
Auch der Prototyp-Turm für MITSUBISHI Heavy Industries Europe, bestehend aus vier Segmenten, wird Einsatz in einem Onshore-Testfeld im schottischen Hunterston an der nördlichen Ayrshire Küste finden. Hier können Offshore-Turbinen dank des starken Windes zu sehr ähnlichen Bedingungen wie auf hoher See getestet werden.
 
In enger Zusammenarbeit zwischen AMBAU und den Technikern aus Japan wurden die stahlbaulichen Einbauten in den AMBAU-Werken in Gräfenhainichen und Am Mellensee produziert. Schließlich wurden die Einbauten in der Endmontage in Cuxhaven indem Turm mit einem Durchmesser von 7,33 Metern am Fußflansch verbaut. Anschließend wurde er am Liegeplatz 8 verladen.
 
Die Turbine ist eine 7-Megawatt-Anlage namens „SeaAngel“ mit einem innovativen Hydraulikgetriebe und einem Rotordurch-messer von 167 Metern. Mit seiner Höhe von 106 Metern ist der Prototyp-Turm der größte seiner Art.
 
NPorts saniert Kühlhaus III
 
Das HWG-Mitglied Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG hat mit der Modernisierung und Sanierung des Tiefkühlhauses III im Fischereihafen Cuxhaven begonnen. Mit einer Investition von 1,6 Mio. Euro wird die Kälteanlage des Gebäudes in einer Bauweise saniert, die den parallelen Kühlhausbetrieb weiterhin ermöglicht. Hierbei wird die im Obergeschoss untergebrachte Kälteanlage durch eine neue, moderne und energieeffiziente Anlage ausgetauscht. Diese wird in ein neues Maschinenhaus einziehen, das landseitig des Kühlhauses in einem externen Gebäude entsteht. Neben NPorts wird das sechsmonatige Bauprojekt auch durch die EU (Europäischer Fischerei Fond) bzw. das Land Niedersachsen gefördert.
 
„Für unsere Kunden schaffen wir eine zeitgemäße und leistungsfähige Anlage“, sagt Hans-Gerd Janssen, Leiter der Niederlassung Cuxhaven von Niedersachsen Ports. Das Tiefkühlhaus III in der Neufelder Straße wurde in den 60er-Jahren errichtet und befindet sich im Eigentum von Niedersachsen Ports. Mieterin und Betreiberin ist die Cuxhavener Kühlhaus GmbH. In dem 33.000 Kubikmeter großen Kühlhaus ist Platz für bis zu 13.000 Tonnen Ware. Unter anderem laufen die Schiffe der DFFU (Deutsche Fischfang Union) und Frostschiffe aus Übersee das Kühlhaus an, deren tiefgefrorener Fisch (bis zu 5.000 Tonnen pro Anlauf) hier bei minus 23 Grad auf Paletten für bis zu zwei Jahre zwischengelagert werden kann, bevor er weiterverpackt wird.
 
 Die HWG stellt sich vor: Unternehmensportrait Herbert Machulez GmbH
  
Steckbrief
 
Unternehmensname:        Herbert Machulez GmbH
 
Gründungsjahr:                  1975
 
Branche:                               Hafenumschlags- /Lagerbetrieb für Schütt- und Stückgut, Dienstleistungen für die Offshore-Industrie (Kolkschutz), Schrott- und Metallhandel, Wertstoffrecycling, Schiffsabwrackungen, Industriedemontagen
               
Standorte:                            Cuxhaven, Neuer Fischereihafen, Hansakai und Neue Industriestraße 5
 
Portfolio:                               Hafendienstleistungen 24/7 durch qualifiziertes Fachpersonal mit Spezialgeräten: Hafenumschlagsbagger, Portalkran (Pier 135 m), Radladern (0,8m³-5m³), Kompaktladern, Gabelstaplern, 70.000 m² Freilagerfläche und 3.000 m² überdachte Lagerfläche
 
 
Kurz & Knapp
 
Interview mit: Dipl. Wirt.-Ing. Cornelia Machulez, Geschäftsführerin
 
Frage 1 – Mit welchen Eigenschaften würden Sie Ihr Unternehmen charakterisieren?
Unser Unternehmen bietet den Kunden jederzeit individuelle Logistiklösungen bei hoher Zuverlässigkeit und Qualität. Ein hoher Servicegrad sowie Flexibilität wird durch motiviertes Fachpersonal ermöglicht. Durch die Machulez Gruppe können übergreifende Logistikdienstleistungen (See- /Binnenverkehr, Straßentransport, Baustellen bzw. Endkundenbelieferung sowie Entsorgung) aus einer Hand angeboten werden.

Frage 2 – Warum sind Sie Mitglied in der HWG?
Die HWG ermöglicht die Teilnahme an einem umfassenden Netzwerk und bietet Hafen-Logistikern eine informative Plattform.

Frage 3 – Was wünschen Sie sich ganz persönlich für Ihr Unternehmen?
Eine erfolgreiche Marktteilnahme an dem wachsenden und innovativen Standort Cuxhaven.

Weitere Informationen zum Unternehmen erhalten Sie unter: www.machulez.de

 
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#41 RE: Newsletter HWG
  Absender: JAN-CUX, 11.10.2014 12:53 Diesen Beitrag zitieren

Update Cuxhaven: Ausgabe 09/2014

Wenn Sie Probleme bei der Darstellung des Newsletters haben, können Sie sich hier einen PDF-Version herunterladen: http://www.port-of-cuxhaven.de/index.php...newsletter.html

 Wulfs neues Crew Transfer Vessel

 Interview mit Sören Wulf, Geschäftsführer der Otto Wulf GmbH & Co. KG

 Herr Wulf, wie schätzen Sie das Potenzial der Offshore-Branche in Cuxhaven für Ihr Unternehmen ein?

 Diese durchaus junge Branche hat für Cuxhaven große Bedeutung erlangt. Mit den verschiedenen Windparks vor der Nordseeküste ist eine Wertschöpfungskette entstanden, in der auch unser Unternehmen einen Platz eingenommen hat. Wir lieferten unter anderem mit unseren Schleppern in den letzten Jahren Schwerlastteile für die Windparks. Für Bard Offshore transportierten wir mit Schlepper und dem Ponton „T.O.W.III“ alle Stützkreuze für die Fundamente der Windenergieanlagen. Und für den Windpark Global Tech 1 haben wir sämtliche Flügel mit unserem Spezialschiff MV KUGELBAKE transportiert. Die Offshore-Windenergie bietet damit auch für ein mittelständisches Unternehmen wie unseres großes Potenzial.

 Irgendwann sind die Windparks errichtet und einsatzbereit. Wie geht es für die Otto Wulf GmbH dann weiter?

 Die Arbeiten an einem Offshore-Windpark hören nicht mit der Fertigstellung auf. Die Windenergieanlagen müssen in regelmäßigen Abständen gewartet und Inspektionen inklusive Taucheinsätzen durchgeführt werden. Um da mithalten zu können, haben wir das Projekt Leichtbaukatamaran mit dem Namen „Baltec A240“ in Angriff genommen. In Zusammenarbeit mit dem Zehn-Mann-Team des Lübecker Bootsmeisters und Schiffsdesigners Stefan Schulz, Geschäftsführer der Baltec Ship Design GmbH, konnten wir den Bau des Schiffs realisieren. Es besteht aus 35 mm starken Glasfaser-Epoxy-Prepreg-Platten mit einem festen Schaumkern und dünner Glasfaserbeschichtung.

 Wie kann ein mittelständisches Unternehmen wie die Otto Wulf GmbH & Co. KG solch ein Projekt realisieren?

 Wir gründeten für das „Offshore-Taxi“ eine eigene Tochterfirma mit dem Namen H&W Offshore Service GmbH. Hinter dem Unternehmen stehen neben meinem Cousin Andreas Wulf und mir auch Hans-Jürgen Hartmann vom Unternehmen Mibau, Valerio Becker und Anton Baraev (WP Offshore). Um innovative Dinge herzustellen, muss man gemeinsam den ersten Schritt gehen. Diese Zusammenarbeit bietet verschiedene Denkansätze, die letztlich zu einem optimalen Ergebnis führen. Zusammen trägt man das finanzielle Risiko, teilt zugleich auch den Erfolg.

 In Bezug auf die Wartung eines Offshore-Windparks – Welche Vorteile bietet solch ein Leichtbaukatamaran?

 Durch seine Herstellungsweise ist das Schiff extrem leicht und hat dennoch ein stabiles Seegangsverhalten, sodass es selbst einem Wellengang bis vier Meter Höhe standhalten kann. Die „Baltec A240“ braucht durch ihr geringes Gewicht weniger starke Motoren und hat daher nur einen angestrebten Verbrauch von sechs Liter Diesel pro nautischer Meile bei 20 Knoten Marschfahrt. Dank der „leichteren“ Motorisierung benötigt man zudem keinen Maschinisten. Der bis zu 27 Knoten schnelle Katamaran ist mit einem Dynamic Positioning System (DP) ausgerüstet und kann somit vielseitig eingesetzt werden. Dementsprechend kann die gesamte Wertschöpfungskette innerhalb des Rahmens von Wartung, Inspektion und Serviceleistungen an den Windenergieanlagen abgedeckt werden.

 Kernstück dieses Schiffes ist ein neues und innovatives, wellenkompensierendes Übersteigesystem (Rolling Jack). Die Übersteigeplattform gleicht den Wellengang des Schiffes beim Übertritt auf eine starre Offshore-Anlage aus. Damit erhöhen wir in einem erheblichen Maße die Sicherheit des Servicepersonals.

 Wirtschaftstreff 2014: Cuxhaven als Versorgungshafen von Offshore-Windparks

Am 12. September fand unter Teilnahme von Daniela Behrens, Staatssekretärin im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, der diesjährige Wirtschaftstreff der Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven e.V. (HWG) in den Hapag-Hallen am Steubenhöft statt. Unter dem Motto „Service Logistik für Offshore-Windkraftwerke“ ging es um die Sicherstellung der Ver- und Entsorgung während der Inbetriebnahme und im späteren Betrieb der Windparks in der Nord- und Ostsee.

 David Kolpin, Betriebsleiter der EWE Offshore Solutions und Björn Wittek, Geschäftsführer der Rhenus Offshore Logistics (Bremen) stellten circa 100 anwesenden Branchenvertretern innerhalb von zwei Fallstudien ihre Logistikkonzepte vor. Während der Bauphase der Offshore-Windparks und Umspannplattformen sind vor allem maßgeschneiderte Lösungen zur Ver- und Entsorgung entscheidend. Sobald die Windparks allerdings im Regelbetrieb sind, erwartet Wittek eine stärker standardisierte und kostenoptimierte Logistik.

 Die Teilnehmer des Wirtschaftstreffs konnten sich bei einer anschließenden Busfahrt durch die Offshore-Basis Cuxhaven von Cuxport-Marketingleiter Roland Schneider die Vorteile eines Multipurpose-Terminals auch für Offshore Anwendungen erläutern lassen. Der Leiter der Wirtschaftsförderung, Dr. Hans-Joachim Stietzel, betonte bei der Vorstellungsrunde der Offshore-Terminals I+II die idealen Voraussetzungen, die Cuxhaven für die Offshore-Branche biete.

 Staatssekretärin Behrens hob in ihrem Grußwort die Vielfalt der niedersächsischen Hafenlandschaft hervor und bescheinigte Cuxhaven die beste Infrastruktur in ganz Europa für den Bau von Offshore-Windparks. So könnte weiterhin die gesamte Wertschöpfungskette der Branche an der Offshore-Drehscheibe Cuxhaven abgebildet werden.

 
Stahlkoloss verrichtet Präzisionsarbeit

 Nicht nur mit dem herkömmlichen Weg über Errichterschiffe lassen sich die Gründungsrohre zum Offshore-Feld transportieren. Seit Mitte August unterstützt Cuxport im Auftrag von E.ON das niederländische Unternehmen Ballast Nedam Offshore beim Einsatz einer alternativen Transporttechnik. In Cuxhaven werden die Monopiles per Kran zu Wasser gelassen, dann mit einem Schlepper zu dem im Bau befindlichen Offshore-Windpark gebracht und dort mit einem Spezialschiff wieder aufgerichtet und in den Seeboden gerammt.

 
Vor dem Transport werden die jeweils rund 600 Tonnen schweren Monopiles wasserdicht verschlossen und mit einem Raupenkran von der Pier aus ins Wasser gehoben. Wenn die Rohre sich im Wasser befinden, zieht sie ein Schlepper zum Offshore-Feld.

 Im Windpark „Amrumbank West“ kommt dann einer der leistungsstärksten Schwimmkrane der Welt zum Einsatz, die „Svanen“. Dieses Spezialschiff arbeitet anders als ein Errichterschiff. Der Stahlkoloss wird an die dafür vorgesehene Stelle geschleppt und fest verankert ohne das es sich „aufjackt“. Dann nimmt er die Gründungsrohre in den Kran, richtet sie auf und treibt sie mit Hilfe eines Rammhammers in den Nordseeboden.

 Der große Vorteil für das Projekt ist, dass die Umsetzung durch die zwei zur Verfügung stehenden Methoden nun flexibler geworden ist. Baupausen und Verzögerungen können dadurch leichter überbrückt bzw. aufgeholt werden.

Wissensaustausch international:

Indische Regierungsvertreter informieren sich in Cuxhaven

 Am 22. September 2014 empfing die HWG eine von der Stiftung Offshore-Windenergie geleitete Regierungsdelegation aus Indien. Das Programm „Facilitating Offshore Wind in India“ ermöglichte den Erfahrungsaustausch.

 Dr. Ulrich Getsch, Oberbürgermeister Cuxhaven, Hans-Peter Zint, Vorstandsvorsitzender der HWG sowie Dr. Joachim Stietzel, Leiter der WiFö Cuxhaven, empfingen die Delegation im Rathaus. Dort erfolgte zunächst ein breit angelegter Informationsaustausch. Danach besichtigten die indischen Gäste den Offshore and Maritime Industry Park Cuxhaven und konnten sich im laufenden Betrieb über die Leistungen und Erfahrungen des Offshore-Standortes an der Nordsee informieren.

Hans-Peter Zint: „Ein Wissensaustausch ist für beide Seiten eine Bereicherung. Cuxhaven verfügt über langjähriges Know-how im Bereich der Offshore-Windindustrie. Außerdem lotet man bei solchen Treffen Gemeinsamkeiten aus und es ergeben sich daraus mögliche wirtschaftliche Kooperationen.“

 Nach dem Besuch in Cuxhaven reiste die indische Delegation weiter zur WindEnergy nach Hamburg. In der Hansestadt tauschten sie sich über die aktuellen Entwicklungen aus. Auch führende Vertreter der HWG waren auf der Messe zugegen. Sie gaben einen vertiefenden Einblick in die Rolle Cuxhavens als Produktions-, Installations- und Servicestandort für Offshore-Windparks.

 
Die HWG stellt sich vor: Unternehmensportrait Erwin Gooss GmbH & Co. KG

Steckbrief

Unternehmensname:        Erwin Gooss GmbH & Co. KG, Cuxhavener Kühlhaus GmbH

Gründungsjahr:                  1928

Branche:                               Tiefkühllagerung, Hafenlogistik und sonstige Dienstleistungen

Standorte:                            Cuxhaven und Otterndorf

 Portfolio:                               15.0000 m³ Tiefkühllager, 1.000 m² Trockenlager, 800 m² eingezäunte  Freifläche sowie Co-Packing Betrieb (Best Harvest GmbH)

 Kurz & Knapp

Interview mit Axel Stahlbuck, Geschäftsführer Erwin Gooss GmbH & Co. KG

 Frage 1 – Mit welchen Eigenschaften würden Sie Ihr Unternehmen charakterisieren?

Kundenorientiert, innovativ, vielseitig, flexibel auf die Bedürfnisse des Marktes reagierend, leistungsstark, zuverlässig, gut für die Zukunft aufgestellt, serviceorientiert.

Frage 2 – Warum sind Sie Mitglied in der HWG?

Die HWG repräsentiert die Hafenwirtschaft in Cuxhaven als ein Gesamtes. So sorgt sie für die nötige Aufmerksamkeit und wichtige Kontakte für den Standort aber auch für die einzelnen im Hafen vertretenen Branchen in Politik und Wirtschaft auf nationaler und internationaler Ebene. Das könnte ein Betrieb alleine so nicht leisten.

Frage 3 – Was wünschen Sie sich ganz persönlich für Ihr Unternehmen?

Stabile Märkte, einen deutlich faireren Wettbewerb mit vergleichbaren Grundvoraussetzungen bei gesetzlichen Vorgaben und Abgaben zumindest innerhalb der EU. Eine ausgewogene Zukunft, sichernde Standortpolitik, eine noch deutlich bessere Verkehrsanbindung, prosperierende Geschäfte.

Weitere Informationen zum Unternehmen erhalten Sie unter: www.gooss.de

Folker Kielgast ist neuer Technischer Geschäftsführer bei NPorts

 Zum 1. Oktober dieses Jahres übernimmt Folker Kielgast (60) die Position des Technischen Geschäftsführers bei der Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG.  Er folgt in dieser Position auf Hans-Joachim Uhlendorf, der zum 31. Dezember 2014 in den Ruhestand tritt.

Seit 1. November 2008 ist Kielgast bereits Technischer Leiter und Prokurist der JadeWeserPort Realisierungs GmbH & Co. KG. In Personalunion übernimmt Kielgast in beiden Hafengesellschaften Aufgaben und Verantwortung und kann dabei sein Know-how verknüpfen. Kielgast verfügt über mehr als 30 Jahre Berufserfahrung und kann sie für die erfolgreiche Durchführung von Projekten einsetzen.
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Impressum
Ausgabe 09 / 2014 vom 9. Oktober 2014

Redaktion: Franziska Bücker, Jeanette Laue - Medienbüro am Reichstag GmbH
Copyright der Bilder: Otto Wulf GmbH & Co. KG, Cuxport GmbH, Agentur für Wirtschaftsförderung (B. Schlüsselburg), NPorts

Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven e. V. Hamburg-Amerika-Str. 5, 27472 Cuxhaven
Telefon: +49 4721 666406, Telefax: +49 4721 52629 
E-Mail: info@hafenwirtschaftsgemeinschaft.de


#40 RE: Newsletter HWG
  Absender: JAN-CUX, 22.09.2014 10:41 Diesen Beitrag zitieren

Cuxhaven: HWG empfängt indische Regierungsvertreter

Delegation informiert sich über Anforderungen an einen Offshore-Standort

Cuxhaven, 22. September 2014 – Die Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven (HWG) empfängt am heutigen Montag in Cuxhaven eine Regierungsdelegation aus Indien zum Thema Offshore-Wind. Nach dem Empfang im Rathaus werden die Besucher aus dem mittleren Osten den Offshore and Maritime Industry Park besichtigen und sich zum Thema Offshore-Logistik informieren. Organisiert und begleitet wird der Besuch von der Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE.  

Der Besuch der Delegation findet im Rahmen des Programms „Facilitating Offshore Wind in India“ des Global Wind Energy Council statt. Die Vertreter aus Indien, die sich aus Mitarbeitern der Regierung, öffentlicher Einrichtungen und Behörden sowie Partnern des Programms selbst zusammensetzen, werden im Rathaus vom Cuxhavener Oberbürgermeister Dr. Ulrich Getsch,  Hans-Peter Zint, Vorstandsvorsitzender der HWG, und weiteren HWG-Mitgliedern empfangen. Im Zuge der anschließenden Besichtigung des Offshore and Maritime Industry Parks Cuxhaven können sich die Gäste einen Eindruck von einem der wichtigsten Offshore-Standorte an der Nordsee machen sowie sich zu dessen Leistungen und Erfahrungen informieren.

Hans-Peter Zint: „Cuxhaven profitiert von seiner langjährigen Erfahrung im Bereich der Offshore-Windindustrie und verfügt, dank der Unterstützung durch das Land Niedersachsen, auch über eine hervorragende infrastrukturelle  Ausstattung. Von dem Know-how, das wir uns als effizienter Offshore-Basishafen angeeignet haben, können auch andere profitieren. Daher ist ein Wissensaustausch auf internationaler Ebene von immenser Bedeutung. Außerdem bieten solche Treffen eine ideale Plattform um mögliche Synergien auszuloten und wirtschaftliche Kooperationen einzugehen.“

Nach dem Besuch in Cuxhaven wird die Delegation weiter zur WindEnergy Hamburg reisen, um sich mit internationalen Branchenvertretern über die aktuellen Entwicklungen in der Branche auszutauschen. Zudem werden sie an Workshops zur Entwicklung der Offshore-Windenergie teilnehmen. Mitglieder der HWG sind ebenfalls auf der WindEnergy Hamburg vertreten, um das Leistungsspektrum des Standortes darzustellen und einen vertiefenden Ein- und Überblick über die Rolle Cuxhavens bei Produktion, Installation und Service für Offshore-Windparks in der Nordsee zu geben.

Über die HWG

Die Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven e.V. ist ein Zusammenschluss Cuxhavener Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen mit dem Ziel, den Hafenstandort an der Mündung der Elbe zu vermarkten und weiterentwickeln. Zudem setzt sich die HWG für die Positionierung Cuxhavens als bedeutenden Hafenstandort für die Offshore-Windenergie in Deutschland ein.

Über die Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE

Die Stiftung OFFSHORE-WINDENERGIE wurde 2005 zur Förderung des Umwelt- und Klimaschutzes durch eine verbesserte Erforschung und Entwicklung der Windenergie auf See gegründet. Sie hat sich als eine überparteiliche, überregionale und unabhängige Einrichtung zur Unterstützung der Offshore-Windenergie in Deutschland und Europa etabliert. Die Stiftung ist Kommunikationsplattform für Akteure aus Politik, Wirtschaft und Forschung, dient dem Wissensaustausch und versteht sich als Ideengeber. Gleichzeitig bündelt sie die verschiedenen Interessen und vertritt sie gegenüber Politik, Öffentlichkeit, Wirtschaft und Wissenschaft.

Pressekontakt

Jeanette Laue

Medienbüro am Reichstag GmbH

Im Haus der Bundespressekonferenz

Reinhardtstr. 55

10117 Berlin

Tel. +49 (30) 20 61 41 30 38 

Fax +49 (30)-30 87 29 95

Jeanette.laue@mar-berlin.de

http://www.port-of-cuxhaven.de/


#39 RE: Newsletter HWG
  Absender: JAN-CUX, 12.09.2014 07:54 Diesen Beitrag zitieren

Mit freundlicher Genehmigung.

Cuxhaven: Der Offshore-Standort für die Nordsee

Mitglieder der Hafenwirtschaftsgemeinschaft präsentieren sich auf der WindEnergy

Hamburg/Cuxhaven, 9. September 2014 – Mitglieder der Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven e.V. (HWG) werden als Aussteller auf der WindEnergy vom 23. bis zum 26. September in Hamburg vertreten sein, darunter die Agentur für Wirtschaftsförderung Cuxhaven, die AMBAU GmbH, die Cuxport GmbH, die Cuxhavener Hafen Entwicklungsgesellschaft CuxHafEn GmbH, OMM Offshore Marine Management, das Sea Survival Center Cuxhaven sowie die Otto Wulf GmbH & Co. KG. Der Auftritt der Unternehmen wird das Leistungsspektrum des Standortes darstellen und einen vertiefenden Ein- und Überblick über die Rolle Cuxhavens bei Produktion, Installation und Service für Offshore-Windparks in der Nordsee erlauben.

Hans-Peter Zint, Vorsitzender HWG Cuxhaven: „Die Mitglieder der Hafenwirtschaftsgemeinschaft können bereits auf eine langjährige Erfahrung in der Offshore-Branche zurückblicken, da in der Vergangenheit und auch aktuell mehrere Projekte über den Standort realisiert wurden. Cuxhaven bietet dabei alle Voraussetzungen und Einrichtungen, die für den Aufbau der Offshore-Windparks nötig sind und erfüllt damit bereits heute die anspruchsvolle Aufgabe eines effizienten Offshore-Basishafen.“

Um auch zukünftigen Anforderungen optimal gerecht werden zu können, baut der Offshore-Standort Cuxhaven seine Position als Service-, Installations- und Produktionshafen immer weiter aus: Eine neue, 5,5 Hektar große Logistikfläche im Offshore and Maritime Industry Park Cuxhaven, mit Abmessungen von 380 Metern Länge und 120 bis 190 Metern Breite, ist Anfang September in Betrieb gegangen und bestens für den Umschlag von Komponenten für die Offshore-Windparks geeignet. Mit dem Bau von Liegeplatz 4 wird darüber hinaus bis 2017 die Kapazität der heutigen Cuxport Mehrzweckanlage um 1/3 erweitert, wovon auch die Offshore-Industrie profitieren wird.

Copyright Foto: Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG

Über die HWG

Die Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven e.V. ist ein Zusammenschluss Cuxhavener Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen mit dem Ziel, den Hafenstandort an der Mündung der Elbe zu vermarkten und weiterentwickeln. Zudem setzt sich die HWG für die Positionierung Cuxhavens als bedeutenden Hafenstandort für die Offshore-Windenergie in Deutschland ein.

 

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