#1

Newsletter HWG

in Newsletter der Hafenwirtschaft 29.03.2013 16:40
von JAN-CUX • 722 Beiträge

Ich werde hier immer die Newsletter der Hafenwirtschaft einstellen.

Update Cuxhaven 03/2013

„Ausbau der Hafenhinterlandanbindungen nicht auf die lange Bank schieben“

Interview mit Kai-Uwe Bielefeld, Landrat des Landkreises Cuxhaven

Herr Bielefeld, schon jetzt gehört Cuxhaven zu den Top-Standorten, wenn es um Offshore-Windenergie geht. Wie kann der Landkreis dazu beitragen, diesen Trend fortzusetzen?

Durch die immer weiter zunehmende Bedeutung Cuxhavens als Offshore-Basishafen müssen mehr Flächen- und Kaikapazitäten geschaffen werden. Mit der Herstellung der raumplanerischen Voraussetzungen zur Umsiedlung der Testanlagen hat der Landkreis Cuxhaven einen wichtigen Schritt getan, die Offshore-Industrie am Standort zu stärken. Im Sommer 2013 sollen die Testanlagen bereits abgebaut und auf einer Ersatzfläche an anderer Stelle im Landkreis neu errichtet werden. Somit entsteht eine freie Hafenfläche von 114 Hektar in direkter Lage am Fahrwasser, die für neue Industrieansiedlungen genutzt werden kann. Die zentrale Lage in der Deutschen Bucht, der unmittelbare Küstenzugang mit tiefseewassernahen Umschlageplatz und die bereits vorhandene Offshoreindustrie bieten optimale Voraussetzungen für ein großes Entwicklungspotential.

2015 soll eine Novelle des Bundesverkehrswegeplans verabschiedet werden, die den bisherigen aus 2003 ersetzen soll. Herr Bielefeld, welche Aspekte sind aus Ihrer Sicht für Cuxhaven wichtig?

Insbesondere der Ausbau der Hafenhinterlandanbindungen darf nicht auf die lange Bank geschoben werden. Gerade für Cuxhaven sind der Ausbau der B 73, A 26 und der A 20 von immenser Bedeutung. Beispielweise würde durch den Ausbau der A 20 nicht nur die Hinterlandanbindung der Seehäfen an der Nordsee verbessert werden, sondern auch die gesamte Erreichbarkeit des Unterweser- und Unterelberaumes würde davon profitieren. Auch Minister Lies hat sich für die Realisierung der Küstenautobahn A 20 ausgesprochen. Das halte ich zwar für ein klares Signal der Landesregierung, eine leistungsfähige Anbindung der Häfen sicherzustellen, aber es muss auch zügig passieren. Die SPD darf sich in dieser wichtigen Frage nicht ihrem kleineren Koalitionspartner unterordnen.

Wie würden Sie die zukünftige Hafenentwicklung Cuxhavens beurteilen?

Die Umschlagszahlen des Hafens sprechen für sich: Im Umschlag von Komponenten für Offshore-Anlagen in der Nordsee und bei der Automobillogistik kann Cuxhaven ein gleich hohes Umschlagsniveau vorweisen, beim Stückgutumschlag konnte 2012 gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung von sechs Prozent verzeichnet werden. Die Entwicklung des Hafens darf jedoch nicht ins Stocken geraten. Zusätzliche Flächen für weiteres Wachstum werden dringend benötigt. Gerade die Hafenwirtschaft ist der Jobmotor der Region, hier gilt es das Wirtschaftswachstum voranzutreiben und die Arbeitsplätze langfristig zu sichern.
Schwergutschiff „Oleg Strashnov“ in Cuxhaven

Mitte März lag die „Oleg Strashnov“, eines der weltweit größten Spezialschiffe für den Schwergutumschlag, am Europakai in Cuxhaven, um Komponenten für einen Windpark nordwestlich vor Helgoland zu laden.

Die Energiewende in Deutschland hat voll an Fahrt aufgenommen. Ein zentraler Baustein für die erfolgreiche Umsetzung ist die Offshore-Windenergie. Entsprechend wurden bereits etliche Genehmigungen für Offshore-Windparks erteilt.Die jetzt anstehende Herausforderung ist der Bau der Anlagen, der zu Wasser gleichwohl komplizierter ist als an Land. Offshore wie Onshore sind riesige Krane für den Zusammenbau der einzelnen Anlagenkomponenten notwendig.

Für Offshore-Anlagen sind Krane der benötigten Größenordnung auf Schwergutschiffen oder auf schwimmenden Arbeitsplattformen, sogenannten Installationsschiffen, montiert. Bevor diese schwimmenden Riesen ihre Arbeit an den Windparks aufnehmen können, muss die besondere Fracht von den Montagehallen auf das Schiff gelangen. Ein solches Schauspiel war Mitte März in Cuxhaven zu beobachten, als die „Oleg Strashnov“ am Liegeplatz 3 des Cuxport Terminals festmachte. Hauptdarsteller waren das Schiff und seine Besatzung, sowie die HWG-Mitglieder Ambau, Spezialist für Stahlrohrtürme und Stahlfundamente, und Cuxport, Betreiber des Europakai Mehrzweckterminals, die im Rahmen des Projekts „Meerwind“ ein neues Kapitel der Zusammenarbeiten starteten.

Ein 5.000 Tonnen Kran mit 102 Meter Hakenhöhe, flankiert von zwei weiteren Kranen (800 t und 200 t) und eine Deck-Ladefläche von 3.700 m2, so lauten die imposanten Eckdaten dieses Kranschiffes für den Schwergutumschlag. Auf diese riesige Ladefläche wurden in weniger als 24 Stunden 6 Transition Pieces, Übergangsstücke für Offshore-Windkraftanlagen verladen. Im Windpark werden die knallgelben Übergangsstücke über die im Meeresboden verankerten Fundamentröhren gestülpt und ragen wie ein Turm aus dem Wasser. Später tragen die Transition Pieces den Turm des Windrades. Hergestellt und bis zur Kaimauer transportiert wurden die Anlagenkomponenten von der Firma Ambau. Für den Transport von der Produktionshalle zum Schiff wurde eigens die Schwerlaststraße zum Cuxport Terminal verbreitert.

Diese flexible Anpassung an neue Gegebenheiten macht den Hafen an der Deutschen Bucht so interessant als Offshore Basis. „Wir sind stolz, dieses anspruchsvolle Projekt in Cuxhaven umsetzen zu können. An unserem Standort verfügen wir über die notwendige Infrastruktur und die hier ansässigen Unternehmen über die Umschlagkapazitäten für das Handling von solch schwerenAnlagenkomponenten“, so Dr. Andreas Schmidt, Vorsitzender der Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven e.V. im Anschluss an die erste Verladung. „Wirfreuen uns über diese effiziente Lösung besonders, weil sie eindrucksvoll unter Beweis stellt,wie gut sich die maritime Wirtschaft Cuxhavens auf die neuen Anforderungen aus derWindenergie eingestellt hat.“

Das Ziel nach der Verladung ist der Windpark Meerwind Süd/Ost nordwestlich vor Helgoland, wo die Transition Pieces auf die bereits montierten Monopiles (Pfahlgründungen) aufgesetzt und montiert werden.
Weiterer Meilenstein für Offshore-Branche in Cuxhaven

Sie sind schwimmende Arbeitsplattformen, die sich mittels Stelzen bis zu 20 Meter aus dem Wasser heben. Die Rede ist von sogenannten Jack-Up- oder auch Installationsschiffen. Diese sind ein wichtiger Bestandteil für den Aufbau von Offshore-Windenergieanlagen.

Beste Voraussetzungen für Installationsschiffe in Cuxhaven

Um diesen Giganten - mit ihren ausgefahrenen Stelzen - einen sicheren Stand garantieren zu können, wird aktuell in Cuxhaven vor Offshore-Liegeplatz 8 gebaggert. Bis in 4,50 Meter Tiefe wird der dort natürlich anstehende Elbgrund in den nächsten Wochen ausgehoben. Anschließend wird der Boden mit Sand, Schotter und einer Geotextilmatte versehen, um ideale Bedingungen für die Installationsschiffe zu schaffen. Das Projekt der Firma N-Ports kostet insgesamt zwei Millionen Euro.

Mit der kontinuierlichen Weiterentwicklung seiner Infrastruktur ist Cuxhaven bestens aufgestellt, um die Herausforderungen beim Bau und der Installation von Windpark-Komponenten zu bewältigen.
Cuxhaven auf der ITB

Auch im diesem Jahr präsentierte sich das Nordseeheilbad Cuxhaven wieder auf der weltweit größten Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin. Am Gemeinschaftsstand des Bundeslandes Niedersachsen erläuterte das Messeteam den interessierten Besuchern die Vorzüge des Nordseeheilbades.

Im Zeichen des Gesundheitstourismus

Die diesjährige Pressekonferenz stand ganz im Zeichen des Gesundheitstourismus. Mit dem Thema „Der Weg nach Thalasso“ positionierte sich das Nordseeheilbad Cuxhaven als Thalassozentrum an der niedersächsischen Küste. Die Lage und das Klima Cuxhavens bilden eine ideale Grundlage für die originale Thalassotherapie, bei der mit Meerwasser, Sonne, Meeresluft, Schlick und Algen Beschwerden gelindert werden können. Der Weg in das „Thalassozentrum ahoi!“ führt direkt über die neu gestaltete Strandpromenade, die seit 2011 in sechs Bauabschnitten mit einem Investitionsvolumen von 5,6 Millionen Euro erneuert wurde.

Kurdirektor Erwin Krewenka zeigte sich mit dem Verlauf der ITB 2013 sehr zufrieden: „Sowohl bei den Fachgesprächen mit den zahlreichen Medienvertretern, Fachbesuchern als auch bei den Berlinern und anderen Reiselustigen stieß Cuxhavens Angebot auf großes Interesse und positive Resonanz.“

Die ITB Berlin ist die führende Messe der weltweiten Reiseindustrie. Vom 6. bis 10. März 2013 präsentierten sich auf der ITB insgesamt 10.086 Aussteller aus 188 Ländern auf einer voll belegten Ausstellungsfläche. Insgesamt reisten rund 110.000 Fachbesucher nach Berlin, mehr als 43 Prozent von ihnen kamen aus dem Ausland. Über 60.000 Privatbesucher nutzten das breite Informationsangebot.

Diese Nachricht wurde Ihnen von der Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven e.V. zugesendet.

Impressum
Ausgabe 3 / 2013 vom 28. März 2013
Redaktion: Jeanette Laue, Fabian Hoppe - Medienbüro am Reichstag GmbH
Copyright der Bilder: Kai-Uwe Bielefeld, Cuxport GmbH, privat

Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven e.V. Hamburg-Amerika-Str. 5, 27472 Cuxhaven
Telefon: +49 4721 666406, Telefax: +49 4721 52629
E-Mail: info@hafenwirtschaftsgemeinschaft.de
Vorsitzender: Dr. Andreas Schmidt
Registergericht: Amtsgericht Cuxhaven - Registernummer: VR 496

nach oben springen

#2

RE: Newsletter HWG

in Newsletter der Hafenwirtschaft 02.04.2013 17:39
von JAN-CUX • 722 Beiträge

10-Punkte-Programm für niedersächsische Seehäfen vorgestellt


Hannover, 22. März 2013 – Die neu gegründete Arbeitsgemeinschaft Niedersächsische Seehäfen stellte heute in Hannover ihren Strukturplan „10-Punkte-Programm für mehr Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der niedersächsischen Seehäfen“ vor. Dieses Konzept fasst die wichtigsten Forderungen an die künftige Hafenpolitik der Landesregierung zusammen.

Im vergangenen Jahr konnten Brake, Cuxhaven, Emden, Leer, Nordenham, Oldenburg, Papenburg, Stade und Wilhelmshaven zusammen mehr als 50,1 Millionen Tonnen Güter im Seeverkehr umschlagen (+9% gegenüber 2011). Als Dienstleister im Bereich der Off- und Onshore-Windenergie sind die niedersächsischen Seehäfen unverzichtbar für die effektive Umsetzung der Energiewende. Für den deutschen Außenhandel haben die Standorte als logistische Drehscheiben eine nationale Bedeutung.

Das 10-Punkte-Programm wurde von der niedersächsischen Hafenwirtschaft erarbeitet. Es soll als Basis für einen Dialog über Handlungsansätze und deren konkrete Umsetzung dienen. Zu den Hauptforderungen der Arbeitsgemeinschaft gehören:

• Die Infrastruktur der niedersächsischen Seehäfen muss vorausschauend und nachfrageorientiert ausgebaut und unterhalten werden.

• Für den Unterhalt und den Ausbau der Hafeninfrastrukturen wird eine verlässliche, marktkonforme und umsetzbare Finanzierung benötigt, die auch die Substanzverluste der vergangenen Jahre wieder ausgleicht.

• Die für die Seehäfen relevanten Flussmündungen – Außenems, Jade, Unterweser und Elbe – benötigten Fahrrinnenanpassungen und -unterhaltung.

• Die unbedingte Beteiligung der niedersächsischen Seehäfen bei der Planung oder Umsetzung im Zusammenhang mit den niedersächsischen Hafenhinterlandanbindungen; das gilt aktuell insbesondere für die Neuaufstellung des Bundesverkehrswegeplans. Als vordringliche Projekte im Seehafenhinterland gelten u.a. der Bau der Küstenautobahn A 20 und die Elektrifizierung der Bahnstrecke Oldenburg-Wilhelmshaven.


Dr. Andreas Schmidt, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Niedersächsische Seehäfen: „Wir sehen es als unsere wichtigste Aufgabe an, die von uns vertretenen Standorte als Ver- und Entsorgungshäfen für die Industrie nachhaltig zu stärken. Ohne eine effektive Leistungsfähigkeit unserer Seehäfen wird unsere Exportnation im Wettbewerb stark geschwächt. Im Bereich On- und Offshore wird die Energiewende nicht klappen oder empfindlich verzögert. Unsere Arbeitsgemeinschaft versteht sich daher als Partner der neuen Landesregierung, der gemeinsam mit ihr die Standortvorteile der niedersächsischen Seehäfen noch weiter herausarbeiten und effektiv kräftigen will – zum Wohle der niedersächsischen und gesamtdeutschen Wirtschaft. Unser 10-Punkte-Programm ist dafür der erste Ansatz.“


Pressekontakt:
Medienbüro am Reichstag GmbH
Im Haus der Bundespressekonferenz
Reinhardtstr. 55
10117 Berlin
Tel. +49 (30) 30 87 29 93
Fax +49 (30) 30 87 29 95
media.relations@mar-berlin.de

nach oben springen

#3

RE: Newsletter HWG

in Newsletter der Hafenwirtschaft 27.04.2013 07:54
von JAN-CUX • 722 Beiträge

Heute eingetroffen.

Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven beteiligt sich an „Tag der Logistik“

Cuxhaven, 17. April 2013 – Auch in diesem Jahr beteiligen sich gleiche mehrere Mitgliedsunternehmen der Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven (HWG) am sechsten „Tag der Logistik“, den die Bundesvereinigung Logistik (BVL) am 18. April bundesweit veranstaltet.

Dr. Andreas Schmidt, Vorsitzender der HWG: „Vor allem für die Gewinnung von Nachwuchskräften spielt der Tag der Logistik eine wichtige Rolle. Die Unternehmen der Cuxhavener Hafenwirtschaftsgemeinschaft nutzen die Chance die Berufseinsteiger von morgen über die unterschiedlichen Berufsbilder der Logistik zu informieren und damit dem drohenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Auch in Cuxhaven ist die Logistikbranche ein wichtiger Jobmotor für den es gilt, junge und qualifizierte Arbeitnehmer zu begeistern.“

Die Unternehmen DFDS Seaways und Cuxport GmbH geben gemeinsam Schülerinnen und Schülern einen Einblick in die Praxis u.a. für die Ausbildungsberufe Schifffahrtskaufmann/ -frau, Fachkraft für Hafenlogistik oder Informatikkaufmann/ -frau. Ein weiteres HWG-Mitglied, die Spedition Lühmann GmbH & Co. KG, zeigt den interessierten Jugendlichen was es heißt, als Fachlagerist oder Berufskraftfahrer für gut bestückte Fischtheken in den Supermärkten zu sorgen. Mittels eines Vortrages und einer Betriebsbesichtigung erläutert die Spedition außerdem wie die hohen Anforderungen an die Frischelogistik erfüllt werden können. Als Spezialist für den Transport von Offshore-Technik präsentiert sich das HWG-Mitglied Otto Wulf GmbH seinen Besuchern. Das Unternehmen gewährt einen exklusiven Blick hinter die Kulissen komplexer Logistikprojekte auf dem Meer und erläutert anhand ausgewählter Offshore-Projekte wie Vorhaben in dieser Größenordnung umgesetzt werden können.

Unter dem Motto „Logistik macht‘s möglich“ öffnen an diesem Tag zahlreiche Logistik-Betriebe aus Industrie und Handel sowie Verbände ihre Pforten der Öffentlichkeit, um die Vielfalt logistischer Aufgabenbereiche in diesem wichtigen Wirtschaftsbereich anschaulich darzustellen. Der Tag der Logistik wird jährlich an jedem dritten Donnerstag im April veranstaltet. Insgesamt finden in Deutschland sowie in Österreich, Ungarn, Belgien, China, Südafrika und Dänemark über 400 Veranstaltungen statt.



Über HWG

Die Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven e.V. ist ein Zusammenschluss Cuxhavener Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen mit dem Ziel, den Hafenstandort an der Mündung der Elbe zu vermarkten und weiterentwickeln. Zudem setzt sich die HWG für die Positionierung Cuxhavens als bedeutendsten Hafenstandort für die Offshore-Windenergie in Deutschland ein.



Pressekontakt

Jeanette Laue

Medienbüro am Reichstag GmbH

Im Haus der Bundespressekonferenz

Reinhardtstr. 55

10117 Berlin

Tel. +49 (30) 20 61 41 30 38

Fax +49 (30)-30 87 29 95

Jeanette.laue@mar-berlin.de

nach oben springen

#4

RE: Newsletter HWG

in Newsletter der Hafenwirtschaft 27.04.2013 07:56
von JAN-CUX • 722 Beiträge

Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven beteiligt
sich an „Tag der Logistik“
Cuxhaven, 17. April 2013 – Auch in diesem Jahr beteiligen sich gleiche mehrere
Mitgliedsunternehmen der Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven (HWG) am
sechsten „Tag der Logistik“, den die Bundesvereinigung Logistik (BVL) am 18. April
bundesweit veranstaltet.
Dr. Andreas Schmidt, Vorsitzender der HWG: „Vor allem für die Gewinnung von
Nachwuchskräften spielt der Tag der Logistik eine wichtige Rolle. Die Unternehmen der
Cuxhavener Hafenwirtschaftsgemeinschaft nutzen die Chance die Berufseinsteiger von
morgen über die unterschiedlichen Berufsbilder der Logistik zu informieren und damit dem
drohenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Auch in Cuxhaven ist die Logistikbranche
ein wichtiger Jobmotor für den es gilt, junge und qualifizierte Arbeitnehmer zu begeistern.“
Die Unternehmen DFDS Seaways und Cuxport GmbH geben gemeinsam Schülerinnen und
Schülern einen Einblick in die Praxis u.a. für die Ausbildungsberufe Schifffahrtskaufmann/ -
frau, Fachkraft für Hafenlogistik oder Informatikkaufmann/ -frau. Ein weiteres HWG-Mitglied,
die Spedition Lühmann GmbH & Co. KG, zeigt den interessierten Jugendlichen was es heißt,
als Fachlagerist oder Berufskraftfahrer für gut bestückte Fischtheken in den Supermärkten
zu sorgen. Mittels eines Vortrages und einer Betriebsbesichtigung erläutert die Spedition
außerdem wie die hohen Anforderungen an die Frischelogistik erfüllt werden können. Als
Spezialist für den Transport von Offshore-Technik präsentiert sich das HWG-Mitglied Otto
Wulf GmbH seinen Besuchern. Das Unternehmen gewährt einen exklusiven Blick hinter die
Kulissen komplexer Logistikprojekte auf dem Meer und erläutert anhand ausgewählter
Offshore-Projekte wie Vorhaben in dieser Größenordnung umgesetzt werden können.


Jeanette Laue
Medienbüro am Reichstag GmbH
Im Haus der Bundespressekonferenz
Reinhardtstr. 55
10117 Berlin
Tel. +49 (30) 20 61 41 30 38
Fax +49 (30)-30 87 29 95
Jeanette.laue@mar-berlin.de

nach oben springen

#5

RE: Newsletter HWG

in Newsletter der Hafenwirtschaft 27.04.2013 08:01
von JAN-CUX • 722 Beiträge

Cuxhaven: US-Delegation informiert sich bei HWG-Mitgliedern

Freundschaftsvertrag zwischen Cuxhaven und New Bedford wird manifestiert

Cuxhaven, 19. April 2013 – Am kommenden Wochenende wird Cuxhaven erneut eine Delegation aus der Stadt New Bedford, US-Bundesstaat Massachusetts, empfangen. Mit der feierlichen Unterzeichnung des „Sister City Agreement“ werden die beiden Hafenstandorte zukünftig ihre freundschaftlichen und wirtschaftlichen Beziehungen intensivieren und ausbauen. Bei dem Besuch steht auch eine Stippvisite bei Mitgliedern der Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven (HWG) auf dem Programm.

Seit dem Jahr 2011 findet zwischen den beiden Städten ein reger Informationsaustausch statt. Im Fokus stehen insbesondere die Themen Maritime Wirtschaft, Hafenlogistik und Erneuerbare Energien. So konnte sich bereits im vergangenen Jahr eine Abordnung führender Vertreter eines Offshore-Entwicklungsprojektes aus New Bedford ein umfassendes Bild über die infrastrukturellen Anforderungen beim Ausbau von Offshore-Vorhaben machen.

Im Rahmen von Unternehmensbesichtigungen werden sich die Gäste bei den HWG-Mitgliedern Ambau GmbH, Spezialist für Stahlrohrtürme und Fundamente sowie beim Hafendienstleister Cuxport GmbH über die Funktions- und Arbeitsweise einer Offshore-Infrastruktur informieren. Im Anschluss besichtigen die Teilnehmer die Offshore-Basis mit den Terminals I + II.

Dr. Andreas Schmidt, Vorsitzender der Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven: „Durch den vorausschauenden infrastrukturellen Ausbau konnte sich Cuxhaven zu einem der führenden Standorte im Bereich der Offshore-Windenergie entwickeln. Von unseren Erfahrungen und unseren Know-how kann unsere neue Freundschaftstadt profitieren, die sich wie einst Cuxhaven, von einem traditionellen Fischereistandort als Offshore-Basis etablieren will. Der internationale Informationsaustausch und künftige wirtschaftliche Kooperationen werden auch den Standort Cuxhaven weiter stärken.“



Über die HWG

Die Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven e.V. ist ein Zusammenschluss Cuxhavener Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen mit dem Ziel, den Hafenstandort an der Mündung der Elbe zu vermarkten und weiterentwickeln. Zudem setzt sich die HWG für die Positionierung Cuxhavens als bedeutenden Hafenstandort für die Offshore-Windenergie in Deutschland ein.



Pressekontakt

Jeanette Laue

Medienbüro am Reichstag GmbH

Im Haus der Bundespressekonferenz

Reinhardtstr. 55

10117 Berlin

Tel. +49 (30) 20 61 41 30 38

Fax +49 (30)-30 87 29 95

Hier der Anhang:
Cuxhaven: US-Delegation informiert sich bei HWG-Mitgliedern
Freundschaftsvertrag zwischen Cuxhaven und New Bedford wird manifestiert
Cuxhaven, 19. April 2013 – Am kommenden Wochenende wird Cuxhaven erneut eine
Delegation aus der Stadt New Bedford, US-Bundesstaat Massachusetts, empfangen.
Mit der feierlichen Unterzeichnung des „Sister City Agreement“ werden die beiden
Hafenstandorte zukünftig ihre freundschaftlichen und wirtschaftlichen Beziehungen
intensivieren und ausbauen. Bei dem Besuch steht auch eine Stippvisite bei
Mitgliedern der Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven (HWG) auf dem Programm.
Seit dem Jahr 2011 findet zwischen den beiden Städten ein reger Informationsaustausch
statt. Im Fokus stehen insbesondere die Themen Maritime Wirtschaft, Hafenlogistik und
Erneuerbare Energien. So konnte sich bereits im vergangenen Jahr eine Abordnung
führender Vertreter eines Offshore-Entwicklungsprojektes aus New Bedford ein
umfassendes Bild über die infrastrukturellen Anforderungen beim Ausbau von Offshore-
Vorhaben machen.
Im Rahmen von Unternehmensbesichtigungen werden sich die Gäste bei den HWG-
Mitgliedern Ambau GmbH, Spezialist für Stahlrohrtürme und Fundamente sowie beim
Hafendienstleister Cuxport GmbH über die Funktions- und Arbeitsweise einer Offshore-
Infrastruktur informieren. Im Anschluss besichtigen die Teilnehmer die Offshore-Basis mit
den Terminals I + II.


Jeanette.laue@mar-berlin.de

nach oben springen

#6

RE: Newsletter HWG

in Newsletter der Hafenwirtschaft 03.05.2013 16:52
von JAN-CUX • 722 Beiträge

Heute eingetroffen.

Update Cuxhaven 04/2013


„Unsere Arbeitsgemeinschaft muss mit eingebunden werden“

Interview mit Dr. Andreas Schmidt, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Niedersächsische Seehäfen

Welche Auswirkungen hat der Regierungswechsel auf den Standort Cuxhaven? Im März stellte die neu gegründete Arbeitsgemeinschaft Niedersächsische Seehäfen ihren Strukturplan „10-Punkte-Programm für mehr Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der niedersächsischen Seehäfen“ vor. Darin werden die wichtigsten Forderungen an die Hafenpolitik der neuen Landesregierung zusammengefasst. Im Interview äußert sich HWG-Vorstand Dr. Andreas Schmidt, der zugleich der Sprecher der neuen Arbeitsgemeinschaft ist.

Dr. Schmidt, was wollen Sie mit dem 10-Punkte-Programm erreichen?

Dr. Andreas Schmidt: Die niedersächsischen Standorte stehen vor immensen Herausforderungen. Rund 80 Prozent aller deutschen Ex- und Importe entfallen auf die deutschen Seehäfen, ein Viertel davon wiederum auf die niedersächsischen Ports. Aufgrund der zunehmenden Globalisierung gehen Prognosen davon aus, dass sich das Umschlagswachstum der deutschen Nordseehäfen bis zum Jahr 2025 auf 600 Millionen Tonnen steigern könnte. Damit ist die Aufgabe glasklar: Die Infrastruktur der niedersächsischen Seehäfen muss ausgebaut werden – und zwar vorausschauend und nachfrageorientiert. Allein im Jahr 2012 hat die private Hafenwirtschaft rund 141 Millionen Euro in den Ausbau der Suprastruktur unserer Ports gesteckt, trotzdem stoßen die Standorte teilweise an ihre Kapazitätsgrenze. Wertschöpfungspotenziale dürfen nicht eingeschränkt werden. Die Politik muss handeln.

Überall wird gespart, oftmals fokussiert man sich darum auf den Erhalt der Infrastruktur. Reicht das?

Nein, nicht einmal ansatzweise. Auch die Hinterlandanbindungen müssen nicht nur erhalten, sondern sukzessive ausgebaut werden. Der Unterhalt, aber auch der Ausbau dieser Strukturen erfordern eine verlässliche und marktkonforme Umsetzung. 2015 soll eine Novelle des Bundesverkehrswegeplans verabschiedet werden. Entsprechend müssen Investitionen in die Infrastruktur passgenau abgestimmt werden, nicht nur mit der deutschlandweiten, sondern der europäischen Planung. In diese Planung der niedersächsischen Hinterlandanbindungen verlangt unsere Arbeitsgemeinschaft mit eingebunden zu werden. Das gilt übrigens auch für den Bundesverkehrswegeplan. Am wichtigsten sind uns dabei der Bau der Küstenautobahn A20 sowie die Elektrifizierung der Bahnstrecke Oldenburg-Wilhelmshaven.

Wie steht es um den Ausbau der seewärtigen Zufahrten?

Auch hier stehen wir in der Pflicht, den wachsenden quantitativen Herausforderungen der Kunden gerecht zu werden. Die für die Seehäfen relevanten Flussmündungen, also die der Außenems, der Jade, der Unterweser und natürlich der Elbe, brauchen eine Fahrrinnenanpassung und -unterhaltung. Wenn hier nicht bald eingegriffen wird, besteht die Gefahr der Ladungsumlenkung, etwa an die Westhäfen. Die Investitionsprojekte müssen sich also auf die stark frequentierten Wasserstraßen unseres Bundeslandes konzentrieren.
HWG-Mitglied Harren & Partner präsentiert Expeditionsschiff „Hanse Explorer” in Cuxhaven

Seit dem Abend des 1. Mai 2013 liegt die „Hanse Explorer“, die Expeditionsyacht der Reedereigruppe Harren & Partner an der Nordseite des Fischereihafens in Cuxhaven. Am Freitag wird sie in die 7. Arktische Saison aufbrechen.

Die nächste Reise führt die „Hanse Explorer“ über Kopenhagen und Spitzbergen nach Island, Grönland und durch die Nordwestpassage. Die „Hanse Explorer“ ist speziell für die Eisfahrt konzipiert und ermöglicht Reisen bis tief in die Polarregionen. Für Fahrten in vereisten Gewässern ist das Mini-Kreuzfahrtschiff mit einem verstärkten Stahlrumpf ausgestattet und verfügt über die höchste Eisklasse.

Das Schiff bietet Platz für zwölf Passagiere, die jederzeit Zugang zur Brücke, dem Maschinenraum oder auch der Kombüse des Schiffes haben. So können die Gäste auf einer exklusiven Kreuzfahrt den Bordalltag hautnah miterleben und dabei einen echten Einblick in die Seeschifffahrt erhalten. Für den Komfort verfügt die „Hanse Explorer“ über einen gemütlichen Salon mit Innen- und Außenbar, ein Sonnendeck und eine Sauna mit Außenfenster. Für Ausflüge stehen den Gästen drei starkmotorisierte Zodiaks, Kanus sowie Tauchausrüstung zur Verfügung.

Peter Harren, Geschäftsführer der Reedereigruppe Harren & Partner: „Die Hanse Explorer ist ein kombiniertes Ausbildungs- und Kreuzfahrtschiff und mir war es ein besonderes Anliegen, dieses Schiff Freunden und Geschäftspartnern in meiner Wahlheimat Cuxhaven vorzustellen.“

Die 2006 von der Werft Fr. Fassmer in Berne gebaute „Hanse Explorer“ wurde zunächst für die Ausbildung von Seeleuten konzipiert und verfügt deshalb über einen Maschinenraum, eine professionelle Großküche sowie eine Brücke, die aufgrund der technischen Ausstattung, modernen Fracht- und Handelsschiffen nachempfunden wurde. Ausgebildet werden nautische und technische Offiziersanwärter, Schiffsmechaniker und Schiffsköche.

Weitere Informationen zum Schiff erhalten Sie unter http://www.hanse-explorer.de
Cuxhaven: US-Delegation informierte sich bei HWG-Mitgliedern

Vom 19.-20. April 2013 konnte Cuxhaven erneut eine Delegation aus der Stadt New Bedford, US-Bundesstaat Massachusetts, empfangen. Bereits seit dem Jahr 2011 findet zwischen den beiden Städten ein reger Informationsaustausch statt. Im Fokus stehen insbesondere die Themen Maritime Wirtschaft, Hafenlogistik und Erneuerbare Energien. So konnte sich bereits im vergangenen Jahr eine Abordnung führender Vertreter eines Offshore-Entwicklungsprojektes aus New Bedford ein umfassendes Bild über die infrastrukturellen Anforderungen beim Ausbau von Offshore-Vorhaben machen.

Im Rahmen von Unternehmensbesichtigungen konnten sich die Gäste bei den HWG-Mitgliedern Ambau GmbH, Spezialist für Stahlrohrtürme und Fundamente sowie beim Hafendienstleister Cuxport GmbH über die Funktions- und Arbeitsweise einer Offshore-Infrastruktur informieren. Im Anschluss besichtigten die Teilnehmer die Offshore-Basis mit den Terminals I + II.

Freundschaftliche Beziehungen zwischen Cuxhaven und New Bedford werden ausgebaut

Mit einer feierlichen Unterzeichnung des „Sister City Agreement“ im Schloss Ritzebüttel durch die Bügermeister Dr. Ulrich Getsch und Jon F. Mitchell aus New Bedford werden die beiden Hafenstandorte zukünftig ihre freundschaftlichen und wirtschaftlichen Beziehungen weiter intensivieren und ausbauen. Die Schwerpunkte der Kooperation werden die Themen Offshore- Windenergie, Hafenlogistik, Im- und Export sowie Hafeninfrastruktur umfassen.
BMW „Distribution Circle“ war zu Gast in Cuxhaven

Der Hafenstandort Cuxhaven wurde als Veranstaltungsort des diesjährigen „Distribution Circle“ der BMW Group ausgewählt. Vom 10.-12. April 2013 wurden die insgesamt 60 Teilnehmer aus Europa, USA, China, Japan und dem Mittleren Osten vom HWG-Mitglied Cuxport empfangen.

Höhepunkt des Besuchs war die Besichtigung des Autotransporters „Asian Breeze“. Das 164 Meter lange und 28 Meter breite Schiff verließ mit 1300 BMW-Neuwagen an Bord Cuxhaven in Richtung Southampton.

Bildunterschrift: Teilnehmer des BMW- Distribution beim HWG-Mitglied Cuxport

Diese Nachricht wurde Ihnen von der Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven e.V. zugesendet.

Impressum
Ausgabe 4 / 2013 vom 2. Mai 2013
Redaktion: Jeanette Laue, Juliane Berndt, Fabian Hoppe - Medienbüro am Reichstag GmbH
Copyright der Bilder: Agentur für Wirtschaftsförderung Cuxhaven, Cuxport GmbH, Harren & Partner

Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven e.V. Hamburg-Amerika-Str. 5, 27472 Cuxhaven
Telefon: +49 4721 666406, Telefax: +49 4721 52629
E-Mail: info@hafenwirtschaftsgemeinschaft.de
Vorsitzender: Dr. Andreas Schmidt
Registergericht: Amtsgericht Cuxhaven - Registernummer: VR 496
Um Ihr Abo zu beenden oder zu bearbeiten, besuchen Sie folgenden Link: unsubscription link

nach oben springen

#7

RE: Newsletter HWG

in Newsletter der Hafenwirtschaft 28.05.2013 21:52
von JAN-CUX • 722 Beiträge

Heute eingetroffen.

„Jumbo-Offshore-Struktur“- für Montagearbeiten in Cuxhaven

Cuxhaven, der 28.05.2013 – Wichtiger Halt an der Offshore-Basis Cuxhaven: Am 26. Mai 2013 machte kurzfristig die „Eide Barge 33“ am Liegeplatz 8 fest, um hier vor Ort die finalen Montagearbeiten an einem Teil des Fundaments für die Offshore-Konverterplattform Borwin durchzuführen.

Die „Eide Barge 33“ (Leergewicht: 15.000 Tonnen, Länge: 110 Meter, Breite: 45 Meter) macht auf dem Weg von Wismar zum Baufeld für Komplettierungsarbeiten Halt in Cuxhaven. Diese Wahl kommt nicht von ungefähr: Der Seehafen verfügt nicht nur über das technische Equipment und einen entsprechend großen Liegeplatz – hier können auch in kurzer Zeit die für die Fertigstellung benötigten Großkrankapazitäten bereitgestellt werden. Auch die einmalige geografische Lage Cuxhavens kommt hier einmal mehr zum Tragen: Der Hafen befindet sich im seetiefen, aber schleusenfreien Wasser. Da der Baseframe insgesamt 55 Meter breit ist, war ein Anlauf von anderen Häfen mit Schleuse von vorneherein ausgeschlossen.

Cuxhaven spielt seit Jahren eine wichtige Rolle bei der Errichtung der Windparks in Nord- und Ostsee: Bei Wassertiefen der Pier zwischen 13,5 bis 15,8 Metern können selbst Offshore-Errichterschiffe mit großem Tiefgang ebenso wie Jack-up-Bargen den Standort als logistische Basis nutzen. Zu den wichtigsten Einrichtungen in Cuxhaven gehören die Offshore Terminals I (ausgestattet mit einem 600-Tonnen-Portalkran) und Terminal II – über sie können Komponenten wie z.B. Rotorblätter, Gondeln, Naben und Türme umgeschlagen werden. Die Terminals werden ergänzt durch schwerlastfähige Kaianlagen und umfangreiche Krankapazitäten, die sowohl Mobil- wie auch Portalkräne umfassen und so sämtliche Optionen der Verladung ermöglichen. Ein weiteres spezielles Hafenbauwerk für den Umschlag von sehr schweren Gütern und Komponenten (bis zu 90 Tonnen/qm) der Offshore-Industrie ist die Schwerlastplattform am Cuxport Terminal. Hinzu kommen umfangreiche Industrie- und Gewerbeflächen sowie Lagerflächen – alle in unmittelbarer Hafennähe.

Über die HWG

Die Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven e.V. ist ein Zusammenschluss Cuxhavener Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen mit dem Ziel, den Hafenstandort an der Mündung der Elbe zu vermarkten und weiterentwickeln. Zudem setzt sich die HWG für die Positionierung Cuxhavens als bedeutenden Hafenstandort für die Offshore-Windenergie in Deutschland ein.

Bildrechte: Cuxport GmbH

Pressekontakt

Jeanette Laue

Medienbüro am Reichstag GmbH

Im Haus der Bundespressekonferenz

Reinhardtstr. 55

10117 Berlin

Tel. +49 (30) 20 61 41 30 38

Fax +49 (30)-30 87 29 95

Jeanette.laue@mar-berlin.de

http://www.port-of-cuxhaven.de/

nach oben springen

#8

RE: Newsletter HWG

in Newsletter der Hafenwirtschaft 05.06.2013 18:06
von JAN-CUX • 722 Beiträge

Gestern eingetroffen.....
Update Cuxhaven 05/2013

Wenn Sie Probleme bei der Darstellung des Newsletters haben, können Sie sich hier einen PDF-Version herunterladen: http://www.port-of-cuxhaven.de/index.php...newsletter.html
HWG feiert 3. CuxDay in der Landeshauptstadt Hannover

Unter der Schirmherrschaft von Cuxhavens Oberbürgermeister Dr. Ulrich Getsch lud die Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven e.V. (HWG) zum mittlerweile 3. CuxDay in das Alte Rathaus in Hannover. Unter dem Motto „Ein Universalhafen im Aufbruch“ diskutierten am 29. Mai 2013 namhafte Referenten das wachsende Potenzial des Standortes als Multi-Purpose-Hafen.

Zahlreiche Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Medien waren auf dem Parlamentarischen Abend in der Landeshauptstadt vertreten, um sich über die neuesten Entwicklungen am Seehafen zu informieren. Nach einem Grußwort von Dr. Getsch und einem einführenden Vortrag durch Dr. Andreas Schmidt, Vorsitzender der Hafenwirtschaftsgemeinschaft, widmete sich die Veranstaltung in zwei Fachvorträgen dem weiteren Entwicklungspotenzial der niedersächsischen Seehäfen. Zunächst hielt der niedersächsische Wirtschaftsminister Olaf Lies ein Impulsreferat zum Thema „Die niedersächsischen Seehäfen – nachfrageorientierter Ausbau für eine konkurrenzfähige Zukunft“. Abschließend referierte Jörn Enderlein, Vorstand der ARS Altmann AG Automobillogistik, am Beispiel Cuxhaven über die Bedeutung der Bahnverkehre für diese wachsende Branche.

Einigkeit herrschte bei der Einschätzung, dass dem Standort Cuxhaven aufgrund der umfangreichen Infrastruktur-Investitionen der vergangenen Jahre weiterhin ein nachhaltiges Wachstum beschieden sein wird. Dafür aber, so das Resümee des Parlamentarischen Abends, sei die weitere Komplettierung der Pieranlage mit den Liegeplätzen 4 und 9 notwendig.
Interview mit dem HWG-Vorstandsvorsitzenden Dr. Andreas Schmidt

„Unser Vorteil ist unsere Vielfalt“

Herr Dr. Schmidt, welche Schwerpunkte wollten Sie auf dem diesjährigen CuxDay setzen?

Dr. Andreas Schmidt: Der CuxDay ist fast schon Tradition für die Hafenwirtschaftsgemeinschaft. Dieses Mal wollten wir die Aufbruchsstimmung in Cuxhaven thematisieren. Schließlich wurden in den vergangenen Jahren viele Millionen Euro in die Infrastruktur unseres Standorts investiert. Mithilfe des CuxDays wollen wir insbesondere bei der Landespolitik dafür werben, die verfügbaren Mittel gezielt im Haushalt für weitere Infrastrukturerweiterungen gerade in Cuxhaven einzusetzen. Schließlich hat sich bei uns in jüngster Zeit ein maritimes Cluster entwickelt, das noch weitaus mehr Entwicklungspotenzial bietet. Unser größter Vorteil ist die Vielfältigkeit unseres Angebots, die Multi-Purpose-Nutzung, die seit einigen Jahren kontinuierlich wächst. Genau deswegen benötigt der Standort gezielt Investitionen zur Komplettierung, denn wie jeder Ökonom weiß: Ist das Wachstum gehindert, nimmt auch das bisher Erreichte Schaden.

An welche Investitionsprojekte denken Sie konkret?

Der geplante Liegeplatz 4 wird von der Offshore-Industrie genutzt werden, genauso aber – gemäß der Multi-Purpose-Funktion unseres Hafens – natürlich auch für all unsere anderen Geschäfte und Branchen. Einerseits sind die Investitionskosten für dieses Vorhaben relativ gering, weil die Pier nicht ins Meer oder in das Fahrwasser hineingebaut werden muss, sondern lediglich an vorhandene Anlagen angebaut wird. Andererseits kann Tilgung und Verzinsung der Investitionen via Skaleneffekt schnell und effektiv erwirtschaftet werden, dabei kommt uns eine höhere Umschlagtonnage gegenüber einer Spezialpier zugute. Darüber hinaus sehe ich auch einen drängenden Komplettisierungsbedarf am Liegeplatz 9.

Wie geht es weiter am Standort?

Seit der Einweihung des Multifunktionsterminals haben wir eine rasante Entwicklung hingelegt. Auf dem Fundament der traditionellen Fischwirtschaft konnte sich ein beachtliches maritimes Cluster aufbauen. Unsere Leistungen werden vom Markt angenommen, wie man am wachsenden Umschlag erkennt. Jetzt muss weiter ausgebaut werden – ich bin sehr zuversichtlich, dass wir dabei auf einem guten Weg sind.
Für Sie dokumentiert: Das Grußwort von Bundeskanzler a.D. Gerhard Schröder zum 3. CuxDay

„Gerade für eine Exportnation wie Deutschland ist es wichtig, über einen leistungsfähigen maritimen Sektor zu verfügen“

„Die Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven hat die wichtige Aufgabe, die Potenziale des dortigen Standortes und der ansässigen maritimen Wirtschaft zu stärken. Vor mehr als 20 Jahren hat die damalige niedersächsische Landesregierung die Basis für eine zukunftsorientierte Entwicklung des dortigen Hafens geschaffen. Gut erinnere ich mich noch an die erfolgreichen Verhandlungen mit Hamburg und den Neubau des Seehafens in Cuxhaven. Hinter der damaligen Entscheidung stand die Erkenntnis, welche große Zukunftsperspektive die maritime Wirtschaft in Deutschland, insbesondere in Niedersachsen, durch das Zusammenwachsen der Weltwirtschaft und den zunehmenden internationalen Handel hat.

Denn rund 90 Prozent des europäischen Außenhandels und fast 95 Prozent des Warenaustauschs zwischen den Kontinenten erfolgen über den Seeweg. Gerade für eine Exportnation wie Deutschland ist es wichtig, über einen leistungsfähigen maritimen Sektor zu verfügen. Dazu zählen Werftindustrie und Zulieferer, See- und Binnenschifffahrt, Meerestechnik, Dienstleistungen im Bereich der Windenergie, aber vor allem: Hafenwirtschaft und angebundene Verkehrswirtschaft.
Das macht die Bedeutung der Seehäfen in Niedersachsen aus. Mein Eindruck ist, dass die maritime Wirtschaft gut aufgestellt ist; aber sie braucht weiterhin politische Unterstützung auf Landes-, Bundes- und Europaebene. Deswegen sind Veranstaltungen wie der 3. ‚CuxDay‘ wichtig. Ich wünsche Ihnen anregende Gespräche und weiterhin viel Erfolg!“
Eide Barge 33 in Cuxhaven

„Jumbo-Offshore-Struktur“ für Montagearbeiten in Cuxhaven

Am 26. Mai 2013 machte kurzzeitig die „Eide Barge 33“am Liegeplatz 8 fest, um vor Ort die finalen Montagearbeiten an einem Teil des Fundaments für die Offshore-Konverterplattform Borwin durchzuführen.

Die „Eide Barge 33“ (Leergewicht: 15.000 Tonnen, Länge: 110 Meter, Breite: 45 Meter) machte auf dem Weg von Wismar zum Baufeld für Komplettierungsarbeiten Halt in Cuxhaven. Diese Wahl kommt nicht von ungefähr: Der Seehafen verfügt nicht nur über das technische Equipment und einen entsprechend großen Liegeplatz – hier können auch in kurzer Zeit die für die Fertigstellung benötigten Großkrankapazitäten bereitgestellt werden. Auch die einmalige geografische Lage Cuxhavens kommt hier einmal mehr zum Tragen: Der Hafen befindet sich im seetiefen, schleusenfreien Fahrwasser. Da der Baseframe insgesamt 55 Meter breit ist, war ein Anlauf von anderen Häfen mit Schleuse von vorneherein ausgeschlossen.

Cuxhaven spielt seit Jahren eine wichtige Rolle bei der Errichtung der Windparks in Nord- und Ostsee: Bei Wassertiefen der Pier zwischen 13,5 bis 15,8 Metern können selbst Offshore-Errichterschiffe mit großem Tiefgang ebenso wie Jack-up-Bargen den Standort als logistische Basis nutzen. Zu den wichtigsten Einrichtungen in Cuxhaven gehören die Offshore Terminals I (ausgestattet mit einem 600-Tonnen-Portalkran) und Terminal II – über sie können Komponenten wie z.B. Rotorblätter, Gondeln, Naben und Türme umgeschlagen werden. Die Terminals werden ergänzt durch schwerlastfähige Kaianlagen und umfangreiche Krankapazitäten, die sowohl Mobil- wie auch Portalkräne umfassen und so sämtliche Optionen der Verladung ermöglichen. Ein weiteres spezielles Hafenbauwerk für den Umschlag von sehr schweren Gütern und Komponenten (bis zu 90 Tonnen/qm) der Offshore-Industrie ist die Schwerlastplattform am Cuxport Terminal. Hinzu kommen umfangreiche Industrie- und Gewerbeflächen sowie Lagerflächen – alle in unmittelbarer Hafennähe.

Diese Nachricht wurde Ihnen von der Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven e.V. zugesendet.

Impressum
Ausgabe 5 / 2013 vom 4. Juni 2013
Redaktion: Jeanette Laue, Juliane Berndt, Fabian Hoppe - Medienbüro am Reichstag GmbH
Copyright der Bilder: Vom CuxDay: HWG/Oliver Lang, Gerhard Schröder: Deutscher Bundestag/Gerhard Schröder, Eide Barge: Cuxport GmbH

Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven e.V. Hamburg-Amerika-Str. 5, 27472 Cuxhaven
Telefon: +49 4721 666406, Telefax: +49 4721 52629
E-Mail: info@hafenwirtschaftsgemeinschaft.de
Vorsitzender: Dr. Andreas Schmidt
Registergericht: Amtsgericht Cuxhaven - Registernummer: VR 496

nach oben springen

#9

RE: Newsletter HWG

in Newsletter der Hafenwirtschaft 09.06.2013 18:23
von JAN-CUX • 722 Beiträge

Heute eingetroffen.

Frischer Fisch aus Alaska: 3 Tiefkühlschiffe legen in Cuxhaven an

Cuxhaven, den 5. Juni 2013 – Gleich drei Tiefkühlschiffe mit fangfrischem Fisch aus Alaska für die Cuxhavener Tiefkühlhäuser liefen in diesen Tagen den Hafen an. Alle drei hatten Alaska Pollock (lat.: Theragra chalcogramma) an Bord.

Zunächst erreichte am 25. Mai die „Frio Shinano“ (134 Meter lang) den Hafen und löschte 1.200 Tonnen Fisch. Zwei Tage später lief dann die „Marbella Carrier“ (138 Meter) mit 5.000 Tonnen Alaska Pollock an Bord in Cuxhaven ein. Am 4. Juni schließlich legte die „Murcia Carrier“ (137 Meter) mit 1.100 Tonnen Fisch an. Alle drei Schiffe sind klassische Kühlschiffe (Reefer). Die Ware wurde vom Schiff in die direkt am Kai gelegenen Tiefkühlhäuser verbracht und lagert dort so lange, bis sie über Subkontraktoren mit Kühlfahrzeugen in den gesamten europäischen Raum geliefert wird. Die Tiefkühlhäuser werden von einem Mitglied der Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven (HWG), der Erwin Gooss GmbH & Co. KG, betrieben.

Während ihrer Liegezeit werden die Schiffe von der CSK Cuxhavener Schiffahrtskontor GmbH & Co. KG – ebenfalls ein HWG-Mitglied – als Hafenagent betreut. Der Agent kümmert sich um das Klarieren und sorgt dafür, dass alles reibungslos abläuft: vom Wasser- und Treibstoffbunkern über die Verproviantierung, die Abwasser- und Abfallbeseitigung, anfallende kleinere Reparaturen, die Beschaffung von Ersatzteilen und Wartungsarbeiten bis hin zu einem etwaigen Mannschaftswechsel (inklusive der Beschaffung von Reisepapieren etc.).

Über die HWG

Die Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven e.V. ist ein Zusammenschluss Cuxhavener Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen mit dem Ziel, den Hafenstandort an der Mündung der Elbe zu vermarkten und weiterentwickeln. Zudem setzt sich die HWG für die Positionierung Cuxhavens als bedeutenden Hafenstandort für die Offshore-Windenergie in Deutschland ein.

nach oben springen

#10

RE: Newsletter HWG

in Newsletter der Hafenwirtschaft 01.07.2013 16:48
von JAN-CUX • 722 Beiträge

Heute im Laufe des Vormittags erhalten.



„Was Cuxhaven dringend benötigt, sind zusätzliche Pierflächen“

Herr Kaptitän Ehlers, die Bremer Reederei E & B GmbH hat neben dem Hauptstandort in Bremen seit 2009 noch eine Nebenstelle in Cuxhaven. Welche Kriterien sprachen für Ihre Ansiedlung hier am Standort?

Ein wichtiger Faktor für die Ansiedlung war und ist die hervorragende Lage Cuxhavens in der Deutschen Bucht. Der Standort nimmt eine Drehkreuz-Funktion insbesondere nach Großbritannien und Skandinavien ein. Somit können wir für unsere Kunden einen optimalen und reibungslosen Ablauf als Agentur und gleichzeitig auch als Operator garantieren. Für den Standort sprachen außerdem die Entwicklungen im Bereich der Offshore-Windenergie, weil Cuxhaven schon 2009 als Basis- und Installationshafen Spezialschiffen jeder Art und Größe den Zugang ermöglicht.

Stichwort Offshore: Wie würden Sie die aktuellen Branchenentwicklungen bewerten?

Die Verzögerungen beim Netzausbau machen der Branche im Moment schon zu schaffen. Der Offshore-Windenergie kam schon vor Jahren eine Pionierfunktion zu, nun steckt die Branche in einer kriselnden Situation. Dennoch bin ich der Meinung, dass die Offshore-Windenergie sich in Deutschland zu einer der zukunftsträchtigsten Branchen im Bereich der erneuerbaren Energien weiter entwickeln wird.

Welche Voraussetzungen muss der Hafenstandort Cuxhaven mitbringen, um aus Ihrer Sicht weiter wachsen zu können?

Was Cuxhaven dringend benötigt, sind zusätzliche Pierflächen, um den wachsenden Kundenanforderungen nachfrageorientiert gerecht zu werden. Das wäre zum einen der Liegeplatz 4, der als Multi-Purpose-Liegeplatz zum Einsatz kommen würde. Zum anderen ist aber auch die Instandhaltung des Alten Fischereihafens von immenser Bedeutung, um die „kostbaren“ Liegeplätze z.B. im Neuen Fischereihafen für die Offshore-Industrie nutzen zu können. Alles, was wir haben, muss erhalten werden, um Cuxhavens Spitzenposition als Multi-Purpose-Standort dauerhaft im Nordseeraum festigen zu können. Dazu gehört auch, die verstärkte Ansiedlung von kleineren und mittleren Unternehmen und die Ausbildung junger Menschen voranzutreiben und damit ein stabiles Wirtschaftswachstum des Standortes zu ermöglichen und neue Arbeitsplätze zu schaffen.
Umschlags-Rekord bei Cuxport

So viel wurde noch nie in so kurzer Zeit verladen: Ganze 320 Containerbewegungen in weniger als neun Stunden gelangen am Multi-Purpose-Terminal Cuxport in der Nacht vom 22. auf den 23. Mai bei der Abfertigung des Containerschiffs „Arnarfell“.

Für den schnellen Umschlag der Container setzte der Hafenlogistiker Cuxport zeitgleich eine Containerbrücke und einen Hafenmobilkran ein. Dabei wurde das Schiff, das zur isländischen Reederei Samskip gehört, mit Güter für Reykjavik beladen. Die Transporte dienen der Versorgung der dortigen Bevölkerung und bringen ebenso Fahrzeuge sowie Motorräder für Island-Urlauber auf die Vulkaninsel.

Cuxport-Geschäftsführer Hans-Peter Zint erläuterte: „Wir können und wollen uns mit den genannten Mengen und als Multi-Purpose-Anlage nicht mit spezialisierten Containerterminals vergleichen. Bei uns werden pro Schiffsanlauf durchschnittlich nur 130 Container umgeschlagen. Bei der aktuellen Abfertigung der ‚Arnarfell‘ war jedoch aufgrund des hohen saisonalen Aufkommens und des damit verbundenen Anstiegs der Umschlagsmenge das Zweieinfachhalbe in nahezu derselben Hafenumlaufzeit notwendig. Die erfolgreiche Bewältigung dieser außergewöhnlichen Volumenspitze ist Ausdruck der bei Cuxport vorhandenen Umschlagsmöglichkeiten und Spiegelbild unserer Professionalität, die wir auch im Containergeschäft erneut unter Beweis stellen konnten.“
3 Tiefkühlschiffe bringen Alaska-Pollock

Gleich mehrere Mitglieder der Hafenwirtschaftsgemeinschaft waren in die Entladung und Waren-Lagerung dreier Tiefkühlschiffe aus Alaska involviert: Die Reefer hatten den beliebten Alaska Pollock (lat.: Theragra chalcogramma) an Bord.

Während ihrer Liegezeit wurden die Schiffe von der CSK Cuxhavener Schiffahrtskontor GmbH & Co. KG – einem HWG-Mitglied – als Hafenagent betreut. Zunächst erreichte am 25. Mai die „Frio Shinano“ (134 Meter lang) Cuxhaven – bei ihr wurden 1.200 Tonnen Fisch gelöscht. Zwei Tage später lief dann die „Marbella Carrier“ (138 Meter) mit 5.000 Tonnen Alaska Pollock an Bord in den Hafen ein. Das Trio komplett machte schließlich am 4. Juni die „Murcia Carrier“ (137 Meter), die rund 1.100 Tonnen Fisch geladen hatte. Die Ware wurde von den Schiffen in die direkt am Kai gelegenen Tiefkühlhäuser verbracht. Dort lagert sie so lange, bis sie über Subkontraktoren mit Kühlfahrzeugen in den gesamten europäischen Raum geliefert wird. Die Tiefkühlhäuser werden von einem Mitglied der Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven (HWG), der Erwin Gooss GmbH & Co. KG, betrieben.
„Wir für die Region!“ – Am 18. August dreht sich alles um Cuxhaven

So viel war noch nie in Cuxhaven los! Am 18. August 2013 kann die Stadt an der Kugelbake gleich mit drei Top-Events aufwarten: dem Duhner Wattrennen, dem Dobrock-Turnier und dem AirDayNordholz. Unter dem Motto „Wir für die Region!“ werden die Veranstaltungen gemeinsam vermarktet.

Das „Pferderennen auf dem Meeresgrund“, wie das Duhner Wattrennen auch genannt wird, wird schon seit 1902 im Wattenmeer vor Duhnen ausgetragen. Auch das zweite Event hat mit Pferdesport zu tun: Vom 15. bis 18. August 2013 werden in der Wingst zum 106. Dobrock-Turnier wieder mehr als 500 Reiter mit über 1.500 Pferden aus ganz Deutschland und dem Ausland erwartet. Und für jeden Technik-Fan oder Militär-Spezialisten ist diese Veranstaltung Pflicht: Die Marineflieger laden im Zuge des AIRDAY 2013 zum Tag der offenen Tür auf dem Marinefliegerstützpunkt in Nordholz. Denn 1913, vor genau 100 Jahren, wurde die Aufstellung der ersten Marineluftschiff- und Marinefliegerabteilung befohlen. Schon am Abend des 17. August 2013 wird anlässlich des Jubiläums auf dem Marinefliegerstützpunkt ein Großer Zapfenstreich, das höchste militärische Zeremoniell der Bundeswehr, zu dem die Öffentlichkeit eingeladen ist, aufgeführt.

Diese Nachricht wurde Ihnen von der Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven e.V. zugesendet.

Impressum
Ausgabe 6 / 2013 vom 1. Juli 2013
Redaktion: Jeanette Laue, Juliane Berndt, Fabian Hoppe - Medienbüro am Reichstag GmbH
Copyright der Bilder: Bremer Reederei E & B GmbH, Cuxport GmbH, Jens Grabbe, Winters/Cuxhavener Nachrichten

Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven e.V. Hamburg-Amerika-Str. 5, 27472 Cuxhaven
Telefon: +49 4721 666406, Telefax: +49 4721 52629
E-Mail: info@hafenwirtschaftsgemeinschaft.de
Vorsitzender: Dr. Andreas Schmidt
Registergericht: Amtsgericht Cuxhaven - Registernummer: VR 496

nach oben springen

#11

RE: Newsletter HWG

in Newsletter der Hafenwirtschaft 02.08.2013 20:08
von JAN-CUX • 722 Beiträge

Heute bekommen

Update Cuxhaven 07/2013

„Kommen Sie zu unserem Tag der offenen Tür!“

INTERVIEW mit Kapitän zur See Hans-Jörg Detlefsen, dem stellvertretenden Kommandeur und Chef des Stabes Marinefliegerkommando, über die Kooperation des Stützpunkts in Nordholz mit dem Hafen, die Jagd auf Öl-Verschmutzer in der Nordsee und den „Airday“ am 18. August.

Doch der Tag der offenen Tür ist nicht das einzige Event in Cuxhaven: Mit dem legendären Duhner Wattrennen und dem traditionellen Dobrock-Turnier schaut am 18. August der Norden auf Cuxhaven.

Herr Kapitän zur See Detlefsen, auf welche Weise kooperiert der Marinestützpunkt heute mit dem Hafen Cuxhaven?

Hans-Jörg Detlefsen: In Cuxhaven ist der Seeschlepper „Wangerooge“ stationiert. Das zivil besetzte Boot läuft etwa wöchentlich in das Seegebiet zwischen Neuwerk und Scharhörn aus, um dort das sogenannte „Open Sea Survival Training“ durchzuführen. Hierbei handelt es sich um den praktischen Teil des Lehrgangs „Überleben auf See“. Dieser wird durch die gleichnamige Inspektion in Nordholz durchgeführt. Alle Luftfahrzeugbesatzungen der Bundeswehr sind verpflichtet, Maßnahmen zur Eigenrettung aus Überlebenssituation über See zu erlernen und zu erhalten. Die Inspektion „Überleben auf See“ der Marineflieger hat dabei den Auftrag, fliegenden Besatzungen sowohl theoretische als auch praktische Fähigkeiten und Kenntnisse zu vermitteln, auf dem Meer am Leben zu bleiben. Den Höhepunkt dieser Ausbildung bildet das erwähnte „Open Sea Survival Training“, wo die Lehrgangsteilnehmer der Nordsee mit all ihren Widrigkeiten ausgesetzt werden. Nachdem sie von der „Wangerooge“ aus ins Wasser ausgesetzt wurden, erfolgt durch Hubschrauber der Marineflieger oder der Bundespolizei die Rettung aus dieser simulierten Notsituation. Während routinemäßig stattfindenden Werftliegezeiten der „Wangerooge“ kam es in der Vergangenheit zu einer intensiven Zusammenarbeit mit der „Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger“ (DGzRS). Dabei übernahm der ebenfalls in Cuxhaven stationierte Seenotrettungskreuzer „Hermann Helms“ zeitweise die Rolle des Marineschleppers.

Die Ostsee, vor allem aber der deutsche Nordsee-Anteil mit Ems-, Weser- und Elbmündung zählen zu den meistbefahrenen Seegebieten der Welt. Rund 90 Prozent des Im- und Exports der Bundesrepublik und ihren Nachbarstaaten läuft über diese Seeautobahn. Wie kann der Marinestützpunkt dabei helfen, hier Schiffskatastrophen zu verhindern?

Die Zuständigkeit bei Schiffsunfällen in Nord- und Ostsee liegt beim Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Für die Koordination von Hilfeleistungen ist ganz konkret das Havariekommando in Cuxhaven zuständig. Sofern die zuständigen Kräfte bei Großschadensereignissen nicht ausreichen, unterstützen die Marineflieger mit ihren Luftfahrzeugen von Nordholz oder von den Außenstellen Borkum, Helgoland und Warnemünde aus. Die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Dienststellen wird regelmäßig geübt und klappt sehr gut.

Die beiden Überwachungsflugzeuge des Marinefliegergeschwaders 3 „Graf Zeppelin“ (MFG 3 „GZ“) haben Ölsünder in Nord- und Ostsee fest im Blick: Seitdem die Flugzeuge Tag für Tag die Hauptschifffahrtsrouten überprüfen, sinkt die Zahl der Meeresverschmutzungen. Was können Sie uns von dieser wichtige Aufgabe berichten?

Die Marineflieger betreiben im Auftrag des BMVBS zwei mit spezieller Messtechnik ausgestattete Flugzeuge vom Typ Dornier 228. Die beiden Maschinen sind in Nordholz stationiert und werden von Soldaten des MFG 3 „GZ“ geflogen. Auf Weisung des Havariekommandos suchen sie entweder auf festgelegten, aber sich in unregelmäßigen Abständen ändernden Routen oder nach konkreten Hinweisen gezielt die deutschen Hoheitsgewässer nach etwaigen Meeresverschmutzungen ab. Nach der Lokalisierung von Umweltvergehen gilt es, diese so genau wie möglich zu dokumentieren. Die Ergebnisse werden dann an andere staatliche Stellen weitergegeben, die für die Aufklärung und Ahndung von Umweltverschmutzungen zuständig sind und gegebenenfalls weitere Ermittlungen einleiten.

Im Jahr 1913 wurden auf kaiserliches Edikt die ersten Marinefliegerkräfte in Deutschland aufgestellt. Dieses Jubiläum feiern die Marineflieger am Wochenende vom 16. und 18. August mit einem Großen Zapfenstreich und einem Tag der offenen Tür. Was können die Cuxhavener erwarten?

Besucher haben gleich zweimal die Möglichkeit, den Marinefliegerstützpunkt Nordholz zu besuchen: Am Samstag, den 17. August, findet gegen 21 Uhr auf dem Fliegerhorst ein Großer Zapfenstreich statt. Hierbei handelt es sich um die höchste militärische Ehrerweisung in Deutschland. Zahlreiche Soldaten, unter anderem Musiker und Fackelträger, sind an der Durchführung des Zeremoniells beteiligt. Daneben werden hochrangige Gäste anwesend sein. Aber auch interessierte Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, diesem einmaligen Schauspiel beizuwohnen. Parkmöglichkeiten bestehen innerhalb der Kasernenanlage. Am Sonntag, den 18. August, findet dann der langersehnte Tag der offenen Tür („Airday“) statt. Hierbei handelt es sich um den Höhepunkt der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen der Marineflieger. Von 9 bis 17 Uhr sind unsere Tore für jedermann geöffnet. Fast 60 Luftfahrzeuge aus dem In- und Ausland können bestaunt werden: Vom AWACS-Aufklärungsflugzeug der NATO über diverse Jets und Militärhubschraubertypen bis hin zu privaten Sportflugzeugen und Segelfliegern. Daneben gibt es am Vor- und Nachmittag jeweils eine Flug-Show. Für alle Nicht-Fluginteressierte ist ebenfalls vorgesorgt: Auf dem Gelände des Marinefliegerstützpunktes befinden sich zahlreiche Ausstellungen und Stände sowie ein großes Kinderfest mit verschiedenen Spielmöglichkeiten. Außerdem besteht ein kostenloser Pendelverkehr zwischen dem Fliegerhorst und dem „Duhner Wattrennen“ bei Cuxhaven. Alle Bürgerinnen und Bürger aus Cuxhaven und Umgebung sind herzlich eingeladen, uns, die Marineflieger, am 17. und 18. August zu besuchen! Nähere Informationen gibt es im Internet unter http://www.airday-nordholz.de.
AMBAU-Werk Cuxhaven baut den größten Offshore-Turm

Gewaltiger Auftrag für ein HWG-Mitglied: Der japanische Turbinenhersteller Mitsubishi Power Systems Europe beauftragt die AMBAU GmbH mit dem Bau des Prototyps „Sea Angel“. Mit insgesamt 7,33 Meter am Fußflansch wird es der größte Offshore-Turm sein, der je für eine Windenergieanlage gebaut wurde.

Seit Juli wird im AMBAU-Werk Cuxhaven an dem Mega-Projekt gearbeitet: Der Turm besteht aus insgesamt vier Segmenten und hat eine Gesamthöhe von 106 Metern. Das größte Segment kann dabei mit über 40 Meter Länge und einem Gesamtgewicht von deutlich über 200 Tonnen nur in Küstennähe produziert werden. Die Krone bildet die neue 7-Megawatt-Anlage mit einem innovativen Hydraulikgetriebe und einem Rotordurchmesser von 167 Meter. Der Prototyp soll Ende 2013 auf dem Offshore-Testfeld der Scottish and Southern Energy Plc (SSE) im schottischen Hunterston errichtet werden.
Letztes Transition Piece für „Projekt Meerwind“ verlässt Werkhalle

Nach 18 Monaten ist die Lieferung aller Fundamente für das „Projekt Meerwind Süd/Ost“ komplett abgeschlossen. Im Juli hatte das letzte Transition Piece die Produktionshalle des HWG-Mitglieds AMBAU verlassen. Bereits im April wurden 80 Monopiles für das Projekt ausgeliefert. Insgesamt wurden mehr als 85.000 Tonnen Stahl verbaut und 48.000 Quadratmeter an Fläche mit einem speziellen Offshore-Farbsystem beschichtet.

Damit wird einer der ersten kommerziellen Offshore-Windparks in der deutschen Nordsee fertiggestellt. Durch die 80 Windenergieanlagen werden bis zu 288 Megawatt in das Stromnetz eingespeist und damit ca. 360.000 Haushalte mit Energie versorgt.
Neue Internetpräsenz für ELBESEAPORTS

Gemeinsam sind sie stark: Mit dem Ziel, ihre Hafen- und Logistikstandorte gemeinsam zu vermarkten, haben die jeweiligen Infrastrukturgesellschaften der Häfen Cuxhaven, Brunsbüttel, Glückstadt, Hamburg und Stade in Zusammenarbeit mit Hafen Hamburg Marketing e.V. unter dem Titel ELBESEAPORTS eine Informationsbroschüre sowie einen gemeinsamen Internetauftritt veröffentlicht.

Der Internetauftritt http://www.elbeseaports.com und die Broschüre „ELBESEAPORTS - die fünf Seehäfen an der Unterelbe“ informieren in deutscher und in englischer Sprache über die vielfältigen Leistungsangebote der Hafenstandorte.

Im gemeinsamen Netzwerk der fünf Seehäfen, die sich innerhalb von 100 Kilometern entlang der Unterelbe befinden, wird von nun an frühzeitig über Hafen- und Verkehrsthemen, die Entwicklung im Seegüterverkehr, Genehmigungs- und Planfeststellungverfahren sowie Umwelt- und Beratungsthemen auf Fachebene regelmäßig beraten.

Eine übergreifende Zusammenarbeit soll ebenso im Bereich von Unternehmensansiedlungen und bei der Flächenvergabe praktiziert werden. So könnten zum Beispiel nicht realisierbare Unternehmensanfragen zu Ansiedlungsflächen an die Partnerhäfen weitergegeben werden.
Neue Studie: Offshore braucht Planungssicherheit

Eine von der Stiftung Offshore-Windenergie am 26. Juli veröffentlichte Studie mit dem Titel „Chancen und Herausforderungen für die Hafen- und Werftwirtschaft im Zuge der Offshore-Windenergie“ kommt zu dem Ergebnis, dass Hafenwirtschaft und Schiffbauindustrie Planungssicherheit brauchen, um weitere Wertschöpfung durch den Ausbau der Offshore-Windenergie zu generieren.

Andreas Wagner, Geschäftsführer der Stiftung Offshore-Windenergie (Foto: Mitte): „Wir brauchen politischen Rückenwind aus Berlin für den weiteren Ausbau der Offshore-Windenergie. Davon profitieren auch die Häfen und Werften in Deutschland. Mehr Planungssicherheit führt zu mehr Investitionen, mehr Wertschöpfung und senkt die Kosten.“

Zudem zeigt die Studie, dass weitere Ansiedlungen von Herstellern und Großkomponenten der Offshore-Industrie in Hafennähe sehr wichtig sind, um Umschlagskapazitäten im Bereich der Offshore-Windenergie zu erzeugen. Als Basishäfen, die sowohl die Installation von Windenergieanlagen als auch deren Verschiffung ermöglichen, haben sich insbesondere Cuxhaven und Bremerhaven an der Nordsee und Sassnitz an der Ostsee herauskristallisiert.

Nach Meinung der Studienverfasser sollte eine verstärkte Vernetzung und Kooperation zwischen den Energieunternehmen, Werften und Zulieferbetrieben stattfinden. Auch die deutschen Häfen, die räumlich eng beieinander liegen, sollten ihre Konzepte so miteinander abstimmen, dass eine Win-win-Situation entsteht. Um die Kapazitäten der Offshore-Windenergieentwicklung optimal bewältigen zu können, benötigt die Hafenwirtschaft feste Standards bezüglich der Ausgestaltung der Komponenten, der Installationsschiffe und der Logistikabläufe sowie des Flächenbedarfs der Offshore-Windenergiebranche.

Diese Nachricht wurde Ihnen von der Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven e.V. zugesendet.

nach oben springen

#12

RE: Newsletter HWG

in Newsletter der Hafenwirtschaft 07.08.2013 06:51
von JAN-CUX • 722 Beiträge

Gestern per Mail bekommen.



Pressemitteilung


Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven empfängt Bundesminister Dr. Peter Ramsauer

Cuxhaven, 5. August 2013 – Gut ein Jahr nach seinem letzten Besuch in Cuxhaven empfingen Vertreter der Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven
Bundesverkehrsminister Dr. Ramsauer am 3. August zu einem Arbeitsessen.
Auf Initiative des Parlamentarischen Staatssekretärs Enak Ferlemann informierte sich der
Bundesminister bei den Vorstandsmitgliedern der Hafenwirtschaftsgemeinschaft (HWG)
und Unternehmensvertretern konkret über die notwendigen geplanten Infrastrukturprojekte
und die Positionierung des Standorts im Bereich der Offshore-Windenergie.
Ein weiteres Gesprächsthema war die durch das Bundesverkehrsministerium in Auftrag
gegebene „Verkehrsprognose 2030“, die wiederum eine der Grundlagen für den neuen
Bundesverkehrswegeplan 2015 ist.
Bundesminister Peter Ramsauer: "Der Seeverkehr ist für ganz Deutschland ein wichtiger
Wirtschaftsmotor. Die Umschläge deutscher Seehäfen werden bis zum Jahr 2030 deutlich
zulegen. Um dem Rechnung zu tragen, werden wir die verbesserte Anbindung der
Seehäfen auch als eigenständiges Ziel in der Grundkonzeption für den neuen
Bundesverkehrswegeplan verankern."
Dr. Andreas Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Hafenwirtschaftsgemeinschaft: „Was die
RoRo-Verkehre, die Autotransporte und auch den Umschlag von Windenergieanlagen
betrifft, stehen die Kunden Schlange bei uns in Cuxhaven. Umso notwendiger ist der zügige
Ausbau unserer Kapazitäten und Infrastrukturen. Für uns ist es wichtig, nicht nur mit
Ansprechpartnern auf kommunaler und Landes-, sondern auch auf Bundesebene im engen
Kontakt über die Zukunft unseres Standortes zu bleiben. Dass sich der
Bundesverkehrsminister erneut persönlich über die strategischen Maßnahmen Cuxhavens
informiert, ehrt uns besonders.“

Über Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven
Die Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven e.V. ist ein Zusammenschluss Cuxhavener
Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen mit dem Ziel, den Hafenstandort an der
Mündung der Elbe zu vermarkten und weiterentwickeln. Zudem setzt sich die HWG für die
Positionierung Cuxhavens als bedeutendsten Hafenstandort für die Offshore-Windenergie
in Deutschland ein.


1

nach oben springen

#13

RE: Newsletter HWG

in Newsletter der Hafenwirtschaft 14.08.2013 17:21
von JAN-CUX • 722 Beiträge

Cuxhaven, 14. August 2013 – Auch in diesem Sommer unterstreichen elf Mitglieder der Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven (HWG) ihr Engagement für den Standort Cuxhaven und stiften erneut Preise für das legendäre Duhner Wattrennen.

Das weltweit bekannte ‚Pferderennen auf dem Meeresgrund‘ wird seit 1902 im Wattenmeer vor dem Kurteil Duhnen ausgetragen. Wie schon in den vergangenen Jahren unterstützen auch in diesem Sommer gleich elf Mitglieder der Hafenwirtschaftsgemeinschaft den traditionsreichen Wettbewerb, indem sie Preise für die Gewinner der Einzelrennen stiften: die Stadt Cuxhaven, der Landkreis Cuxhaven, die Cuxhaven Niederelbe Verlagsgesellschaft, die Volksbank Stade-Cuxhaven eG, die Kreissparkasse Wesermünde-Hadeln, die DFDS Seaways, die Cuxport GmbH, die EWE AG, die Stadtsparkasse Cuxhaven, der MIBAU-Baustoffhandel Cadenberge sowie die Kutterfisch-Zentrale Cuxhaven GmbH.

Doch nicht nur Preise stiften die Mitglieder der Hafenwirtschaftsgemeinschaft – mit der Nordseeheilbad Cuxhaven GmbH ist auch einer der Veranstalter des Duhner Wattrennens ein Mitglied der HWG. Die Organisatoren erwarten bei dem in diesem Jahr am 18. August stattfindenden sechsstündigen Turf-Spektakel zwischen Ebbe und Flut über 30.000 Zuschauer.

Dr. Andreas Schmidt, der Vorstandsvorsitzende der HWG, erklärt dazu: „Kulturelle Highlights und maritime Traditionen gehören ebenso zu einem Standort wie Ansiedlungsvorhaben oder Infrastrukturprojekte. Indem unsere Mitglieder das ‚Pferderennen am Meeresgrund‘ unterstützen, beweisen sie großes Engagement für den Standort Cuxhaven.“

Über HWG

Die Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven e.V. ist ein Zusammenschluss Cuxhavener Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen mit dem Ziel, den Hafenstandort an der Mündung der Elbe zu vermarkten und weiterentwickeln. Zudem setzt sich die HWG für die Positionierung Cuxhavens als bedeutendsten Hafenstandort für die Offshore-Windenergie in Deutschland ein.

nach oben springen

#14

RE: Newsletter HWG

in Newsletter der Hafenwirtschaft 27.08.2013 18:44
von JAN-CUX • 722 Beiträge

Pressemitteilung
1
Hafenwirtschaftsgemeinschaft: Cuxhaven bereit für die
Energiewende
Cuxhaven, 25. August 2013 – Die Offshore-Windenergie ist ein essentieller Pfeiler der
Energiewende. Um die Rahmenbedingungen dieser nachhaltigen und
zukunftsträchtigen Energieform zu verbessern, haben sich die norddeutschen
Küstenländer und -städte zu einem Aufruf entschlossen: Dieser Mahnruf an die
Bundesregierung, der am 26. August 2013 der Öffentlichkeit vorgestellt wird, trägt den
Namen „Cuxhavener Offshore Appell“ – und unterstreicht damit einmal mehr die
Bedeutung der Stadt an der Kugelbake für das Jahrhundertprojekt Energiewende.
Die Offshore-Windenergie ist ein wichtiger Baustein, um die energie- und umweltpolitischen
Ziele der Bundesrepublik zu verwirklichen. Der Standort Cuxhaven hat bereits früh die
Bedeutung dieser Branche für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands erkannt: Seit dem Jahr
2007 entstand hier die Offshore Basis Cuxhaven. Durch vorausschauende Investitionen des
Landes mit Unterstützung der EU sowie durch private Investoren sind in den letzten Jahren
optimale Infrastrukturen für die Offshore-Windenergie-Industrie geschaffen worden. Mit den
Offshore Terminals I + II, den Schwerlaststraßen sowie der Schwerlastplattform für den
Umschlag von komplett montierten Anlagen bzw. Komponenten bietet die Offshore Basis
Cuxhaven beste Bedingungen für die Offshore-Industrie an der deutschen Nordseeküste.
Von hier aus kann die Errichtung der Offshore-Windparks in der Nordsee in optimaler Weise
erfolgen.
Mit der Ansiedlung von Unternehmen wie der AMBAU GmbH im Jahr 2008 haben die
frühzeitige politische Weichenstellung in Richtung Offshore-Windenergie und die
Investitionen des Landes und der Stadt Cuxhaven in die Offshore-Infrastruktur in Cuxhaven
ihre Bestätigung gefunden. Der Standort Cuxhaven konnte den Umschlag von Stückgütern
(wie zum Beispiel Windenergiekomponenten) im ersten Halbjahr 2013 auf 440.524 Tonnen
steigern. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist das ein Plus von 11 Prozent (2012:
397.191 Tonnen).
Der „Cuxhavener Offshore Appell“ formuliert nun Schritte, die notwendig sind, um die
aktuelle wirtschaftliche Krise der Offshore-Industrie nachhaltig zu überwinden. Der Appell an
die Bundesregierung will die für die gesamte Branche der Erneuerbaren Energien schädliche
Diskussion zum EEG beenden, die zu einer massiven Verunsicherung der Märkte und
Marktteilnehmer geführt hat.
Dr. Ulrich Getsch, Oberbürgermeister von Cuxhaven und Vorstandsmitglied der
Hafenwirtschaftsgemeinschaft, erklärte dazu: „Dass unser Standort zum Namensgeber und
Vorstellungsort für einen gemeinsamen norddeutschen Appell wird, begrüßen wir sehr. Und
dieser Schritt macht durchaus Sinn, führt man sich vor Augen, in welchem Maße die
Offshore-Industrie in Cuxhaven präsent ist. Bereits Jahre vor der Erfindung des Begriffs
‚Energiewende‘ haben wir hier mit unserer Offshore Basis dieser zukunftsträchtigen Branche
Pressemitteilung
2
eine Heimat gegeben. Nun gilt es, vernünftige Rahmenbedingungen für diese Industrie zu
schaffen.“
Über HWG
Die Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven e.V. ist ein Zusammenschluss Cuxhavener
Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen mit dem Ziel, den Hafenstandort an der
Mündung der Elbe zu vermarkten und weiterentwickeln. Zudem setzt sich die HWG für die
Positionierung Cuxhavens als bedeutendsten Hafenstandort für die Offshore-Windenergie in
Deutschland ein.
Pressekontakt
Jeanette Laue
Medienbüro am Reichstag GmbH
Im Haus der Bundespressekonferenz
Reinhardtstr. 55
10117 Berlin
Tel. +49 (30) 20 61 41 30 38
Mobil. +49163 300 06 61
Fax +49 (30)-30 87 29 95
Jeanette.laue@mar-berlin.de

nach oben springen

#15

RE: Newsletter HWG

in Newsletter der Hafenwirtschaft 08.09.2013 15:01
von JAN-CUX • 722 Beiträge

Update Cuxhaven 08/2013

Wenn Sie Probleme bei der Darstellung des Newsletters haben, können Sie sich hier einen PDF-Version herunterladen: http://www.port-of-cuxhaven.de/index.php...newsletter.html
„Das Land muss mehr Tempo beim Liegeplatz 4 machen“

Interview mit Cuxhavens Oberbürgermeister Dr. Ulrich Getsch über den drängenden Infrastrukturausbau am Hafen, Offshore-Projekte und die neue Zentrale der deutschen Krabbenfischer, die sich am Standort ansiedelt.

Herr Dr. Getsch, wie voll sind die Auftragsbücher am Hafen?

Dr. Ulrich Getsch: Unsere Auftragsbücher sind voll, die Kunden – vor allem aus der Automobilbranche – drängeln sich an unseren Standort. Unsere Hafengesellschaft Cuxport konnte 2012 gleich 6,4 Prozent mehr PKW und Nutzfahrzeuge umschlagen. Auch die BLG LOGISTICS GROUP profitiert an ihrem Autoterminal von dem Boom beim Fahrzeugumschlag. In diesem Segment sind wir sehr gut ausgelastet. Wir könnten hier noch viel Umsatz generieren, wenn wir zusätzliche Flächen hätten, vor allem aber, wenn uns endlich der Liegeplatz 4 zur Verfügung stünde. Das Land muss jetzt mehr Tempo für den Bau des Liegeplatzes machen, schließlich liegt bereits seit Mai vergangenen Jahres der Planfeststellungsbeschluss vor. Die Gespräche über die 35-Millionen-Euro-Finanzierung des Liegeplatzes 4 müssen jetzt zügig abgeschlossen werden. Andernfalls können wir schlichtweg keine neuen Kunden gewinnen. Übrigens: Auch am Europakai müssen dringend neue Liegeplätze entstehen, um mit dem wachsenden Umschlagvolumen Schritt halten zu können.

Von der Offshore-Wind-Branche hört man momentan nicht viel Gutes. Wie läuft es in Cuxhaven?

Wir haben durchaus gute Nachrichten. Anfang Juli verließ das letzte Transition Piece für den Windpark „Meerwind Süd│Ost“ die Produktionshalle von AMBAU in Cuxhaven. Damit haben AMBAU, aber natürlich auch der Standort Cuxhaven einen wichtigen Beitrag zur pünktlichen Fertigstellung eines der ersten kommerziellen Offshore-Windparks in der deutschen Nordsee geleistet. Durch die 80 Windenergieanlagen in diesem Offshore-Windpark sollen schon bald bis zu 288 Megawatt in das Stromnetz eingespeist und so 360.000 Haushalte mit sauberer Energie versorgt werden. Darauf können wir alle sehr stolz sein.

Was gibt es Neues von den anderen Industrien vor Ort?

So wie sich die deutschen Frischfischkutter bereits seit Jahren gemeinsam aufgestellt haben, so werden auch alle deutschen Krabbenfischer ab September in einer Erzeugergemeinschaft organisiert sein. Auf diese Weise kann man nachhaltigen Einfluss auf den Erzeugerpreis nehmen. Das Tolle für unseren Standort ist, dass sich die zentrale Organisation der Krabbenfischer in Cuxhaven ansiedeln wird. Hier bei uns wird es dann auch eine eigene Siebstation geben, in der Halle IX, gleich neben der Kutterfisch-Produktion. Zwei andere Siebanlagen werden in Neuharlingersiel und in Büsum eingerichtet. Künftig werden dann die Fänge aller 17 deutschen Anlandehäfen zu einer der drei Siebstationen gefahren und anschließend dem Handel zur Verfügung gestellt. Dass Cuxhaven hier eine zentrale Rolle spielen wird, ist ein enormes Signal für die traditionsreiche Fischwirtschaft an unserem Standort.


Offshore-Windpark „Amrumbank West“ wird über Cuxhaven realisiert

Ab Mitte Oktober 2013 wird die E.ON Kraftwerke GmbH den Offshore-Windpark „Amrumbank West“ über den Offshore-Basishafen Cuxhaven realisieren. Der Windpark nordwestlich von Helgoland wird mit 80 3,6 Megawatt (MW) Offshore-Windkraftanlagen von Siemens realisiert und verfügt nach Fertigstellung über eine Leistung von 288 MW. Am Offshore-Terminal I in Cuxhaven werden dann für dieses Projekt die wesentlichen Bestandteile der Fundamentkonstruktion angeliefert, auf das Errichterschiff verladen und verschifft.

Das HWG-Mitglied Cuxport hat das Projekt für den Standort Cuxhaven akquiriert und ist mit dem Umschlag beauftragt worden. Im Auftrag enthalten ist auch die Innerparkverkabelung, die direkt über den Cuxport Terminal zwischengelagert und wiederverladen wird. Der seeseitige Umschlag der Fundamentstrukturen wird über die Kajen des Offshore Terminal I durchgeführt. Ein entsprechender Nutzungsvertrag wurde zwischen E.ON und dem Eigentümer dieser öffentlichen Anlage, der Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG, gezeichnet. Das Offshore Terminal I ist für den Umschlag mit Jack-up Schiffen und für die Lagerung von schweren Anlagen vorgesehen. Durch eine spezielle Sohlbefestigung können die Errichterschiffe Anlagenteile mit bordeigenem Kran laden, das Schiff steht beim Verladen auf seinen sechs Hubbeinen.

„Um dieses Geschäft nach Cuxhaven zu holen, haben Cuxport und Niedersachsen Ports die Kräfte gebündelt. Durch die intensive und gute Zusammenarbeit haben wir es erreicht, den Offshore-Standort Cuxhaven weiter zu stärken“, erklärt Peter Zint, Geschäftsführer der Cuxport GmbH.

Am Offshore-Terminal I werden somit ab Oktober „Monopiles“ (Rammrohre) und „Transitionpieces“ (Verbindungstücke zwischen Monopile und Windanlagenturm) zunächst per Schiff angeliefert, auf der Terminalfläche gelagert und vorgestaut. Die Entladung und der Vorstau erfolgen mit einem 1.000 t Raupenkran, der hierfür von Cuxport angemietet und ab Mitte September am Terminal aufgebaut wird. Aufgrund des logistischen Ablaufs erfolgt die Lagerung der 600 t schweren Rammrohre liegend, während die rund 280 t schweren Übergangsstücke stehend gelagert werden.

Geplant ist der Umschlag von 80 Fundamentkonstruktionen bis Mitte 2014. Für das Projekt wurde durch die E.ON Kraftwerke GmbH das Errichterschiff MPI Discovery eingechartert. Es verfügt über sechs Hubbeine, mit deren Hilfe das gesamte 140 Meter lange und 40 Meter breite Schiff aus dem Wasser gehoben werden kann. Niedersachsen Ports hat das Projekt „Amrumbank West“ zum Anlass genommen, die am Offshore-Terminal I vorhandene Sohlsicherung kurzfristig zu optimieren, so dass deren Lage und Abmessung einer noch größeren Anzahl an Offshore-Errichtereinheiten zur Verfügung steht. Damit kann dort, pünktlich zum Projektstart, auch die MPI Discovery abgefertigt werden, die am oberen Ende der Größenskala der derzeit vorhandenen Einheiten liegt.

Die MPI Discovery wird in Cuxhaven jeweils die Komponenten von drei Fundamenten an Bord nehmen, diese zum Windpark hinausfahren und dort dann errichten. Der Offshore-Terminal I ist ein öffentlicher Hafen und in seinen Ausmaßen und Funktionen einzigartig an der deutschen Küste. Die Gesamtterminalfläche umfasst ca. 10 ha für Lagerflächen sowie Betriebs-, Verkehrs- und Nebenflächen. Den Abschluss dieser Fläche zur Elbe bildet ein stromparalleler, 160 Meter langer Liegeplatz. Ein angrenzender Hafenliegeplatz mit einer Länge von 116 Metern sowie ein Warteliegeplatz mit 100 Metern komplettiert die Anlage.
Cuxhavener Appell: Cuxhaven ist bereit für die Energiewende


Die Offshore-Windenergie ist ein essentieller Pfeiler der Energiewende. Um die Rahmenbedingungen dieser nachhaltigen und zukunftsträchtigen Energieform zu verbessern, haben sich die norddeutschen Küstenländer und -städte zu einem Aufruf entschlossen: Dieser Mahnruf an die Bundesregierung, der am 26. August 2013 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, trägt den Namen „Cuxhavener Offshore Appell“ – und unterstreicht damit einmal mehr die Bedeutung der Stadt an der Kugelbake für das Jahrhundertprojekt Energiewende.

Die Offshore-Windenergie ist ein wichtiger Baustein, um die energie- und umweltpolitischen Ziele der Bundesrepublik zu verwirklichen. Der Standort Cuxhaven hat bereits früh die Bedeutung dieser Branche für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands erkannt: Seit dem Jahr 2007 entstand hier die Offshore Basis Cuxhaven. Durch vorausschauende Investitionen des Landes mit Unterstützung der EU sowie durch private Investoren sind in den letzten Jahren optimale Infrastrukturen für die Offshore-Windenergie-Industrie geschaffen worden. Mit den Offshore Terminals I + II, den Schwerlaststraßen sowie der Schwerlastplattform für den Umschlag von komplett montierten Anlagen bzw. Komponenten bietet die Offshore Basis Cuxhaven beste Bedingungen für die Offshore-Industrie an der deutschen Nordseeküste. Von hier aus kann die Errichtung der Offshore-Windparks in der Nordsee in optimaler Weise erfolgen.

Der „Cuxhavener Offshore Appell“ formuliert nun Schritte, die notwendig sind, um die aktuelle wirtschaftliche Krise der Offshore-Industrie nachhaltig zu überwinden. Der Appell an die Bundesregierung will die für die gesamte Branche der Erneuerbaren Energien schädliche Diskussion zum EEG beenden, die zu einer massiven Verunsicherung der Märkte und Marktteilnehmer geführt hat.

Dr. Ulrich Getsch, Oberbürgermeister von Cuxhaven und Vorstandsmitglied der Hafenwirtschaftsgemeinschaft, erklärte dazu: „Dass unser Standort zum Namensgeber und Vorstellungsort für einen gemeinsamen norddeutschen Appell wird, begrüßen wir sehr. Und dieser Schritt macht durchaus Sinn, führt man sich vor Augen, in welchem Maße die Offshore-Industrie in Cuxhaven präsent ist. Bereits Jahre vor der Erfindung des Begriffs ‚Energiewende‘ haben wir hier mit unserer Offshore Basis dieser zukunftsträchtigen Branche eine Heimat gegeben. Nun gilt es, vernünftige Rahmenbedingungen für diese Industrie zu schaffen.“
Seegüterumschlag in Cuxhaven wächst gegen den Trend

Tolle Zahlen an der Elbmündung: In Cuxhaven wuchs der Seegüterumschlag im 1. Halbjahr 2013 um 8 Prozent auf 1,356 Millionen Tonnen – im Vergleichszeitraum 2012 wurden noch 1,254 Millionen Tonnen umgeschlagen.

Diese Steigerung am Standort zieht sich durch alle Gütergruppen: Der Umschlag von Neufahrzeugen wuchs zwischen Januar und Ende Juli 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 6 Prozent auf 175.962 Fahrzeuge (2012: 166.229 Fahrzeuge), Stückgüter wie zum Beispiel Windenergiekomponenten steigerten sich um 11 Prozent auf 440.524 Tonnen (2012: 397.191 Tonnen) und bei den Massengütern war ein Anstieg des Umschlagvolumens auf 319.844 Tonnen (2012: 294.597 Tonnen) zu verzeichnen.

Der Umschlag am Standort Cuxhaven wächst damit gegen den Trend: Mit 23,354 Millionen Tonnen haben die niedersächsischen Seehäfen im 1. Halbjahr 2013 rund 5 Prozent weniger Güter umgeschlagen als im Vorjahresvergleichszeitraum (24,593 Millionen Tonnen im 1. Halbjahr 2012). Die Schwäche in der Weltwirtschaft wirkt sich auf viele der in Niedersachsen umgeschlagenen Güter aus. Bis zum Jahresende erwartet man für die Seehäfen trotzdem ein ausgeglichenes Gesamtergebnis.
Eisproduktion in Cuxhaven gesichert

Die Versorgung der Cuxhavener Fisch verarbeitenden Betriebe mit Eis wird ab dem 1. September 2013 von der Firma Bohlsen Räucherfisch OHG übernommen. Bohlsen Räucherfisch wird dazu Teile der alten Eisproduktionsanlagen der Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG übernehmen und das benötigte Eis wieder in Cuxhaven herstellen.

„Unser Konzept sieht vor, mit eigenem Personal etwa 60 Tonnen Eis pro Monat zu produzieren und überschüssige Eismengen zu marktüblichen Preisen zu verkaufen“, erläutert Uwe Engel, Geschäftsführer von Bohlsen Räucherfisch. „Von dem Ergebnis der Verhandlungen profitieren beide Partner, es ist aber insbesondere ein gutes Ergebnis für die Cuxhavener Fischwirtschaft“, bestätigt Dr. Jens-Albert Oppel, Geschäftsführer der Niedersachsen Ports GmbH & Co. KG, im Rahmen der Vertragsunterzeichnung in der Niederlassung Cuxhaven von Niedersachsen.

Niedersachsen Ports hatte sich im Sommer 2012 entschlossen, die Produktion von Eis einzustellen. Um den Bedarf der hiesigen Fisch verarbeitenden Betrieb dennoch zu decken, hat das Hafenunternehmen seitdem Eis aus dem Eiswerk Bremerhaven eingekauft und an die Cuxhavener Abnehmer wieder verkauft. „Dies war für uns von Anfang an eine Übergangslösung. Daher sind wir nun froh, dass die Eisproduktion von einem Cuxhavener Unternehmen fortgeführt werden kann“, erklärt Hans-Gerd Janssen, Niederlassungsleiter bei Niedersachsen Ports Cuxhaven.

Mit ihrer Firmengründung im Jahr 2005 hat Niedersachsen Ports die Versorgung der Cuxhavener Fisch verarbeitenden Betriebe mit Eis von der Seefischmarkt Cuxhaven GmbH übernommen. Das auf etwa Streichholzschachtelgröße gebrochene und in Kübeln mit je 600 Litern Inhalt gehandelte Eis wird zur Kühlung der empfindlichen Fischprodukte, vornehmlich für Frischfisch, benötigt. In Spitzenzeiten hat Niedersachsen Ports fast 4.000 Tonnen Eis pro Jahr hergestellt und verkauft. Inzwischen ist die Nachfrage auf ca. 600 Tonnen pro Jahr gesunken, so dass die Eisproduktion nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden konnte.
HWG: Arbeitsessen mit Bundesverkehrsminister Ramsauer

Gut ein Jahr nach seinem letzten Besuch in Cuxhaven empfingen HWG-Vertreter Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer am 3. August zu einem Arbeitsessen.

Auf Initiative des Parlamentarischen Staatssekretärs Enak Ferlemann informierte sich der Bundesminister bei den HWG-Vorstandsmitgliedern und Unternehmensvertretern konkret über die notwendigen geplanten Infrastrukturprojekte und die Positionierung des Standorts im Bereich der Offshore-Windenergie.

Wichtigstes Thema war der geplante Liegeplatz 4 – er wird, so viel war schnell klar, sowohl für den künftigen Offshore- wie auch den Pkw-Umschlag vonnöten sein. Der HWG-Vorsitzende Dr. Andreas Schmidt warnte vor Monostrukturen und Offshore-Werkshäfen und warb für den Bau des Liegeplatzes als eine Pierkante über die, je nach Bedarf, sowohl Offshore-Teile als auch andere Güter umgeschlagen werden könnten. Momentan werden noch immer intensive Gespräche mit der Landesregierung über die Finanzierung (35 Millionen Euro) der Baukosten geführt, doch vom Bundesverkehrsministerium erhofft man sich nun einen Beitrag zur Versachlichung der Diskussion.

Dr. Andreas Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Hafenwirtschaftsgemeinschaft: „Was die RoRo-Verkehre, die Autotransporte und auch den Umschlag von Windenergieanlagen betrifft, stehen die Kunden Schlange bei uns in Cuxhaven. Umso notwendiger ist der zügige Ausbau unserer Kapazitäten und Infrastrukturen. Für uns ist es wichtig, nicht nur mit Ansprechpartnern auf kommunaler und Landes-, sondern auch auf Bundesebene im engen Kontakt über die Zukunft unseres Standortes zu bleiben. Dass sich der Bundesverkehrsminister erneut persönlich über die strategischen Maßnahmen Cuxhavens informiert, ehrt uns besonders.“

Vor dem Arbeitsessen mit HWG-Mitgliedern informierte sich Bundesminister Ramsauer über den 21 Millionen Euro teuren Neubau des Maritimen Sicherheitszentrums auf dem Gelände des Wasser- und Schifffahrtsamtes. Werner Monsees, der Leiter des Havariekommandos, erläuterte dem Kabinettsmitglied die Baufortschritte – ab dem Sommer 2015 soll das Sicherheitszentrum dann seine Arbeit aufnehmen.
Neuer Schlepper für Otto Wulf

Das HWG-Mitglied Otto Wulf GmbH & Co. KG verstärkt seine Flotte durch den Schlepper „Siri“. Das in Norwegen gebaute Schiff war jahrelang auch unter dem Namen „Velox“ eingesetzt worden.

Bevor der Schlepper künftig als „Wulf 9“ eingesetzt wird, soll das 429-BRZ-Spezialschiff auf der Mützelfeldtwerft noch einmal komplett durchgecheckt werden.

Diese Nachricht wurde Ihnen von der Hafenwirtschaftsgemeinschaft Cuxhaven e.V. zugesendet.

nach oben springen


Besucher
0 Mitglieder und 1 Gast sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: Booker
Besucherzähler
Heute waren 29 Gäste , gestern 56 Gäste online

Forum Statistiken
Das Forum hat 149 Themen und 816 Beiträge.

Heute waren 0 Mitglieder Online:


disconnected Cuxportal-Chat Mitglieder Online 0
Xobor Ein eigenes Forum erstellen